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Altersversorgung: SPD-Linke will Rentenniveau auf 50 Prozent anheben
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Die SPD-Linke will das Rentenniveau in alte Höhen zurückbringen: Sie fordert eine Erhöhung auf 50 Prozent. Das würde viele Milliarden Euro kosten - und die eigene Arbeitsministerin Nahles wohl nicht erfreuen.

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eunegin 07.07.2016, 06:26
1. selbst ist der Mann / die Frau

Ich sehe die Rente als Zusatz. Lieber verlasse ich mich auf mich selbst und sorge vor. Und bevor das Geqängel losgeht: das könnten fast alle machen. Auch mit niedrigem Einkommen und etwas Eigenverantwortung ist es noch möglich, sinnvoll (!) Geld anzulegen. Kleinvieh macht auch Mist, aber natürlich wäre es als Geringverdiener albern zu glauben, mit der Rente bräche der Wohlstand aus. Es geht doch darum, den individuellen Lebensstandard wenigstens zu halten. Ich sehe bei der Rente leider strukturelle Ungleichgewichte. Hier wäre es am Staat, einzugreifen, um spezielle die niedrigen Renten auf einen Mindeststandard zu heben.

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walldemort 07.07.2016, 06:27
2. Pures Wahlkampfgeschwätz

Kann man keinen Pfifferling drauf geben, die SPD geht halt auf Stimmenfang. Und würde ein solches 'Versprechen' nach der Wahl umgehend ebenso bedenkenlos wieder einkassieren wie ihr vollmundiges "100% Gleichstellung nur mit uns"...

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theo_k 07.07.2016, 06:28
3. Lächerlich, liebe SPD!

Ein Blick über die Landesgrenze offenbart Erstaunliches:

In Österreich liegt das Rentenniveau bei 68%. Außerdem: Die östrreichischen Rentner erhalten 14 Renten pro Jahr, nicht zwölf wie in Deutschland.

Im int. Vergleich scheidet das reiche Deutschland miserabel ab.
Einfach mal nach "Rentenniveau OECD" suchen.
Eine Ursache ist die verfehlte Agenda-Politik, denen wiederum die neoliberalen Ansichten des Sachverständigenrates zugrunde liegen.

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eschoeff 07.07.2016, 06:29
4. Wahlkampf?

Die SPD Linke will das Rentenniveau anheben, ohne Geld in den Kassen, das klingt dann schon sehr glaubwürdig. Billiger Wahlkampf.

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imlattig 07.07.2016, 06:30
5. Nebelkerzen...,

Die staatliche foerderung der riesterrente wird aus der rentenkasse, also von den beitragszahlern, bezahlt. Der beitrag des bundes zur rentenkasse ist der eiedervereiniging geschuldet. Ausserdem werden die beitraege des bundes durch die steuern der rentenversicherten finanziert. Reiche zahlen keine steuern oder koennen sie in den verkaufspreisen verstecken. Deshalb erhoehung der rente auf den alten stand von 60 prozent und absenkung der pensionen von 71 auf 60 prozent. So gehts!!

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karljosef 07.07.2016, 06:34
6. Huch! Sie werden wach.

Die frühere Arbeitnehmerpartei entdeckt, dass die bisherige Politik seit Basta-Gerd zu der Armut eines großen Teils ihrer früheren Wähler führt.

Allerdings wesentlich später als dieser Wählerkreis...

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gehirngebrauch 07.07.2016, 06:35
7. die SPD wurde von

schröder endgültig unglaubwürdig gemacht. wenn es um rentner geht, ist nie geld da, aber wenn es um banken, griechenlandrettung oder "flüchtlinge" geht, ja dann zaubert die schwarz-rote NULL schäuble momentan hunderte von milliarden aus seinem geldsäckel.

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jenstw 07.07.2016, 06:39
8. Die Rente ist sicher

"Rente" ist kein Spaß. Die soziale Absicherung im Alter unterscheidet uns von solchen Ländern in denen man so viel Kinder wie möglich haben muss um dann im Alter von ihnen versorgt zu werden. Die Art des Staates sich zurückzulehnen und zu sagen "Nicht unser Ding, spart gefälligst selber!" mag für die Lobbyisten vor dem Bundestag ein einträglicher Erfolg sein, ist jedoch nicht praxisgerecht. Nicht jeder kann und mag sparen, angesparte Milliardenbeträge werden auch gerne veruntreut wie derzeit z.B. durch Herrn Juncker und unsere Regierung. Ein Fingerschnipp und die Alterssicherung ist weg. Insofern gilt nach wie vor: Die Rente ist sicher (Rentner sind Wähler). Ersparnisse sind es nicht.

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ferdi111 07.07.2016, 06:42
9. Zu spät!

Alle Rettungsversuche, die verkorkste Finanzpolitik einigermaßen zurechtzubiegen, werden scheitern! Peu a peu werden in den nächsten Jahren noch größere Löcher entstehen. Es gibt nur einem Grund, das Rentenniveau auf 50 % zu erhöhen - nämlich dann, wenn so wieso absehbar ist, dass in wenigen Jahren alles zusammenbricht. Dann ist es völlig egal, ob da noch ein paar Mrd. in das schwarze Loch geschaufelt werden. Langfristig steigen die Militärausgaben...die sozialen Leistungen aufgrund unserer neuen Freunde werden auf Rekord steigen und und und! Man kann froh sein, dass uns dieser Dampfkessel erst in 5 Jahren um die Ohren fliegt...! Aber dieses Problem ist inzwischen auch egal. Bis dahin ist nicht nur der Haschisch-Konsum erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht! Vor allem, wenn keine Em oder WM stattfindet!

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