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Alternative zu Zwischenlager Gorleben: Grüne kommen Altmaier bei Castor entgegen
REUTERS

Der Jubel über den Kompromiss für ein Endlagersuchgesetz war groß, nun geht es um die Folgen: Wo soll der Atommüll hin, wenn Gorleben als Zwischenlager ausfällt? Die Regierungen in Kiel und Stuttgart signalisieren Umweltminister Altmaier Gesprächsbereitschaft - mit klaren Bedingungen.

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Badischer Revoluzzer 28.03.2013, 17:48
1. Wenn Kretschann den

Atommüll im Schwarzwald lagern will, dann brennt hier die Luft !

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chico 76 28.03.2013, 17:49
2. Der

endlosen Endlagersuche Teil 2.
Die endlose Zwischenlagersuche.
Hier werden Kompromisse geschlossen, ein Argument, wegen kürzerer Castorfahrzeiten.
Aus Angst vor Demos dagegen, dass wir unseren eigenen Müll zurücknehmen.
Wie doof ist das denn ?

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Stabhalter 28.03.2013, 18:02
3. aber ja doch

Zitat von sysop
Der Jubel über den Kompromiss für ein Endlagersuchgesetz war groß, nun geht es um die Folgen: Wo soll der Atommüll hin, wenn Gorleben als Zwischenlager ausfällt? Die Regierungen in Kiel und Stuttgart signalisieren Umweltminister Altmaier Gesprächsbereitschaft - mit klaren Bedingungen.
Atomstrom ist doch so sauber wird einem immer wieder gesagt,weil die Politkasper keine Ahnung davon haben.So sollen doch die Befürworter den Atommüll in ihrer Wohnung lagern,das wäre doch eine Option,oder???

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plastic_paddy 28.03.2013, 18:11
4.

Atomkraftwerke produzieren keinen Strom, sondern Plutonium. Ausserdem gibt es umweltvertraeglichere Methoden Wasser zu kochen....

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Thomas Weber 28.03.2013, 18:13
5. Dauerhafte Zwischenlagerung ist das einzig Sinnvolle

Zitat von sysop
Der Jubel über den Kompromiss für ein Endlagersuchgesetz war groß, nun geht es um die Folgen: Wo soll der Atommüll hin, wenn Gorleben als Zwischenlager ausfällt? Die Regierungen in Kiel und Stuttgart signalisieren Umweltminister Altmaier Gesprächsbereitschaft - mit klaren Bedingungen.
Folgende Kriterien scheinen mir sinnvoll als Orientierung für einen nachhaltigen Umgang mit Atommüll.

1. im Sinne einer Kreislaufwirtschaft ist es das Beste, wenn der Stoffkreislauf für Atommüll geschlossen wird, d.h., dass der Müll wieder in seine ungefährlichen Ausgangsstoffe zurückgeführt wird. Dieses Ziel sollte gelten, solange die Möglichkeit dieses Recycelns nicht aus prinzipiellen Gründen ausgeschlossen werden muss.

2. Innovation und Forschung sind auf diese Kreislaufwirtschaft auszurichten.

3. Jeder Umgang mit Atommüll sollte nur Verhältnisse erzeugen, die umkehrbar, rückholbar sind, für die Zeit, da die Kreislaufwirtschaft realisiert werden kann.

4. Jeder Umgang mit Atommüll in Deutschand muss prinzipiell als Vorbild für den Umgang der Welt mit Atommüll taugen.

Aus diesen Kriterien folgt, dass wir in Deutschland kein zentrales Endlager suchen sollten, sondern den Atommüll in den nächsten Jahrzehnten dezentral, überwacht und beobachtet, am besten unterirdisch, jederzeit rückholbar zwischenlagern.

Die gegenwärtige Diskussion über vermeintliche Endlager bzw. Endlagersuchen geht in die falsche Richtung. Endlager werden aus prinzipiellen Gründen nicht das leisten können, was an Leistung von ihnen erhofft wird. So lange Menschen von diesen Endlagern in Zukunft wissen werden, werden diese Endlager in irgendeiner Weise auf die Menschen wirken. Für die Menschen endgültig wären Endlager nur, wenn die Menschheit irgendwann vergessen würde, wo sie was vergraben hat. Auf einen Gedächtnisverlust der Menschheit sollte man aber keine Entscheidungen oder Politik bauen.

Atommllentsorgung und Nachhaltigkeit - Am besten, Sie dchten auf der Stelle selber nach

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vivare 28.03.2013, 18:14
6. Pragmatischer Vorschlag

Der Vorschlag ist gut und pragmatisch. Und dann sollte mit der Endlagersuche begonnen werden. Genaus so pragmatisch. Und da die CSU ja Bayern nicht ausschliesst, ist es gur, dass auch dort bald gesucht wird. Schliesslich liefen im Süden die meisten AKWS . :)

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Manwirddasdochsagendürfen 28.03.2013, 18:17
7. Es gibt gar kein Endlager

Die Endlagersuche ist doch rausgeschmissenes Geld. Die Vernatwortlichen sollen endlich zugeben, dass Endlagerung (schmeiss rein und vergiss es - wie in der Asse) gar nicht möglich ist. Lager in denen der rdioaktive Wertstoff zugänglich und überwacht gelagert werden kann ist die einzige Lösung. Vielleicht finden unsere Forscher ja mal ein Recyclingverfahren; dann ist es von grossem Vorteil wenn das Zeug zugänglich bleibt.

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karrli 28.03.2013, 18:18
8.

Zitat von Badischer Revoluzzer
Atommüll im Schwarzwald lagern will, dann brennt hier die Luft !
Jo, ab nach Mecklenburg-Vorpommern damit. Darum wurde und wird dieses Land doch entvölkert.

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Izmi 28.03.2013, 18:19
9. Ureigene Eier

Zitat von sysop
Der Jubel über den Kompromiss für ein Endlagersuchgesetz war groß, nun geht es um die Folgen: Wo soll der Atommüll hin, wenn Gorleben als Zwischenlager ausfällt? Die Regierungen in Kiel und Stuttgart signalisieren Umweltminister Altmaier Gesprächsbereitschaft - mit klaren Bedingungen.
Zuvörderst: Ja - ich erkenne die Sachzwänge - und: nein - ich habe auch keine Lösung. Ebensowenig wie die Grünen, die dieses Thema als das ihr ureigenstes ansehen müssen. Drollig deshalb die Ostereiertänze der Vorschläge: Also möglichst kurze Transportwege, damit möglichst wenig dagegen protestiert werden kann... Ich bin mal gespannt, wie die Bevölkerung der betroffenen Bundesländer die Lagervorschläge sehen wird. Und auf welche Weise dann mit viel bunter Beteiligung die Castoren doch gestoppt werden. Und wie die Grünen weiter ihr Ei tanzen.

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