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Alternative Kabinetts-Liste: Zehn, die Minister werden sollten

Falls sich Union und SPD auf eine Koalition einigen, werden die Parteien unter sich aus machen, wer im Kabinett sitzt. Seiteneinsteiger haben kaum Chancen. Muss das sein? SPIEGEL ONLINE zeigt, wer gut in die Ministerriege passen würde, wenn es allein nach Kompetenz ginge.

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fs01 21.11.2013, 11:11
1. Es begann vielversprechend...

...aber bei der Empfehlung, eine Betriebs- statt einer Volkswirtin zur Wirtschaftsministerin zu machen, gings steil bergab, und sogleich folgte der absolute Tiefpunkt: Kempfert-eine in Fachkreisen eher belächelte Vertreterin ihres Fachs (was übrigens auch für Straubhaar, Rürup, Lauterbach gilt).

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Vermalia 21.11.2013, 11:12
2. Abwarten...

...anstelle der Medien würde ich die Entscheidung der SPD-Basis nicht vorwegnehmen.

Im Moment verrät die SPD-Spitze aus Machtgeilheit den größten Teil ihres Parteiprogramms.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

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abseitstor 21.11.2013, 11:14
3. Gruselkabinett

Thilo Bode will bestimmt nicht Minister werden. Dann müsste er sich mit einem Mal an Recht und Gesetz halten - und an die Wahrheit.
Ansonsten, Herr Gathmann: es gibt kein Bundesressort "Kultur". Und wir sollten es nicht eigens erfinden.

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Mikelmania 21.11.2013, 11:16
4. Tolle Idee ....

.... aber welche Partei will denn Kompetenz im Ministeramt. Hier geht es doch noch nur um die Versorgung "verdienter" Parteigenossen ! Und für seine Inkompetenz musste auch noch kein Minister haften. Schade eigentlich ....

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Hilfskraft 21.11.2013, 11:17
5. tja ...

Zitat von sysop
Falls sich Union und SPD auf eine Koalition einigen, werden die Parteien unter sich aus machen, wer im Kabinett sitzt. Seiteneinsteiger haben kaum Chancen. Muss das sein? SPIEGEL ONLINE zeigt, wer gut in die Ministerriege passen würde, wenn es allein nach Kompetenz ginge.
... einzelne Personen kenne ich und schätze sie auch.
Wie sie sich in Regierungsverantwortung entpuppen, kann ich nicht beurteilen.
Wir mußten zu oft in der letzten Zeit "das Pferd vor der Apotheke kotzen" sehen.
Es passiert parlamentarisch zwar zur Zeit gar nichts mehr, aber das tut irgendwie gut, da ich die alten Hack... einfach nicht mehr sehen kann.
Ob mir die eventuellen neuen besser gefallen werden, weiß ich halt nicht, ist mir zur Zeit auch ziemlich egal.
Es gibt noch andere wichtige Dinge in meinem Leben.

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fred_m 21.11.2013, 11:19
6. Leider, leider . . . .

Das sind ja sehr interessante Vorschläge. Sie haben aber einen grossen Nachteil: sie leisten siche eigenene Meinungen. Kommen also für ein Kabinett-Merkel nicht in Frage.

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HuHa 21.11.2013, 11:20
7. Nur Apparatschiks kommen hoch

Zitat von sysop
Falls sich Union und SPD auf eine Koalition einigen, werden die Parteien unter sich aus machen, wer im Kabinett sitzt. Seiteneinsteiger haben kaum Chancen...
Gute Idee, aber unser Parteiensystem bedingt es nun mal, daß grundsätzlich nur rückgratlose und machtgeile Apparatschiks nach oben kommen: Alle anderen werden schon auf Ortsvereinsebene aussortiert. Wer ein Gewissen hat und dem auch folgen will, wer nicht dem Hinterzimmerklüngel der Fädenzieher folgt, der kommt nirgendwohin.

Richard von Weizsäcker hatte schon Recht, als er 1992 sagte, daß sich die Parteien den Staat zur Beute gemacht haben.

Letztendlich sind alle Abgeordneten nur Parteisoldaten, die immer, wenn es darauf ankommt, dem Fraktionszwang folgen müssen; und was die Fraktion will, das beschließen einige wenige in Parteiausschüssen - unbeobachtet von der Öffentlichkeit in Hinterzimmern. "Alle Macht geht vom Vok aus" ist bei uns zur Farce geworden; in Wirklichkeit geht alle Macht von diesem Hinterzimmerklüngel aus.

Und genau deshalb ist es schlicht nicht möglich, daß Seiteneinsteiger bei uns eine Chance bekommen, und wenn sie noch so qualifiziert sind.

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doktorplagiatsverdacht 21.11.2013, 11:21
8. Wenn's nur so kommen würde

Erstklassige Auswahl ! Und wären sie auch nur die einflussreichen Einflüsterer hinter dem Amt, würde es nicht nur Deutschland besser gehen, es würde Europa voranbringen!

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Sankari66 21.11.2013, 11:23
9. Satire?

Wollen wir mal hoffen, dass diese Vorschläge nicht umgesetzt werden. Eine Pfarrerin mit Familienpolitik zu betrauen, wäre fast so, wie jemanden der an Hexerei glaubt, für die Bildung und Forschung zuständig werden zu lassen. Ach, halt! Zu Zeiten als Frau Schwan an der Viadrina Präsidentin war, wurde dort das "Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften" gegründet, das der Universität den Namen "Hogwarts an der Oder" einbrachte (zu Recht).

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