Forum: Politik
Altkanzler in Ankara: Gerhard Schröder vertritt Regierung bei Erdogans Amtseid
DPA

Deutschland wird bei der Vereidigung des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan von Ex-Kanzler Gerhard Schröder vertreten. Einen "protokollarischen Akt" zu übernehmen, sei "durchaus üblich", teilt das Auswärtige Amt mit.

Seite 3 von 14
geschädigter5 09.07.2018, 15:00
20.

Warum nicht Seehofer? Der hätte doch auch gepasst!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CorpRaider 09.07.2018, 15:03
21. Ab zum Trump Putin Treffen

Einer wie Schröder würde auch bei Trump weit mehr erreichen als eine Angela Merkel. Warum schickt man ihn nicht auch zum Treffen mit Trump und Putin? Als enger Freund von Putin und ehemaliger Genosse der Bosse bzw (Auto)Kanzler ist er dafür geradezu prädestiniert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ottomerlin1 09.07.2018, 15:05
22. Was muss Schröder

eigentlich noch machen, damit sich die SPD von diesem Genossen loslöst ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pansatyr 09.07.2018, 15:05
23. @7

" ...ist schließlich ein klarer Fall von Dienstverweigerung, dass muss man einfach so sehen."
Nee; das muss man nicht. Besonders dann nicht, wenn man sich auskennt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 09.07.2018, 15:05
24. Der Basta-Sondergesandte der Bundesregierung

Zitat von v.merkwuerden
Wohl dem, der einen hat, der die unangenehmeren Termine wahrnimmt und der seine Karrierepläne bereits hinter sich hat.
Dass er keine Karrierepläne mehr hat, würde ich nicht sagen. Als Rosneft-Ausichtsratschef hat er zwar in Wahrheit nix zu kontrollieren und repräsentiert bloß. Der Frühstücksdirektorenposten wird aber viel besser bezahlt als die deutsche Kanzlerschaft.

Den Umgang mit echten Basta-Politikern, die das doofe Demokratiegedöhns hinter sich gelassen haben, findet Schröder im übrigen nicht unangenehm. Er scheint es zu genießen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manicmecanic 09.07.2018, 15:05
25. Peinlicher

gehts wohl kaum noch.Ich bin alt aber an ähnliche Auftritte von anderen exKanzlern kann ich mich nicht erinnern,soviel zu es wäre üblich.Nur noch Propaganda und Populismus von oben,aber gleichzeitig den von anderen bemängeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alba36 09.07.2018, 15:05
26. Dieser Herr Schröder...

Sollte es der Bundesregierung eigentlich nicht besser zu Gesicht stehen, zu Schröder (dem scheinbaren Freund der Despoten) eine gewisse Distanz zu halten? Muss überhaupt ein Deutscher Vertreter dorthin reisen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g.eliot 09.07.2018, 15:07
27. Eine neue Männerfreundschaft

Zitat von dwg
Ist doch prima, wenn man jemanden an der Hand hat,der es gut mit Autokraten kann. Möglicherweise wäre auch gut unseren Herrn Schröder mal nach Washington zu schicken - als Sonderbeauftragten (cum grano salis!).
Washington! Das war mein erster Gedanke. Er würde sich mit Trump prima verstehen. Schröder ist ihm sogar schon einiges voraus: die fünfte Ehe, also eine junge Ehefrau und langjährige Freundschaft mit Putin. Trump könnte also von Schröder sogar noch etwas lernen. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neanderspezi 09.07.2018, 15:08
28. Das Hofieren eines angehenden Autokraten will geübt sein

Diesen Altkanzler Schröder schreckt offenbar nichts mehr und was tut man nicht alles beim Hofieren nach dem Protokoll, wenn ein Autokrat festen Sitz nehmen möchte. Eine herzinnige Freundschaft wie mit Putin wird dieser Gerhard mit Recep Tayyip höchst wahrscheinlich aber nicht eingehen. Immerhin kann er einigermaßen sicher sein, dass er sich von dem osmanischen Führer in dessen Paranoia weder als Gülenanhänger noch als Terrorist aus dem Ausland gefangen setzen lassen muss. Und zur Unterstreichung der Hochachtung der deutschen Regierung zur Übernahme autokratischer Regierungsgewalt durch den so geehrten Erdoğan bittet sie, dass bei seinen paranoiden Anwandlungen im Entlassungsmarathon Staatsbediensteter bitteschön nach rechtsstaatlichen Kriterien verfahren werde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rddr 09.07.2018, 15:11
29. Die Idee war gar nicht so schlecht.

Protokollarisch gesehen nimmt sich die Bundesregierung raus und muss sich nicht vorwerfen lassen, einem Despoten die Aufwartung zu machen. Und dennoch wird die Bundesrepublik durch einen -qua Amtes- (wenn auch Ex) hochrangigen Politiker vertreten. Man mag zu Schröder und seinem politischen Erbe stehen wie man will. Aber die Bundesregierung wäre dumm, wenn sie sich die persönlichen Kontakte des Ex-Kanzlers nicht zu Nutze machen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 14