Forum: Politik
"Alt Right"-Bewegung: Amerikas Ultrarechte feiern im Zentrum der Macht
SPIEGEL ONLINE

Seit dem Wahlsieg Trumps gilt die "Alt Right" als wichtige Kraft in Amerika. In der Nähe des Weißen Hauses berauschten sich die weißen Nationalisten an ihrem Erfolg. Jetzt wollen sie Einfluss auf die Politik nehmen.

Seite 1 von 15
GSYBE 20.11.2016, 11:47
1. Es gibt nur ein weißes Amerika

Ein oder zwei Geschichtsbücher könnten diesen Herren und Damen helfen und dann nachschlagen unter
- Massenmord Indianer
- Anexion eines ganzen Kontinents durch Weisse
- Versklavung Farbiger
- Versklavung Chinesen

Wenn es eines mit absoluter, unumstösslicher Sicherheit nicht gibt, dann ist ein `weisses Amerika´; im Gegenteil, Amerika kann gar nicht `weiss´ sein, da `weiss´ sich selbst importiert hat und eigentlich nur geduldet sein sollte.

Beitrag melden
christa.hans 20.11.2016, 11:49
2. Was hätten sie erwartet?

Trump hat in groben Zügen seine zukünftige Politik im Wahlkampf angekündigt und darum/dafür haben ihm seine Wähler gewählt.
Entsprechend dieser Ankündigungen besetzt er auch die Posten in seinem Team.
Was haben sie erwartet? Kandidaten aus Clinton Reihen?

Beitrag melden
MoorGraf 20.11.2016, 11:51
3. so ist es

Es ist ja in der Tat verblüffend, dass immer noch eine Mehrheit der weißen Frauen für Trump gestimmt hatte, obwohl es mir schwerfällt, wie eine Mutter ihrer Tochter das Weltbild von Trump erklären will...

da muss soviel "denen müssen wir es mal zeigen" dabei gewesen sein, dass rationales Überlegen ziemlich weit nach hinten gerutscht ist.

(und auch die meisten Väter und Männer ekelt sowas wie "Grab ´em by the pussie" oder sein "ich mach mich über Behinderte lustig" an, keine Frage)

Trump hat bisher auf seinen Schlüsselpositionen noch keine einzige Frau nominiert, und auch das scheint "die weiße Frau" in USA Land nicht besonders zu stören, und als Demokrat (also als glühender Vertreter der Demokratie) kann ich dann nur sagen: "Er hat allen sehr klar gesagt, was sie bekommen, wenn sie ihn wählen!".

Und dann gibt´s da noch potenzielle Verlierer der Wahl wie Schwarze, Latinos, Muslims etc. und bei denen war die Wahlbeteiligung irgendwas um die 20%. Auch da würde ich sagen: "Wenn euch die Politik nicht wichtig genug ist, wenigstens zur Wahl zu gehen, müsst ihr damit leben, dass andere über euch bestimmen."

Allen würde ich wünschen, die nächsten 4 Jahre sehr aufmerksam zu verfolgen, ob der Traum von "Make Amerika GREAT again" aufgegangen ist und ob es das ist, was sie weiter haben wollen...

Beitrag melden
cdrb 20.11.2016, 11:53
4. Das klingt doch wie....

"Man kann also die Haltung, die auf dem "Alt Right"-Treffen aufblitzte, so zusammenfassen: Wir haben nichts gegen Schwarze - sie sollen nur verschwinden."

Das kann man wohl eins zu eins auf die Einstellung von Leuten übertragen, die gegen die Genderisierung "ihres" Viertels, dann gerne auch Kiez genannt, sind.

Beitrag melden
pfzt 20.11.2016, 11:56
5.

Es ist irgendwie tragisch und komisch zugleich: sie ärgern sich über Phänomene der Armut die sie selber als Wirtschaftsanwälte, Berater, Geschäftsführer etc. produziert haben und jetzt fällt ihnen nix besseres ein als die Zustände zu lassen wie sie sind aber die Armen in den Hintern zu treten. Es ist wirklich so absurd wie ermüdend.

Beitrag melden
cobaea 20.11.2016, 11:57
6.

"es gibt nur ein weißes Amerika." Alle anderen seien nur vorübergehend mit an Bord." Bringt der Redner da nicht etwas durcheinander? Sind nicht die Weissen erst lange nach den Indianern in die USA gekommen? Wenn also jemand das Recht hat, andere als nur "vorübergehend an Bord" zu empfinden, dann doch wohl die Urbevölkerung... Erheiternd ist ja auch, dass sich jemand "Tila Tequila" nennt, die von Hispanics nichts wissen will.

Beitrag melden
didiastranger 20.11.2016, 12:00
7. Spon

Das habt ihr seit Jahren gestützt. Auch ihr trägt eine große Schuld an den Entwicklungen. Wie heißt es: Der Feind im eigenen Haus. Aber von euch Trollen Einsicht zu verlangen , oh je wir doch nicht.

Beitrag melden
mimas101 20.11.2016, 12:01
8. hmm

Auf CNNs Webseite findet man mittlerweile eine unapettitliche Sammlung dessen was die Rechten derzeit so alles treiben, Heil Trump ist nur eine davon.

Aber SPON, die Aussprache vom i und e sind im Englischen häufig vertauscht, dieses hmm Seig ist daher phonetisch richtig. Und Wien schreiben viele US Amerikaner als Wein.

Beitrag melden
RuhigNachdenken 20.11.2016, 12:02
9. Auf dem rechten Auge blind

Wow, ich weiss nicht was gruseliger ist, der Artikel oder Kommentare wie vom Nutzer barstow.
Interessant wäre zu wissen, wie der Herr zu solchen Aussagen kommt.
Was stimmt denn an dem Artikel nicht? Hat SPON sich alles nur ausgedacht? Hat SPON übertrieben?

Wenn es schwer zu glauben ist, sollte zumindest selbst mal recherchiert werden bevor man andere als Lügner hinstellt. Aber vielleicht ist die Realität auch so schlimm, das mann lieber sich selbst belügt. Sorglos in den Untergang. Prost Mahlzeit.

Beitrag melden
Seite 1 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!