Forum: Politik
"Alternative für Deutschland": Aufmarsch der D-Mark-Nostalgiker
REUTERS

Die "Alternative für Deutschland" verteufelt Angela Merkels Rettungspolitik und fordert die Rückkehr zur D-Mark. Jetzt hat sich die neue Anti-Euro-Partei erstmals im Zentrum der Macht präsentiert. Die Gruppe könnte das konservative Lager bei der nächsten Wahl wertvolle Stimmen kosten.

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dowhepole 18.03.2013, 17:43
130.

Zitat von seine-et-marnais
Ich denke als Dipl.-VW kann ich das beurteilen, und meine Stimme dürfte im Herbst AfD gehören um zu retten was zu retten ist. Schöne Grüsse aus Frankreich.
Als Volkswirt können sie sicher auch beurteilen, was passiert, wenn man gleichzeitig für einen Höchsteinkommensteuersatz von 25% eintritt, Steuern für Unternehmer runter fahren will und gleichzeitig die Neuverschuldung stoppen will, richtig?

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menschzweiterklasse 18.03.2013, 17:43
131. "Aufmarsch der Euro-Hasser"

Der Titel sagt schon genug über das Demokratie Verständnis des Schreibers aus. Dahinter steckt mal wieder ein Dogmatiker ala Spiegel. Versucht nur weiter den Steuerzahlern eure naiven Ansichten aufzuzwingen. Ignoriert Geschichte und Gegenwart einfach weiter. Das ist der größte Bärendienst, den ihr eurer Vorstellung von Europa antun könnt.

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realpolitiker 18.03.2013, 17:45
132. Eurohasser

Zitat von sysop
Die "Alternative für Deutschland" verteufelt Angela Merkels Rettungspolitik und fordert die Rückkehr zur D-Mark. Jetzt hat sich die neue Anti-Euro-Partei erstmals im Zentrum der Macht präsentiert. Die Gruppe könnte das konservative Lager bei der nächsten Wahl wertvolle Stimmen kosten.

Wenn die etablierten Meinungsmacher die Felle davonschwimmen sehen, dann wird in die polemische Schublade gegriffen und das Schimpfwort "Eurohasser" hervorgeholt.
Warum soll man eine Sache hassen?
Für mich ist die Eurozone lediglich ein Ausgeburt der politischen und ökonomischen Unfähigkeit sowie der Euro eine Chaos-Misswirtschafts--Verarmungs-Währung, die Europa auseinanderreißen wird.

Ich denke, zu keinem Zeitpunkt der Nachkriegszeit war die öffentliche Stimmung in Europa unter den Ländern derart aufgeheizt, aggressiv und feinselig wie in der Euro-Epoche. Und als Deutscher muss man heute schon genau prüfen, in welche europäischen Länder man noch gefahrlos reisen kann.
Daran ist nur die Politik schuld, die aus EU/Eurowahn, Unfähigkeit sowie aus puren Interessen der Wirtschaft unterschiedliche Volkswirtschaften in einen Topf geworfen hat, die absolut nicht zusammenpassen.

Für mich beweist die heutige desolate Lage das Versagen der etablierten Politik - besonders auch der deutschen - sachgerechte und durchdachte Projekte zu realisieren - aber auch die Unvernunft begangene und erkannte Fehler rückgängig zu machen. Es wird vielmehr weiter gewurschtelt, improvisiert und anstatt auf Vernunft und Realität mit allen möglichen Rettungspaketen nur auf Hoffnung gesetzt, dass alles irgendwie noch gut geht.

Dabei ist doch auf den ersten Blick schon schizophren, dass Miniländer wie jetzt auch noch Zypern plötzlich systemrelevant sind. Allein diese Feststellung sagt doch alles über die Schieflage des ganzen Systems - da braucht man eigentlich nicht weiter diskutieren - oder?

Also warum soll ich ein Eurohasser sein? - nur weil ich diese völlig Fehlkonstruktion einer Währung ablehne? Ich denke vielmehr, Fehler muss man vernünftigerweise so schnell wie möglich korrigieren - oder nicht? Für mich kann das nur durch eine Neuordnung der Währungsunion oder durch eine Rückkehr zu DM geschehen.

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hsiebold 18.03.2013, 17:45
133. Die AFD wird hoffentlich mehr als

sein bei der nächsten Wahl. Und auch wenn die Gründer/Anhänger aktuell noch als (Rechts-)Populisten verschrien werden, ändert das nichts an der Tatsache, dass die AFD die einzig ernstzunehmende Opposition im Lande zu werden scheint- eine echte Alternative eben! Die anderen Fähnchenschwenker von SPD und Grünen haben sich ja ohnehin nur in ihrer Machterhaltungs-Pöstchensuchmanie in den Dienst des Kapitals gestellt. Ich wünsche der AFD, dass sie der Koalition so viele Stimmen wie möglich abjagt. Zu befürchten ist allerdings, dass davon Rot-Grün profitieren würde. Also wenn schon, denn schon! Heißt die brauchen nicht nur ein paar Tausend Stimmen, sondern echte Unterstützung! Ich bin Deutsch-Europäer und EU- Befürworter. Meine Stimme bekommt Ihr auf jeden Fall!

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Liberalitärer 18.03.2013, 17:45
134. Münchau bald bei der AfD?

Zitat von Trondesson
Dann doch lieber die Piraten, oder meinetwegen die Linke, aber nicht eine Partei, die lediglich den derzeitigen Trend und der Stimmung in der Bevölkerung ausnutzen will, um Stimmen zu bekommen, sonst aber wenig Lösungen zu bieten hat.
Stimmt auch bei der PP wurde der Euro intensiv diskutiert. Wahrgenommen wurde das natürlich nicht. Mann/Frau hielt andere Dinge für vordringlich - in der Berichterstattung zumindest. Schade, viele in der PP waren auf der Linie eines Herrn Münchau, der nun aber auch aufgibt und ein Testament schreibt.


"Leser dieser Kolumne wissen, dass ich den Euro stets befürwortete, einschließlich der Instrumente, die notwendig sind, ihn zum Erfolg zu führen. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr moralisch ist, eine Währung aufrecht zu erhalten, wenn den Regierenden und den Parlamenten Wille und Einsicht fehlt, sie vernünftig zu managen.

Der Tag rückt näher, an dem man den Euro nur noch mit Panzern verteidigen kann. Und dann ist der Euro es nicht mehr wert, verteidigt zu werden."

Stimmt Panzer ist der Euro nicht wert.

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Genover 18.03.2013, 17:46
135. Ganauso ist es

Zitat von mont_ventoux
Ich gehe mal davon aus, daß die AfD vor allem aus dem großen Reservoir der bisherigen Nichtwähler Zulauf finden wird. Euro-Skeptiker gibt es daraüber hinaus eh in fast allen Blockparteien. Aber die AfD muß erst gar nicht in den Bundestag einziehen. Allein durch die Tatsache, daß sie wahrgenommen wird – und sei es durch noch so tendenziöse Berichterstattung – bewirkt, daß sich die Blockparteien zukünftig mehr Gedanken machen müssen. Oder frei nach Steinbrück: Man muß die Kavallerie nicht unbedingt losreiten lassen. Es reicht, wenn die Indianer (Rettungsschirmabnicker) um die Existenz einer Kavallerie wissen.
Die Herrschaften sind schon extrem nervös.
Aber das allein reicht nicht. Zumindest müssen einige ihre hochdotierten Pöstchen verlieren, damit sich an der alternativlos europa-banken-unterwürfigen Politik etwas ändert.
Merkel zeichnet sich, wie die Nicht-Atomkatastrophe Fukushima zeigt, im Übrigen durch einen sehr geschmeidigen Wendehals aus.
Wenn die richt, was für ein dicker Braten da bruzelt, macht die aus dem Stand eine 180°-Wende. Das nennt man im gepflegten Politikerdeutsch "Themen abräumen".
Das Spiel, als kleine Partei über die Bande ins Ziel zu spielen, ist so schwer nicht. Wenn das diese intellektuellen Vorzeige-Hysterikerinnen Roth und Künast hinbekommen, schaffen es auch die gelehrten Professoren.

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masutatsuoyama 18.03.2013, 17:48
136. Weg mit dem Lagerdenken.

Das Lagerdenken in Links und Rechts führt zu nichts.Es geht hier um unser aller Zukunft und die unseres Landes.Es geht um die Zukunft unserer Kinder und der folgenden Generationen.Man kann durchaus eindeutig linke Positionen vertreten ,ist aber trotzdem ein Gegner der Euroversklavung.Wir Deutschen müssen endlich aufhören uns von den Politikern und der Banken und der Konzernoligarchie gegeneinander aufhetzen zu lassen.Auch die Griechen ,Italiener und spanier sind nicht unsere Feinde.Wir können sie als Nachbarn und Freunde wertschätzen und auf gewissen Gebieten kooperieren.Aber multinationale Imperien haben immer nur durch Gewalt ihre Macht erhalten können.Wollen wir das?Oder behalten wir nicht lieber doch unsere Demokratie unser Grundgesetz und unsere Freiheit.Wollen wir ein großeuropäisches Jugoslavien wenn die ganze sch...den Bach runtergeht?Jetzt ist ein historischer Moment!wenn wir jetzt nicht handeln Gnade uns Gott.Deshalb hat jeder die Pflicht vor seiner Familie und seinen Mitmenschen diese EU aufzuhalten.Manchen wird ihre billige Polemik noch im Hals stecken bleiben.Europa und die westliche Welt sind pleite.Also jetzt raus aus dem Euro

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RF-RH-DE 18.03.2013, 17:48
137. Beschämend!

Es ist bezeichnend, wie die sogenannten "Leitmedien" prompt versuchen, die AfD zumindest latent in die "rechte Ecke" zu schieben um sie so für das gemeine "Gutmenschentum" unwählbar zu machen. Schon ein Satz wie:"Wir lehnen einen Gängelung der öffentlichen Meinung unter dem Deckmantel der sogenannten 'political correctness' ab." zwischen den Zeilen als demokratiefeindlich abzustempeln, zeigt, wes Geistes Kind die Schmierfinken bei SPON sind.

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Karaja 18.03.2013, 17:48
138. Ihre Alternative

Herr Wittrock wird ja wohl nicht die "Nun- seien-Sie-endlich-still-Attitüde", oder? Denn damit stellen Sie sich selbst außerhalb jedweden demokratisch-pluralistischen Verständnisses. Aber nun, vielleicht ist das ja heute schon der Ausweis des besseren Menschen, der volks- oder klientelparteilich weichgespült nur zu funktionieren hat, wie es die Spitzen der richtigen Parteien ausgehandelt und entschieden haben. Sie sind mir also ein ebenso fadenscheiniger wie strammer Demokrat, vor dem ich mich mehr fürchten muss als vor einer echten Alternative in dieser Republik!

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Heinz L. Männchen 18.03.2013, 17:49
139. Alternative zu Merkels Alternativlosigkigkeit

Zitat von sysop
Die "Alternative für Deutschland" verteufelt Angela Merkels Rettungspolitik und fordert die Rückkehr zur D-Mark. Jetzt hat sich die neue Anti-Euro-Partei erstmals im Zentrum der Macht präsentiert. Die Gruppe könnte das konservative Lager bei der nächsten Wahl wertvolle Stimmen kosten.
Ob die, in Sachen Euro und EU, jetzt 10 oder 40% der Bevölkerung vertreten, kann keiner sagen - wir werden ja ganz bewußt nicht gefragt.
Entscheidend ist das ein erheblicher Anteil der Wähler im gegenwärtigen Parlament überhaupt keine Vertretung ihrer Interessen sieht.
Deshalb ist diese Alternative ein wichtiger Schritt bei der Rückkehr zu demokratischen Verhältnissen in unserem Land. Es ist eine Chance die Berufsabnicker in allen Bundestagsfraktionen durch Persönlichkeiten zu ersetzen, denen das Interesse der Allgemeinheit vor die der Finanzjongleure und Bankenmanager geht.
Da kann man nur viel Erfolg wünschen und hoffen, das es gelingt das Einsickern von rechtsextremen Trittbrettfahrern zu verhindern.

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