Forum: Politik
Altersarmut in der Ukraine: Schutzengel der Einsamen
Till Mayer

Alt und arm - das ist in der Ukraine die Formel für Elend. 80 Prozent der Rentner bekommen nur die kärgliche Mindestrente. Im Winter, wenn der eisige Wind durch die Fenster zieht, ist ihre Not besonders groß. Für viele ist die Krankenschwester vom Roten Kreuz der einzige Kontakt zur Außenwelt.

Seite 1 von 3
henniman 18.02.2013, 07:02
2. Ein Ding!

Ob das nun alles stimmt oder nicht, ist nicht ausgemacht. Aber dass diese bösen Zustände erst seit Janukowitsch gelten und damals zu orangenen Zeiten unter Timoschenko/Juschtschenko alles sonnig war, das ist wieder "so ein dolles Ding", das es nur in der Spiegel-Agitprop-Abteilung gibt. Arme Leute, die dafür bezahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
curti 18.02.2013, 07:56
3. Wo sich der Kapitalismus......

Zitat von sysop
Alt und arm - das ist in der Ukraine die Formel für Elend. 80 Prozent der Rentner bekommen nur die kärgliche Mindestrente. Im Winter, wenn der eisige Wind durch die Fenster zieht, ist ihre Not besonders groß. Für viele ist die Krankenschwester vom Roten Kreuz der einzige Kontakt zur Außenwelt.
.....frei entfalten kann, herrschen Zustände wie z.B. im ehemaligen Ostblock. Die Schwächsten bekommen dies besonders zu spüren. Und auch D ist auf dem Weg in diese Richtung, unübersehbar!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flüchtig 18.02.2013, 08:58
4. Dank der extrem rausufernden.....

...EU - Erweiterung sind auch wir in spätestens 15 Jahren dort, wo die Ukraine jetzt ist! Am deutlichsten wird dies ab 2014 zu spüren sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
papayu 18.02.2013, 09:06
5. Warte, warte nur ein Weilchen

dann kommt die Armut auch nach D, wenn sie nicht schon da
ist.
Stellen Sie sich vor, eine Rentnerin, die wegen ihrer
Kinder nur 15 Jahre gearbeitet hat bekommt eine Rente
von 500 Euro?? Fiktiver Fall! Fuer ihre Wohnung, Strom
etc gehen schon mal 300 Euro drauf. Dann hat sie die gleichen Verhaeltnisse wie in der Ukraine.
Und schauen Sie einmal in die anderen " ehemaligen!'
Wie hoch war denn damals der Lohn???

Den Deutschen ist es ueber 40 Jahre lang xu gut gegangen
und jeder wollte " reich" werden, mehr haben als der Nachbar. Aber das ist vorbei, nur kaum einer will es wahrhaben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Einweckglas 18.02.2013, 09:18
6. Eine ruehrende Geschichte ...

Eine ruehrende Geschichte ... und ja...auch gut, mal jene Facetten des Postkommunismus zu beschreiben. Aber muss man gleich einen Spendenaufruf hinterherschieben? Ich finde es schon ein wenig abgeschmackt, den Menschen eine ruehrende Geschichte zu erzaehlen , um dann hinterher die Hand aufzuhalten. Das hat mit Journalismus nichts zu tun, sondern ist Verfuehrung pur.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Federal-States-Of-Europe 18.02.2013, 09:21
7. Auch in Deutschland!

Vor diesem Hintergrund sollten wir keinesfalls übersehen, dass es vielen Menschen in Deutschland ebenso geht oder zumindest gehen wird. Ein Umdenken ist diesbezüglich auch in der deutschen Politik dringend notwendig, bevor sich unser Sozialstaat gänzlich von seinen Bürgern verabschiedet. In der Gesundheitspolitik hat man den Menschen bereits so ziemlich alles zusammengestrichen, was im Interesse der Pharmalobby und Krankenkassen lag. Wenn dies auch noch auf den restlichen sozialen Gebieten greift, werdem wir ubns in diesem Land vor den Slums und der Kriminalität auf der Straße nicht mehr retten können!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chrome_koran 18.02.2013, 09:40
8.

Zitat von Einweckglas
Aber muss man gleich einen Spendenaufruf hinterherschieben?
Den brauchen Sie doch weder mitzulesen noch daraufhin zu spenden.

Vielen wird es vermutlich bei der Lektüre so ergangen sein wie mir: ich habe mich irgendwo mittendrin im Artikel schon mal gefragt, wie ich da helfen könnte.

Da kommt mir eine Info über - seriöse - Spendenmöglichkeiten doch nicht abwegig vor.

Eine Möglichkeit für Sachspenden wäre auch nicht verkehrt. Wie viele paar Winterschuhe haben Sie so in der Truhe liegen?

Wobei die inhaltliche Frage offen bleibt, wieso es die Ukraine nicht geschafft hat, was zum Beispiel Polen oder Tschechien gelang, nämlich eine wenigstens menschenwürdige Altersrente zu gewähren. Gerade die Leute, die im Kommunismus geschuftet haben und das Ende ihres Arbeitslebens ungefähr mit der Wende gleich kam, sind die absoluten Verlierer. Schade, denn es werden unter den Betroffenen wohl die wenigsten von der damaligen Nomenklatura sein.

By the way, die mehrmals im Artikel erwähnte Grossstadt in der Ukraine heißt Lwiw und nicht "Lemberg".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wohei-dho 18.02.2013, 09:44
9. Es braucht keinen Blick in die Ukraine, denn...

...für viele Deutsche ist dies in Schland schon die Realität. Auch für mich: nach 38 Berufsjahren in Landwirtschaft, Handwerk und Industrie bin ich durch gesundheitliche, irreparable Schäden zum Frührentner geworden und beziehe 740 Euro Rente. Da ich nicht rauche und nicht trinke, kein Auto habe und nicht in Urlaub fahre, komme ich gerade so über die Runden. Für Wohnung und Gesundheit (Zuzahlungen für Medikamente und Behandlungen sowie Fahrtkosten zum Arzt) gehen monatlich ca. 480 Euro drauf und mit 260 Euro monatl. verdinge ich mir meinen Lebensunterhalt. Täglich kriege ich in dieser narzisstischen Gesellschaft voller Egomanie zu spüren, dass ich nur noch Ballast bin. Herzlichen Dank an alle, insbesondere Politiker und Wirtschaftsbosse...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3