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Alternative für Deutschland: Koalitionspolitiker greifen Anti-Euro-Partei an
REUTERS

Raus aus dem Euro - das ist die Kernforderung der neuen Partei Alternative für Deutschland. Die etablierten Parteien sehen darin puren Populismus, führende Politiker von Union und FDP kritisieren das Bündnis scharf. Das zeigt: Die neue Konkurrenz lässt sie nicht kalt.

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marcaurel1957 15.04.2013, 21:34
450.

Zitat von luny
Hallo Marcaurel1957, schon klar, wenn die Lehman-Pleite nicht stattgefunden hätte, wäre die EUR-Krise erst gar nicht entstanden. Können Sie diesen kruden Zusammenhang irgendwie belegen? Bitte verwenden Sie nicht Ihre Textbausteine: "Vom EUR hat besonders Deutschland profitiert". "Der EUR ist alternativlos". "Alles geht streng demokratisch zu". Kennzeichnen Sie Ihre Beiträge bitte als Ihre persönliche Meinung. Danke. LUNY
Hier ein weiterer Textbaustein, da es immer noch simpel gestrickte Geister gibt, die es nicht begreifen:

"Es gab nie eine Eurokrise, wohl aber eine Schuldenkrise!"

Sind Sie in der Lage den Unterschied zwischen den folgenden Sätzen zu begreifen:

1. Die Lehmankrise war (mit)kausal für die Schuldenkrise

2. Ohne die Lehmankrise hätte es nie eine Schuldenkrise gegeben.

Um Ihnen zu helfen: der erste Satz ist richtig, der 2. Satz falsch!

Die anderen "Textbausteine" sind völlig richtig und sollten solange wiederholt werden, bis auch der letzte Simpel es begriffen hat

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luny 15.04.2013, 21:35
451. Genau

Zitat von sbv-wml
ich hoffe inständig, dass diese Alternative bei der Bundestagswahl mit 5 plus X% in den Bundestag einzieht. Denn ein Erfolg dieser Partei könnte zumindest einige Abgeordnete der etablierten Parteien zum Umdenken zwingen, so dass Mehrheiten für weitere Rettungspakete wegfallen könnten. Und wenn dann wieder die Einhaltung des Maastricht-Vertrages gefordert und durchgesetzt wird, ist der Euro über kurz oder lang Geschichte.
Hallo Sbv-wml,

das sehe ich auch so.

Alles, was jetzt passiert, ist nur eine Verlängerung der Agonie des
EUR-Patienten.

Dieses Experiment ist gescheitert. Leider traut sich das niemand in
der amtierenden Regierung zu sagen. Dann wäre die Kaiserin ja
nackt und das ist unvorstellbar! (nicht bildlich gemeint!)

Eines ist gewiß: Alles das, was die sogenannten EUR-Skeptiker und
EUR-Kritiker zurecht vortrugen, ist eingetroffen.

Alles das, was die EUR-Gläubiger und EUR-Fanatiker verbreiteten,
ist bislang grandios gescheitert.

Was so TOLL ist, müßte ja nicht ständig "geretter" werden, oder?

LUNY

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marcaurel1957 15.04.2013, 21:40
452.

Zitat von sbv-wml
Dann lesen Sie mal den Artikel. Und wenn Sie dann immer noch zu Ihrem zweiten und auch letzten Satz Ihres Beitrages stehen, dann kann man nur sagen: Keine Ahnung haben Sie und davon noch besonders viel.
Ich habe nie behauptet, daß in Deutschlan jeder reich und wohlhabend ist, nur das es dem Land sehr gut geht.

Natürlich stehe ich zu jedem Buchstaben meines Beitrags

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marcaurel1957 15.04.2013, 21:43
453.

Zitat von okokberlin
speziell für den foren-"experten" marc aurel.
Ich bin gern bereit mir Ihre Gedanken zu diesem Thema durchzulesen, aber sicher werde ich nicht jeden Link von Leuten lesen, die zu faul sind, selbst zu argumentieren. oder es nicht können

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elikey01 15.04.2013, 21:43
454. Hallo luny

Zitat von luny
Hallo Elikey01, nachdem die FDP nicht einen direkt gewählten Bundestags- abgeordneten hat, woran sich künftig auch nichts ändern dürfte, ist bei der FDP die "Not" am größten. Sollte die AfD die FDP im Bundestag ablösen, hätten wir komplett neue Konstellationen. Zumindest hätten die EUR-Gegner eine hörbare Stimme. Die Linke stimmt zwar regelmäßig gegen Rettungspakte via EZB und ESM, lehnt den EUR an sich jedoch nicht ab. Es bleibt zu konstatieren, daß es VOR der EUR-Einführung keine Notwendigkeit gab, EUR-Banken oder gar ganze EUR-Staaten zu "retten". Seit 2007/2008 wird "gerettet", was das Zeug hält, doch es gibt für den Normalbürger in der EUR-Zone nur Verschlechterungen. LUNY
Immer schon hat mich sehr gestört, dass die Volksvertreter, an die wir - das Volk - als unseren Repräsentanten unsere Interessensvertretung abgaben, sich mehrheitlich eben nicht ihrem Gewissen, sondern dem Fraktionszwang unterwerfen. Das verdeutlicht, wie sehr die Regierenden zu einer Machtarroganz verkommen sind, die im Ergebnis derer (Fehl)Entscheidungen nicht nur der Demokratie schaden, wie das Anwachsen der Nichtwähler-Fraktion zeigt.

Auch Merkels "Ausstieg aus dem Ausstieg" war einzig ihrem Machtkalkül kurz vor der BW-LT-Wahl geschuldet. Das von ihr zur Chefsache erklärte Vorantreiben der "Bildungsrepublik Deutschland" steckt in den Startlöchern fest.
Dass BW für die CDU trotz ihres Ausstiegs und ihres Plädoyer für S21 (nach 58 Jahren Versumpfung) verloren ging, ist sehr zu begrüßen.
Eine mind. im Vergleich zu den Etablierten seriöse und demokratisch zugelassene Partei wie die AfD, die diese machtbesoffenen Alternativlosen tüchtig aufmischt, kann vor diesem Hintergrund und den Unsäglichkeiten aller Rettungsorgien und EZB-Agitationen nur sehr begrüßt werden.

Inzw. ist auch hinlänglich bekannt, wie mit "Abweichlern" umgegangen wird (bsph. Pofalla kontra Bosbach od. die mehr erzwungene Wahl des Merkel-Kandidaten Wulff). Dass bei solchem Umgang die GGlich garantierte Abgeordneten-Unabhängkeit sehr in Frage zu stellen ist, führt ebenfalls zu Misstrauen und Politikverdrosenheit - und damit zur Gefahr für die Demokratie.

Alle Schwurbeler in diesem und themenanalogen Threads, die Andersmeinenden die Merkel-Politik unermüdlich als "GUT" andienen wollen und die AfD diffamieren, sind längst entlarvt.

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luny 15.04.2013, 21:44
455. Parteiendemokratie

Zitat von einzelkönig
Bloß weil eine Partei die berechtigten Sorgen der Wähler aufgreift, ist sie nicht populistisch.
Hallo Einzelkönig,

die Parteien sollten - so rein theoretisch - die Meinung ihrer Wähler
reflektieren.

Leider sind wir davon weit entfernt.

Die etablierten Parteien haben sich "selbständig" gemacht und wählen
fleißig ihre Listenkandidaten.

Deshalb werden wir auch immer wieder mit denselben Gesichtern im
Bundestag konfrontiert. Eine Abwahl ist schlichtweg unmöglich.

Das führt zwangsweise zu einer gewissen Verkrustung, völlig
losgelöst vom Wählerwillen.

Deshalb ist es gut, wenn der EUR und damit das ganze verkrustete
System, das sich Demokratie nennt, in Frage gestellt wird.

Immer nur "das kleinste Übel" zur Wahl zu haben, ist etwas
bzw. ziemlich unbefriedigend.

LUNY

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luny 15.04.2013, 21:52
456. Eurokrise

Zitat von marcaurel1957
Hier ein weiterer Textbaustein, da es immer noch simpel gestrickte Geister gibt, die es nicht begreifen: "Es gab nie eine Eurokrise, wohl aber eine Schuldenkrise!"
Hallo Marcaurel1957,

wenn Sie uns allen Unwissenden noch erklären, was die Lehman-
Pleite mit der Schuldenkrise zu tun hat, werden wir alle simpel
gestrickten Geister endlich den Durchblick erlangen.

Und ja, der EUR ist alternativlos und wir profitieren alle vom EUR und
die amtierende Bundeskanzlerin ist die beliebteste überhaupt und die
jetzige Regierung ist die beste seit der Wiedervereinigung.

Diese Textbausteine können Sie sich schon mal sparen.

LUNY

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okokberlin 15.04.2013, 21:53
457.

Zitat von marcaurel1957
Ich bin gern bereit mir Ihre Gedanken zu diesem Thema durchzulesen, aber sicher werde ich nicht jeden Link von Leuten lesen, die zu faul sind, selbst zu argumentieren. oder es nicht können
der link war auch nur rhetorisch für sie, sie sind letzlich argumenten nicht zugänglich.

aber ich denke viele menschen werden nach und nach aufwachen, bes. wenn in den nächsten jahren die rechnungen für diese verhängnisvolle euro-poltik bezahlt werden müssen.

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einzelkönig 15.04.2013, 21:57
458. Richtig

Zitat von luny
Hallo Einzelkönig, die Parteien sollten - so rein theoretisch - die Meinung ihrer Wähler reflektieren. Leider sind wir davon weit entfernt. Die etablierten Parteien haben sich "selbständig" gemacht und wählen fleißig ihre Listenkandidaten. Deshalb werden wir auch immer wieder mit denselben Gesichtern im Bundestag konfrontiert. Eine Abwahl ist schlichtweg unmöglich. Das führt zwangsweise zu einer gewissen Verkrustung, völlig losgelöst vom Wählerwillen. Deshalb ist es gut, wenn der EUR und damit das ganze verkrustete System, das sich Demokratie nennt, in Frage gestellt wird. Immer nur "das kleinste Übel" zur Wahl zu haben, ist etwas bzw. ziemlich unbefriedigend. LUNY
und deshalb bin ich über "frischen Wind" sehr erfreut.
Sie erinnern sich an "Das System" von Hans Herbert von Arnim (erschienen 2001!)?
Die größte Mafia ist eben jene, welche die Gesetze zu ihrem eigenen Wohl beschließt und durchsetzt.

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luny 15.04.2013, 21:58
459. Ihre Meinung

Zitat von marcaurel1957
Ich bin gern bereit mir Ihre Gedanken zu diesem Thema durchzulesen, aber sicher werde ich nicht jeden Link von Leuten lesen, die zu faul sind, selbst zu argumentieren. oder es nicht können
Hallo Marcaurel1957,

ich teile Ihre Meinung nicht.

Die Meinung des Mitforisten, die er mit einem Link untermauert hat,
können Sie gerne widerlegen.

Wir warten alle schon ganz gespannt auf Ihre "Beweise".

LUNY

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