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Alternative für Deutschland: Lucke provoziert mit Parteitagsrede Kritik in eigenen Re
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Den Bundesparteitag der AfD konnte Sprecher Bernd Lucke als Etappensieg verbuchen. Doch an seiner Rede vor den Parteimitgliedern regt sich jetzt Kritik.

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katjanella 02.02.2015, 10:42
20.

Zitat von vulnerantomnes
Lucke argumentiert volkswirtschaftlich. Aber die Antimigrationsbewegung speist sich nicht in erster Linie aus volkswirtschaftlichen Motiven.Ihre Motive sind tiefer. Das Volkswirtschaftliche wird nur vorgeschoben um überhaupt irgendwie im linken Meinungskartell soetwas wie eine Legitimität zu bekommen. Lucke kann die Menschen nicht lesen. Er wird scheitern.
Den Wortteil "volks" können Sie bitte getrost streichen.

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kappelc 02.02.2015, 11:06
21. nichts neues

War doch klar das diese Rede so einigen sauer aufstoßen wird. Aber auch das wird die Partei überstehen.

Wenn auch sie eigentlich schon seit mindestens einem Jahr "tot" sein sollte. ;-)

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crazy_swayze 02.02.2015, 11:15
22.

Ich denke nicht, dass aus der AfD eine zweite FDP wird.

Eher versammelt sich dort der konservative Teil der CDU, der ebenso wirtschaftsnah war wie die FDP, jedoch auch teilweise fremdenfeindlich, mindestens aber von einer Angst vor Fremden getrieben.
Ein Roland Koch würde da z.B. sehr gut reinpassen.

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waltraudnetwall 02.02.2015, 11:21
23. Gestern

Jauch Talk . Wenig Redezeit für B.Lucke . Viel für W.Bosbach.Vor Monaten die Tendenz von B.in Richtung AfD.Gestern fehement dagegen . Der Mensch vergisst . B.Lucke steht nicht allein da mit Schuldenschnitt und Austritt.Frau Kohl gute Ansicht der Sache.Klasse ! Frau Merkel hat nach 24 Stunden in Richtung Griechenland mit 20 Milliarden gewinkt . Steuergelder ! Das alles ist schwer glaubhaft im Namen deutscher Volksinteressen.

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peter_1974 02.02.2015, 11:26
24. Marktlücke

Zitat von j.anus
und vor allem sein Flüsterer Henkel lenken die AfD stramm in Richtung FDP 2.0 Das wird nicht gut ankommen und der AfD den Kopf kosten.
Was der dt. Parteienlandschaft aktuell fehlt, sind doch ganz sicher keine links- noch rechtslastige Parteien. Davon gibt es mehr als genug.
Was fehlt ist eine liberale Partei, die sich auch Themen wie Zuwanderung, Integration, Religionsfreiheit, etc. endlich einmal konstruktiv nähert, ohne ideologische Scheuklappen.

Sollte das der AfD gelingen, ohne dass sie sich ins rechte Spektrum drücken lasst, könnte sie hier eine Lücke füllen.

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otelago 02.02.2015, 11:29
25. Drehen und wenden

man muss sich schon mal entscheiden:

a) wer will bezweifeln, daß gegensätzliche Standpunkte in wichtigen Fragen zur Demokratie gehören?

b) eine Demokratie rund um die Frage ob der Sozialhilfesatz 254 oder 256 euro betragen soll braucht keiner.

c) weil in der politischen Öffentlichkeit ganz wichtige Fragen der Gegenwart NICHT diskutiert werden, beschäftigt sich die politische Öffentlichkeit mit Gespensterdebatten, Stellvertreterdiskussionen

Fazit:

Wir müssen schon darüber reden:

a) warum geht in der EU nichts mehr so weiter wie vorgesehen?

b) von "Gorbi" zum 11.Semptermer 2001 zur NSA - Angstrepublik.

c) völlige Erstarrung der Debattenkultur, Politische Korrektheit im Sekundentakt

Fazit:

Die politische Diskussionskultur ist von EMPÖRUNGSDROHUNGEN so pervers überspannt, daß es einen Umbruch geben wird.

Das ist eine Strömung, der Zeitgeist ist auf der Seite der Änderung.

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mr.andersson 02.02.2015, 11:33
26.

Zitat von ichsagwas
die AfD beraubt sich mit dem weichgespülten Programm Luckes eines guten Teils ihres Protestpotentials. Mit Lucke, und mit Leuten wie Henkel, wird das kaum mehr als eine Art konservative FDP. Und die dringend nötige, tiefer gehende Systemkritik bleibt auf der Strecke. [...]
Ich mag die AFD nicht und werde die auf absehbare Zeit nicht wählen, aber der Weg von Lucke ist der Richtige.

Protestparteien kommen und gehen. Morgen schöpft die nächste Neugründung das Protestpotential ab. Jede neugegründede Partei ist für die Protestler erstmal interessant, dann werden sie zur neuen "XY" (in Ihrem Fall FDP) erklärt und die Protestler ziehen weiter, die Partei stirbt.

Die AFD hat die Proteswähler zum initialen Start genutzt und Luke ist klug genug jetzt eine Partei formen zu wollen, die für etwas steht. Sie steht für etwas, dass ich nicht unterstütze, aber er verschafft ihr einen Status, der sie für ein Stammwählerpotential erschliessen könnte.

Dazu müssen die Protestwähler nicht mehr berücksichtigt wählen, die gehen sowieso und die Extremen müssen vertrieben werden, denn die blokieren den Weg zur Stammwählerschaft im bürglichen konservativen Lager.

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professorA 02.02.2015, 11:38
27. Hat sich Herr Lucke

denn bei seiner Kritik an der bisherigen Vorstandsarbeit ausgenommen? Ich glaube:nein.
Seine Stunde der Wahrheit wird erst kommen, wenn die Mitglieder ein Parteiprogramm beschließen, das viele Kröten (aus seiner Sicht) enthält. Vielleicht will er dann gar kein Vorsitzender mehr sein?

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HighFrequency 02.02.2015, 11:58
28.

Zitat von kjartan75
Sollte die AfD erstmal an der Regierung sein, wird es ganz schnell vorbei sein...mit wem will sie denn die "völlig andere Meinung" denn durchsetzen, wenn sie Juniorpartner ist. Das ist das Problem bei Protestparteien, man wählt sie aus einer gewissen Dekadenz heraus, aber für regierungsfähig hält man sie nicht. Für mich sind solche Parteien daher auch nicht wirklich ernstzunehmende Wahlalternativen. Die Grünen wurden auch erst wählbar, nachdem sie ihr Programm den großen Parteien etwas angeglichen haben. Die Linke ist gerade dabei in manchen Politikfeldern, die AfD wird aus reiner Machtgier genau das gleiche machen. Wer was anderes glaubt, ist reichlich naiv und hat vom politischen Geschäft nicht wirklich viel Ahnung.
So so, nur ein poltisches System der "reinen Machtgier" ist für Sie also wählbar - eine interessante Sichtweise, ich muss schon sagen...
Allerdings stimme ich in dem Punkt zu, dass Lucke doch ein klar opportunistischer Typ ist, der viel system-angepasster ist, als er sich gibt - ich halte ihn für einen Falschen Fuffziger.
Noch eine Partei, die im Rudel mitläuft, werde ich ganz bestimmt nicht wählen. Aber vielleicht taucht auch hierzulande mal ein Typ auf wie Tsipras, schön wär's...

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freemind2010 02.02.2015, 12:03
29. Das war insgesamt

ein sehr guter Parteitag. In den letzten Monaten hat der Schwanz mit dem Hund gewedelt, vulgo, die Landesverbände Ost, die Wahlen hatten und in die Landtage eingezogen sind fühlten sich im Aufwind. Sie repräsentieren aber nur einen sehr kleinen Teil der Mitglieder. NRW hat doppelt so viele Mitglieder wie Sachsen, Thüringen und Brandenburg zusammen. Schlussendlich ist es wahnsinnig schwer eine 2/3 Mehrheit für eine Änderung der Satzung zu erreichen. Es wurde geschafft und das ist gut so. Jetzt wissen die Irrläufer und Verschwörungstheorethiker, daß für sie die Luft in der AfD sehr dünn ist.

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