Forum: Politik
Altersarmut in der Ukraine: 13 Quadratmeter Elend

Der Winter des Lebens ist in der Ukraine hart und unerbittlich. Mehr*als*ein Viertel der*Bevölkerung fristet ein Dasein unterhalb der Armutsgrenze, besonders schlimm leiden*Rentner. Nach lebenslanger Maloche wünschen sich viele nur eins: dass der Tod schnell kommt.

Seite 1 von 15
topomoos 09.02.2011, 10:27
1. Das ist auch unsere Zukunft

Zitat von sysop
Der Winter des Lebens ist in der Ukraine hart und unerbittlich. Mehr*als*ein Viertel der*Bevölkerung fristet ein Dasein unterhalb der Armutsgrenze, besonders schlimm leiden*Rentner. Nach lebenslanger Maloche wünschen sich viele nur eins: dass der Tod schnell kommt.
Danke für diesen Artikel. Das ist ein illusionsloser Blick in unsere Zukunft. So wird auch in Deutschhland nach jahrzenhntelanger neoliberaler Politik künftig das Alter aussehen. Der Suizid als einzige Hoffnung.

Beitrag melden
der_humanist 09.02.2011, 10:28
2. Verkehrte Welt

Da sieht man mal wieder, was für ein schweres Los man mit Hartz-IV in Deutschland doch hat. Und wir diskutieren über Armutsgrenzen, aber mit Zentralheizung, Kindergeld und Flachbildschirm.

Beitrag melden
desertmole 09.02.2011, 10:44
3. .. heute Ukraine morgen Deutschland

Zitat von sysop
Der Winter des Lebens ist in der Ukraine hart und unerbittlich. Mehr*als*ein Viertel der*Bevölkerung fristet ein Dasein unterhalb der Armutsgrenze, besonders schlimm leiden*Rentner. Nach lebenslanger Maloche wünschen sich viele nur eins: dass der Tod schnell kommt.

Beitrag melden
bennysalomon 09.02.2011, 10:44
4. Entschädigung

Zitat von sysop
Der Winter des Lebens ist in der Ukraine hart und unerbittlich. Mehr*als*ein Viertel der*Bevölkerung fristet ein Dasein unterhalb der Armutsgrenze, besonders schlimm leiden*Rentner. Nach lebenslanger Maloche wünschen sich viele nur eins: dass der Tod schnell kommt.
Die Zwangsarbeiter wurden niemals entschädigt. Deshalb kann man sagen, dass der deutsche Wohlstand heute auf Kosten dieser armen Menschen geht.

Beitrag melden
xzz 09.02.2011, 10:44
5.

Die Armut aufgrund des sozialistischen Experiments wirkt noch lange nach. Und keiner der früheren Idealisten will verantwortlich sein.

Aber sicher kommen gleich ein paar Schlauberger, die auf die 'Armut' in Deutschland verweisen...

Beitrag melden
lafrench 09.02.2011, 10:44
6. Mir kommen die tränen

.. ich war gerade mal wieder in der dritten Welt, in Asien. Dort schlafen die Leute aur Strohmatten in Lehmhütten. Es gibt auch keine Heizung, kein fließendes Wasser.
Insofern ist alles wirklich nur relativ.
Wenden wir den Blick nach Deutschland:
Als Student habe ich auch auf 11m² mindwestens 6 Jahre gewohnt, hatte auch kein Klo, kein Bad, keine Küche im Zimmer. Auch die Beheizung war nur minimal möglich, bzw. die Fenster undicht. - Und es war ein 60er jahre Bau, kein schöner Altbau wie hier auf dem Foto - mit Parkett!
Und die Dame hat sogar ein richtiges Bett, keine Strohmatte. Sie hat auch jemanden, der zu ihr kommt.

Viele meiner mitstudierenden haben nach exzellenten Abschlüssen in sehr armen Verhältnissen gelebt und auch kaum 2,50 € zum Essen gehabt. Manchmal habe ich sie zu mir eingeladen, zum Essen.
Nur schreibt der Spiegel nicht darüber.

Die Armut ist auch in Deutschland wesentlich verbreiteter und bitterer als man es sich vorstellen kann. Und dass renter auf ihren Tot warten, weil es dann einfacher wäre, finanziell... das kannte ich auch von meinen Eltern!

Mittlerweile geht es ihnen besser, aber manchmal sagt meine Mutter auch: Es wäre einfacher, wenn ich nciht mehr da wäre, dann wäre für Deinen Vater mehr Geld da. Und beide sind Akademiker. Nur mal so... Und leben in Deutschland.

Also: mir kommen die Tränen. Damit müssen viele Menschen umgehen, Überlebenskampf ist doch normal geworden auch in Deutschland.

Beitrag melden
h_grabowski 09.02.2011, 10:48
7. -

Schön zu sehen, wie subtil hier Propaganda betrieben wird. Nach dem Motto: "Seht euch an, wie gut es euch geht. Und immer wollt ihr nur mehr und jammert. Seid doch froh über das, was ihr habt."
Oder soll uns die Fotostrecke schon mal darauf vorbereiten, wo die Reise bzgl. Altersarmut demnächst hingeht.
Ich für meinen Anteil kann meinen Eltern gar nicht genug danken, dass sie für mich vorgesorgt haben. Mich wird dieses Schicksal wahrscheinlich nicht ereilen, aber mir tun die Menschen leid, denen es vielleicht nicht so gut geht.

Beitrag melden
Freifrau von Hase 09.02.2011, 10:51
8. Ausblick

Ein traurig stimmender Artikel......wenn ich in 50 Jahren Rentnerin bin, werden die Verhältnisse in Deutschland aber wohl leider ähnlich sein. :-(

Beitrag melden
Gast100100 09.02.2011, 10:57
9. ot

Die Altlasten einer linken Gesellschaftsordnung.

Beitrag melden
Seite 1 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!