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Alternative für Deutschland: Eine Partei aus der Gruft der Geschichte
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Wer wählt die AfD: rechte Socken oder echte Konservative? Die Antwort ist erschreckend. Mit der AfD kehrt ein Gespenst aus unserer Vergangenheit zurück, die Deutschnationalen.

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Artgenosse 24.10.2014, 00:13
300. Das Problem ist nicht die AfD,

das Problem sind die etablierten Parteien! Diese haben nämlich auf die Fragen und Sorgen, die viele Bürger wirklich bewegen - Eurokrise inkl. Überschuldung und Massenarbeitslosigkeit in anderen EU-Staaten, immer wieder drohende Staatspleiten, Übernahme immer größerer Risiken für andere Staaten, gerade jetzt zwangsweise durch die EZB, EU-Klüngeleien und Korruption, Verfilzung von Wirtschaft und Politik, Opferung deutscher Interessen zugunsten der USA und NATO, kalte Enteignung, Schröpfen des Steuerzahlers, NSA-Totschweigen, heuchlerische Außenpolitik, verfehlte Bildungspolitik, Angst vor Altersarmut etc. keine überzeugenden Antworten oder Lösungen und dachten jahrzehntelang, sie könnten einfach weiter so vor sich hinmuckeln. Viele Bürger haben es einfach satt, sich weiterhin verschaukeln zu lassen, und deshalb hoffen sie darauf, dass mit der AfD sich ein paar Dinge ändern oder bessern könnten.

Der Zulauf zur AfD ist nichts anderes als die Enttäuschung von den etablierten Parteien.

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mka1983 24.10.2014, 00:51
301. Augstein vergisst wohl,

daß die anderen Blockparteien offensichtlich selbst das erscheinen dieser Partei hervor gerufen haben. Die FDP ist fast weg, die CDU und SPD sind fast identisch und die Grünen waren wohl nur wählbar, wenn man etwas speziell im Kopf ist. Es ist enttäuschend, daß ein intelligenter Mensch wie Augstein in die selbe Kerbe schlägt wie die Bonzen. Abgesehen davon, fordern die Italiener und Franzosen ständig, das Deutschland genauso schlampig wirtschaften soll. Nur wird damit einfach der Schuldenstand hoch getrieben ohne den anderen Staaten dabei zu helfen. Die jetzige Regierung bräuchte erheblich mehr Druck, um endlich mal in die Gänge zu kommen.

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Miere 24.10.2014, 05:16
302. leere Planstelle

Merkel macht eine katastrophale Russland-/Ukraine-Politik und kriecht bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Amis in den Allerwertesten. (TTIP? Abhöraffäre?)

Die SPD zieht mit und will obendrein noch die Rüstungsindustrie abschaffen.

Die FDP ist tot, und Grüne und Linke wollen alles über Steuererhöhungen regeln, außerdem sind Außen- und Wirtschaft nicht gerade deren Kernkompetenzen.

Die AfD besetzt eine freie Planstelle, würde ich mal sagen. Das hätte genausogut die Christliche Mitte oder Familienpartei machen können, oder wie die heißen mögen, oder auch die Piraten mit einem realistischen Eintreten für die Interessen der Deutschen bei vernünftigem Wirtschaftskonzept, ehrlicher Außenpolitik und Eintreten für Bürgerrechte. Oder auch die Grünen, aber die wollten halt lieber Veggie-Day.

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Vater128 24.10.2014, 05:23
303. Anderes Volk

Sie unterstützen die Politiker, die sich lieber ein andere Volk suchen wollen. Das beste Mittel gegen die AfD ist, die Sorgen und Ängste der Menschen ernst zu nehmen und Lösungen anzubieten.

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women_1900 24.10.2014, 05:24
304. wirklich erschreckend?

mir scheint tatsächlich, es hat niemand aus der Geschichte gelernt. Es wird in Brüssel die Toillettenspülung, der Staubsauger, die Glühbirne geregelt. Einheitsbrei vrbreitet. Aber einheitliche Steuerregelungen - geht nicht, oder aktuelle eine gleiche Verteilung der Flüchtlingsströme - geht gar nicht.
Und Merkel mit ihrem Schäuble zeigen nur Schwäche gegenüber den Forderungen der EU, der EZB, der USA. Da muss wirklich niemand erschrecken, wenn sich die Menschen denjenigen hinwenden,die Sorgen & Ängste der Leute aufgreifen + thematisieren und die in ihrem Auftreten vor allen Dingen Stärke signalisieren. Ja, das gabs schon einmal. Damals war auch eine schwache Regierung an der Macht. Nicht die Menschen, die sich einem Heilsbringer zuwanden, waren ursächlich.

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sporty.hk 24.10.2014, 06:03
305. Frohe Weihnachten, Herr Augstein!

Es gäbe ja wirklich manches, für das man die AfD kritisieren könnte. Z.B die Familienpolitik. Aber Herr Augstein sucht sich ausgerechnet die Minenfelder Euro- und Einwanderungspolitik aus, bei der fast alle Politiker der etablierten Parteien seit Jahren konzept-und ideenlos vor sich hinwurschetln. Mangelnde Kompetenz versucht man mit dem Ausdruck „alternativlos“ zu verdecken. Auf Kritik reagiert man ungelassen: Schande für Deutschland aus der Gruft der Geschichte. Geradezu bizar mutet J. Augsteins Versuch an, einen Kritiker ob der mangelnden Volksnähe der Politiker als Antidemokraten zu diffamieren. Da ich gelernt habe, daß Herr Augstein das auch besser kann, nehme ich an, der Artikel untermauert seinen Wunsch eines Weihnachtspräsentkorbes aus dem Bundeskanzleramt. Sein Kalkül: die dümmsten Bauern verschicken die dicksten Marzipankartoffeln.

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azumi 24.10.2014, 06:09
306. Na und ?

Dann bin ich eben ,, krank" , aber ich lasse mir in einer DEMOKRATIE ! nicht vorschreiben wenn ich wählen oder nicht wählen soll. Solange eine Partei auf dem Boden des Grundgesetzes agiert und nicht verboten ist , ist sie wählbar. Wer hat den Europa durch den Euro gespalten ? Wer hat den deutsche Soldaten wieder in Kriegseinsätze geschickt ? Wer hat den mit seiner Politik die Firmen dazu ermuntert 100 -Tausende Arbeitsplätze nach Osteuropa zu verlagern ? Schön die Bälle flach halten !

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colinchapman 24.10.2014, 06:50
307. Herr Augstein

Die AfD verdankt genau denselben Argumenten ihre Existenz und ihren Zuspruch wie die, mit denen Sie das Wachstum der Linken so gerne propagieren: Es gibt zwei Millionen Menschen, die sich von ihr gut repräsentiert fühlen. Für Herrn Augstein ist offenbar nur das legitim, was ihm gefällt. Und solche Leute schreiben dann über Illiberalismus.

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D_KLB 24.10.2014, 06:57
308. Kritik nicht ganz nachvollziehbar

Meiner Einschätzung nach ist weniger die AfD eine Partei aus der Gruft der deutschen parteiengeschichte als dieser Beitrag ein uraltes Instrument der Bekämpfung politischer Gegner. Anstatt sich einmal wirklich (!) mit den Inhalten und Argumenten des anderen auseinanderzusetzen wird hier verteufelt, stigmatisiert und alles rechts von der SPD-2.0 alias CDU unter Frau Merkel als rechtsradikal und höchst verachtenswert gebrandmarkt. dass solch eine "argumentention" breite Zustimmung findet, zeugt ungemein davon, wie sehr unser Land von einer echten Demokratie entfernt ist. bis jetzt habe ich es nach fast zwei Jahren immer noch nicht erlebt, dass sich ein linker mal wirklich inhaltlich mit den Thesen der afd auseinandergesetzt hätte.

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Frühlingsbriese 24.10.2014, 07:15
309. Nationalismus liegt im Trend

Nicht nur in EU-Staaten wie z.B. Frankreich, Schottland oder Spanien; selbst unsere Regierung unterstützt die ukrainischen Nationalisten mit ihren deutlich rechtsradikalen Tendenzen.

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