Forum: Politik
Amerika unter Trump: Nichts wird gut
AFP

Die Woche geht zu Ende, die US-Wahlen sind abgehakt: neuer Präsident, neue Regierung, na ja, das Leben geht weiter. Wirklich? So zu denken ist blinder Egoismus.

Seite 14 von 21
sch123 18.11.2016, 23:08
130. ?

Zitat von pragmat
Richtig! In den USA weiss man, wem die Medien gehören und wessen Interessen sie vertreten. Das ist eine Selbstverständlichkeit und die Bürger können sich mehr oder weniger danach richten oder auch nicht.. In Deutschland ist nicht nur die Medienlandschaft für den Bürger undurchsichtig sondern auch äaußerst manipulativ. Wer weiss denn schon, dass die dpa, Deutsxche Presseagentur, eine Schreibfabrik für etliche Zeitungen ist, die angeblich unabhängigen Medien? Aus Gewinninteresse der Zeitungskonzerne werden da massenweise fabrizierte Artikel gekauft und verkauft, die eigentlich nur die Auftragsschreiber dpa, AFP, Reuters und andere wiiedergeben. Da kann so manche Lüge oder Halbwahrheit durchrutschen, wenn man selber keine Recherche mehr macht.
Das ist nicht soo schwer herauszufinden, oder?

Sich nicht informieren und dann beschweren, dass man nicht informiert ist, ist ein wenig albern...

Beitrag melden
postfach_2013 18.11.2016, 23:10
131.

Was für ein tolles Schlagwort "Rechtspopulismus".
Alles was nicht Mainstream oder Gutmensch ist, ist Rechtspopulist.
Die Frage ist doch in erster Linie, ob das was Trump von sich gibt nur Populistisch ist, und er das nur macht um zu gefallen, oder ob es auch seiner Meinung entspricht. Dann wäre er kein Populist, sonder ein Teil des "Populus", also des Volkes, das seiner Meinung ist.
Wie mir persönlich scheint, ist President Trump kein Populist, sondern hat gesagt was er denkt.
Das gefällt wohl einigen nicht. Da ist jetzt doch glatt ein "Andersdenkender" zum Präsident gewählt worden.
Mr. President Trump, vertritt einfach das was viele denken, nicht nur in den USA.
Ich als langjähriger USA-Verachter, habe Respekt vor den USA, nachdem das dortige Volk mal auf den Tisch gehauen hat. Respekt hat wohl auch die Finanzwelt bekommen, denn der Dollar hat an Wert gewonnen. Wie es scheint bin ich von meiner Denkweise her kein Einzelfall. Ich für meinen Teil habe Respekt vor Mr. President Trump und bringe dies auch gerne zum Ausdruck, gerade weil ich vor seiner Wahl nicht viel von den USA hielt.
Ich war mehr als 30 Jahre bekennender Europäer, und war stolz auf das was sich unter dem Begriff "Europa" formen wollte. Inzwischen bin ich zu einem Gegner dieses Gebildes "Europa" mutiert. Für mich gehört dieser Irrtum der Geschichte, dem auch ich anhing, abgeschafft.
Ich bin froh, nicht verkrustet und in Ideologien gefangen zu sein. Ich liebe im Übrigen mein "Vaterland", so wie Mr. President Trump sein Vaterland liebt. Ich finde es schön dass Mr. President Trump dem Mut hat Änderungen in die Hand zu nehmen, und das verkrustete US Politsystem auf die Probe zu stellen.
Ich hoffe in Deutschland gibt es Politiker mit einer gesunden Vaterlandsliebe, die zu Gleichem fähig sind.
Faru Merkel hat kein Vaterland. Wie auch. Das was ihr Vaterland war, musste sie verraten, weil es ein Marionettenstaat war. Frau Merkel sollte einen Therapeuten aufsuchen, denn bei ihr läuft einiges nicht rund.
Ich bitte um Verständnis dass ich so oft "Mr. President Trump" geschrieben habe. Dies soll als Kontrapunkt zur permanenten Respektlosigkeit gegen Herrn Trump dienen.

Beitrag melden
sch123 18.11.2016, 23:11
132. ...

Zitat von helmut_s
"Die Amerikaner koennen in den kommenden Jahren in Deutschland und Europa beobachten, wie Laender mit und ohne islamische Massenmigration sich entwickeln. Die Situation in Deutschland wird sehr schnell eskalieren." Joah, bestimmt. Bisher läuft ja alles noch recht gut. Meine Liebste hat jetzt halt einen syrischen Kollegen, mit dem alle prima auskommen. Böse Zungen könnten direkt behaupten, abgesehen von der Langsamkeit deutsche Behörden sei die Aufnahme von mehr als einer Million Menschen innerhalb eines einzigen Jahres ein durchschlagender Erfolg.
Bei uns sind die Supermarktregale auch noch voll, der Strom kommt zuverlässig an und mein Gehalt wurde auch nicht gekürzt. Wetter könnte besser sein.

Beitrag melden
Haxenesser 18.11.2016, 23:11
133. Und jetzt noch bitt die Lottozahlen.

Nein, das wird nicht gut? Was ihr alles schon wisst! Könnte ich bitte noch die Lottozahlen für morgen haben? Meine E-Mail liegt euch ja aus meiner Anmeldung hier vor.

Beitrag melden
wvwtyr 18.11.2016, 23:18
134. Ja, und?

Das mag ja alles richtig sein oder auch nicht. Aber was ist die Konsequenz daraus? Es handelt sich um ein demokratisch legitimiertes Ergebnis. Soll daran jetzt gerüttelt werden, weil es einem nicht passt? Das ist genau die besserwisserische Arroganz, die Trump Wähler in die Arme getrieben hat. Die Antwort kann doch nur sein, die Demokratie zu achten, vier evtl. harte Jahre in den USA zu erleben, aber unbedingt weitere populistische Wahlerfolge zu verhindern - indem man den Leuten endlich zuhört und aktiv entschlossene Politik betreibt.

Beitrag melden
Lichtenbruch 18.11.2016, 23:26
135. Neulich..

fragte ich mich, wie 1933 die Juden in Deutschland reagiert haben, als klar wurde, das Hitler die Wahl gewonnen hatte. Haben dort nicht auch viele gedacht, so schlimm wird es schon nicht werden? Jetzt haben wir in den USA einen Faschisten als Präsidenten, ein Umstand den ich mir nie hätte vorstellen können. Und wieder versuchen viele sich einzureden, so schlimm ist der Trump doch gar nicht! Er wird das nicht so machen, wie er im Wahlkampf versprochen hat. Oder?
Verharmlosen ist Kopf in den Sand!
Ich habe immer geglaubt, das die nächste Revolution in den USA ihren Anfang nimmt.
Aber eine rechtsgerichtete? Niemals!
Gute Nacht!

Beitrag melden
smsderfflinger 18.11.2016, 23:47
136.

Zitat von honey_d
Zitat: "Es ist nicht normal, dass sich im Wahlkampf mehr Amerikaner durch absurde Falschmeldungen via Facebook "informierten" statt durch die etablierten Medien"... Denkt doch mal drüber nach, was ihr Journalisten da dran ändem könntet, wenn ihr das nicht normal findet. Alles was "etabliert" ist, soll also für Hillary stimmen?? Was is'n das jetzt für ein Hofjournalismus, ausgerechnet vom Spiegel?
Genau dieser Satz ist mir auch besonders aufgestossen.
Da beklagt sich also ein Journalist über die Facebook - Lastigkeit der Wähler. Vielleicht sollte er sich mal die SPON Startseite genauer anschauen und mal nachzählen, wie oft dort auf Facebook verwiesen und verlinkt wird.
Dann beklagt man absurde Falschmeldungen dort, die vom Nutzer geglaubt werden.
Zum einen sind die nicht absurden Falschmeldungen, die man in den sozialen Netzen findet deutlich gefährlicher, weil weniger leicht zu erkennen.
Zum andern: Hier die "etablierten Medien" als Hort der wahren Meldungen hochzujazzen und das ausgerechnet durch einen Angehörigen dieser Verbindungen hat schon in Anbetracht der letzten Wochen ein deutliches Geschmäckle.
D

Beitrag melden
multi_io 18.11.2016, 23:52
137.

Zitat von 3847234462
Gibt es auch nur eine einzige antisemitische Aussage Trumps? Immerhin ist auch seine Tochter Jüdin. Und irgendeinen Beweis dafür, dass Bannon aus seinem Antisemitismus "nie einen Hehl" gemacht hat? Die einzige Aussage in diese Richtung stützt sich auf die Aussage seiner Frau und stammt aus dem Scheidungskrieg.
Er hat in seiner Radioshow diverse Male mit Trump geredet, da waren einige Sachen dabei, die zumindest ziemlich dämlich waren, wenn auch nicht explizit antiseminisch. Er hat z.B. gesagt, dass er es nicht toll findet, wenn es im Silicon Valley zu viele nicht-weiße bzw. asiatische CEOs gibt, weil das "die zivile Gesellschaft untergräbt". Ist das rassistisch? Keine Ahnung, extrem dämlich ist es jedenfalls. Offenbar macht der die Identität der US-Gesellschaft an der Hautfarbe bzw. Rasse seiner Bewohner fest. N.B. Trump selbst hat der These übrigens nicht zugestimmt.

Und dann gibt's da seine Webseite, die man wohl kaum vollständig von ihm trennen kann, auch wenn er die abgefahrensten Artikel da drin nicht selber geschrieben hat.

Dass so jemand nun direkt neben dem Oval Office residieren soll, halte ich für höchst problematisch.

Beitrag melden
it--fachmann 18.11.2016, 23:55
138. Na ja

Ich neige auch eher zur Verharmlosung. Aber der Pitzke ist näher am Geschehen als ich. Vielleicht weiß er das alles besser. Dennoch finde ich es nicht gut jetzt Panik zu machen, auch nicht angesichts dieses Gruselkabinetts. Trump und Co. werden letztlich an ihrer eigenen Dummheit scheitern. Das wird vielen Menschen was kosten, aber Verhältnisse wie im 3. Reich erwarte ich nicht. Und die Bürger der USA werden etwas daraus lernen.

Beitrag melden
GeMe 19.11.2016, 00:11
139. Falschmeldungen

"Es ist nicht normal, dass sich im Wahlkampf mehr Amerikaner durch absurde Falschmeldungen via Facebook "informierten" statt durch die etablierten Medien - und dass die meisten von ihnen dann Donald Trump wählten."

Ist doch hier nicht anders. Nur dass diese Leute hier nicht Trump, sondern die AfD wählen. Ein Blick auf die Facebookseite der AfD und die dort von der AfD und ihren Anhängern geposteten "Wahrheiten" genügt.

Beitrag melden
Seite 14 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!