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Alternative für Deutschland: Euro-Gegner feiern den Beinahetriumph
DPA

Die Alternative für Deutschland ist die Überraschung des Wahlabends, selbst wenn es nicht reicht zum Einzug in den Bundestag. Enttäuschte Konservative und Liberale machen die Euro-Gegner stark. Spitzenkandidat Lucke hatte zwar auf mehr Stimmen gehofft, jubelt aber dennoch.

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frenchhornplayer85 22.09.2013, 23:19
90.

Zitat von meinNamegehtdieNSAnixan
5,5 % im Osten. Ein Analyse der Wählerwanderung von der NPD zur AfD wäre hier interessant...
Nochmal für Sie: Die AfD ist nicht rechts!

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BBirke 22.09.2013, 23:20
91. @DerExperte: Prekäre Arbeit ist schlechter als Arbeitslosigkeit!

Ein Übergang von Arbeitslosigkeit in (dauerhaft) prekäre Arbeitsverhältnisse ist überhaupt nicht wünschenswert; dagegen ist Arbeitslosigkeit mit garantierter und ohne Schikanen gewährter Sozialleistungsversorgung besser! Der Zwang, prekäre Arbeitsverhältnisse anzunehmen, sorgt dafür, dass diese Leute nicht besser leben als ohne Arbeit, aber noch ständig zu Arbeit gezwungen werden, und vor allem wird damit auch das allgemeine Lohnniveau der übrigen Bevölkerung gedrückt! Also wird letztlich das mäßige Übel der Arbeitslosigkeit (die in erster Linie wegen der mangelnden Versorgung ein Übel ist) durch das große Übel massenhaft verelendeter "working poor" ersetzt!

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Flauschoid 22.09.2013, 23:20
92.

Zitat von stefansaa
Die CDU ist Konservativ, damit sehr weit rechts. Wobei hierbei politisch rechts nicht heisst, dass die CDUler mit Deutschland den Deutschen schreienden Idioten zu vergleichen sind. Das wird eher mit der Ausrichtung bei bestimmten Fragen begründet. Die AfD ist dahingehend rechts, da das Gemeinwohl und Solidarität entsprechend schlecht behandelt werden. Die AfD ist eher eine Partei die das Prinzip von jeder ist sich selbst am nächsten hervorhebt. Dabei wird auf Minderheiten und finanziell schlechter gestellte nur getreten. Daher ist die AfD politisch rechts.
Die CDU ist alles, aber ganz bestimmt nicht konservativ. Hat seinerzeit ja auch Wolfgang Schäuble gesagt. Letztenendes hat man in D die Wahl zwischen vier sozialdemokratischen Parteien. Abgerundet wird das Ganze dann v den roten Sozialisten der Mauermörderpartei. In D kann man im Grunde mit verbundenen Augen wählen. Aber der Wähler will es halt so. Die Substanz für eine konservative Partei is in D nunmal nicht vorhanden. Schade das. Man kann sich aber trösten, denn

1. Ist das in allen europäischen Ländern der Fall (u in zunehmendem Maße auch in den USA) u

2. Es gibt ja auch noch die konservativen Inseln CH u Australien.

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dhanz 22.09.2013, 23:23
93.

Zitat von DerBlicker
Professor Lucke hat 2005 ein Papier unterschrieben, indem massiv vor Lohnerhöhungen gewarnt wird...
... und wer hat's dann umgesetzt?
Eben.
Wenn man heute den Arbeitsmarkt in Deutschland so anschaut, scheint die Forderung sooo verkehrt nicht gewesen zu sein.

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frenchhornplayer85 22.09.2013, 23:23
94.

Zitat von bssh
1. dass es die FDP nicht geschafft hat. Religiöse Parteien gehören eben nichts ins Parlament. 2. dass es die AfD nicht geschafft hat. Eine so rückwärtsgewandte Partei mit ihren undemokratischen Ideen und Leuten wie Henkel sollte nicht ins Parlament.
UNDEMOKRATISCH???? Wie bitte steht dann die Forderung nach MEHR Volksabstimmungen dagegen? Sie haben sich wohl nicht informiert und einfach das nachgeplappert was Ihnen schön von den Medien vorgekaut wurde!

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dhanz 22.09.2013, 23:25
95.

Zitat von Karl_Knapp
Für mich ist und bleibt das größte Rätsel, wer den extrem aufwändigen Wahlkampf dieser Truppe bezahlt
Auf jeden Fall nicht der Steuerzahler.
Der hat immerhin den Wahlkampf der etablierten Parteien bezahlt.

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jdnissen 22.09.2013, 23:26
96. Die Erfolge der AfD

Was völlig übersehen wird:
1.Die AfD hat dafür gesorgt, dass die FDP aus dem Bundestag geflogen ist - weil sie der FDP die entscheidende Zahl der Stimmen abgenommen hat. (Hätte es die AfD nicht gegeben, wären diese Stimmen in der Mehrzahl wohl bei der FDP geblieben)

2.Die AfD hat dafür gesorgt, dass die FDP aus dem hessischen Landtag geflogen ist - siehe oben.

3.Die AfD hat dafür gesorgt, dass Frau Merkel und die Union ihren Bürger-Einschläfer-Kurs (mit Hilfe der FDP) nicht mehr weitermachen kann und sich darüber Gedanken machen muss, ob sie eine bürgerliche Partei
wie die AfD neben sich hochkommen lässt - und wenn nein, wie sie das verhindert. Das geht nur mit einer
anderen Politik. Also: Die Union wird sich hier und da ändern müssen, um die Anliegen der AfD-Wähler zu berücksichtigen.

4.Die AfD sorgt höchstwarscheinlich auch dafür, dass eine Koalition der Union mit den GRünen NICHT zustande kommen kann - weil das die Bürger in Scharen von der Union weg zur AfD treiben würde.
Wenn DAS keine Erfolge sind!

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gabrieljuge 22.09.2013, 23:27
97.

Zitat von langenscheidt
... Glückwunsch an die AfD mit den richtigen Themen, die die Deutschen bewegen. Die nächste Wahl kommt bestimmt und dann hat die AfD weitere Ex-FDP-Mitglieder und -Sympathisanten eingesammelt und 5-Prozent-Hürde ist dann kein Thema mehr.
also ich weiß nicht. "die deutschen"? was ist mit den 95% die anders gestimmt haben? sind die nicht als mehrheit schon eher "die deutschen" als ihr popligen 4,8%? unerträglich, wie ihr euch selbst als mehrheit seht.

wie hat schäuble vorhin so treffend gesagt: bei der einfachen strategie wähler zu bekommen, sind 5% wirklich eine schwache nummer.

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OHCRIKEY 22.09.2013, 23:28
98. ...

Zitat von DerBlicker
Die AfD ist gegen die EU und gegen den Euro, sie will keine "Fremdarbeiter" bei uns haben, sie hat kein Konzept für den Euroausstieg und riskiert den Wirtschaftskollaps. Und so was wird von einem Professor für Wirtschaft geführt. Der Mann ist einfach unverantworltich in seinem Tun.
Ich gehe jetzt mal nur auf den "sie will keine "Fremdarbeiter" bei uns haben"-Teil ein. Der Rest ist mir zu absurd, als dass es sich lohnen würde, darauf einzugehen.
Es geht hier natürlich um unzureichend qualifizierte bzw ausgebildete Fremdarbeiter. Das ist ganz normal und hat auch nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun.
Zuwanderung in die Sozialsysteme zu verhindern ist ebenfalls nicht fremdenfeinlich, sondern volkswirtschaftlich die einzig sinnvolle Politik.

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hooverphonic 22.09.2013, 23:29
99. Wenigstens 'ne Partei mit 'ner Meinung

Nein, gewählt habe ich sie auch nicht. Aber ich respektiere sie. Bestimmt mehr, als diesen Haufen viereckäugiger Computer-Kiddies in der "Piratenpartei". Letztere wirkte irgendwie so seriös und 'erwachsen' wie ein Schülerstreik-Projekt.
Dann doch noch lieber die AfD. (Zugegeben, ohne das Ponader-Debakel hätte ich das wohl so nie gesagt...)

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