Forum: Politik
Amerika unter Trump: Nichts wird gut
AFP

Die Woche geht zu Ende, die US-Wahlen sind abgehakt: neuer Präsident, neue Regierung, na ja, das Leben geht weiter. Wirklich? So zu denken ist blinder Egoismus.

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heppygarden 18.11.2016, 19:00
10. Abwarten

Trump ist nun mal Präsident von Amerika geworden. Anstatt immer darauf zu hauen, sollten wir uns alle mal fragen, was in den letzten 8 Jahren in den USA schief gelaufen ist. Wenn Obama so toll regiert hat, dann hätte doch nicht jeder Zweite Trump gewählt. Wie verzweifelt müssen die Menschen sein, wenn sie sagen,es kann mit Ihm nur bergauf gehen. Und ganz ehrlich, wenn Arbeitsplätze von ganzen Industrien ausgelagert werden, dann kann ich jeden Arbeitslosen verstehen, der jeden wählt, der ihm verspricht ich hole euch die Arbeit wieder.

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tandorai55 18.11.2016, 19:02
11. Aus jeder Zeile spricht Panik

Aber keine Zeile wird darauf verwendet, dass Trump vielleicht Recht hat damit, dem aggressiven Islam die Stirn zu bieten. Dass illegale Einreise illegal bleibt und dass Gesetze beachtet oder geändert werden müssen. Dass Europa froh sein kann, nicht von einer kriegstreiberischen Frau Clinton in einen militärischen Konflikt USA/Rußland auf europäischem Territorium hineingetrieben zu werden. "Kleptokratie" ist ein hübsches Stigmatisierungswort - trifft aber wenn überhaupt auch auf den Clinton-Clan zu. Diese Anti-Trump Kommentare sprühen von Verzweiflung und von der schlichten Unfähigkeit, die Motive der Wähler in den USA zu verstehen oder verstehen zu wollen. Die gleichen Motive übrigens, die zukünftig die Wähler in Frankreich, Holland, Italien und evtl. in Deutschland umtreiben werden. Die Denke der Kommentatoren erinnert mich an den alten Spruch vom Geisterfahrer: "Einer? Tausende!"....

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etwilli 18.11.2016, 19:05
12. Warum diese Panik? Möglich ist auch ein Neuanfang!

Meine nachfolgenden Aussagen sind idealistisch. Trotzdem sollten diese Ziele angestrebt werden, auch wenn sie vielleicht nicht zu 100% erreicht werden können. Meine Meinung ist:

Grundlegend muss das Ziel aller menschlichen Handlungen die Gewährleistung und Verbesserung des Lebens aller Mitglieder der globalen Gemeinschaft sein. Handeln nach dieser Grundregel muss grundsätzlich die höchste Anerkennung und Ehrung erfahren, weder Reichtum noch Macht oder andere Kriterien dürfen die Grundlage allgemeiner Anerkennung einer Person sein.

Wir brauchen die Entwicklung einer neuen Vision für das globale Zusammenleben, möglicherweise und hoffentlich ist gerade derzeit die Chance für eine Art globalen Neuanfang gegeben! Wichtig ist die Formulierung von weltweiten Grundsätzen und Regeln für das Zusammenleben der Menschen auf den nachfolgenden Gebieten:

1. Persönliche Grundrechte: Garantie der Menschenrechte für alle Menschen, Ächtung von Gewalt als Mittel zur Lösung von Problemen - egal ob auf privater, gesellschaftlicher, staatlicher oder globaler Ebene, Definition des Zieles "Garantie eines gewaltfreien Lebens für alle Menschen",

2. Wirtschaftssystem: Eingrenzung des Wettbewerbes und des "Egoismus" - die Wirtschaft hat für die Menschen zu arbeiten, Definition klarer, globaler Regeln für Wirtschaftsunternehmen, Verbot von Wirtschaftslobbyismus - Wettbewerb um das beste Produkt und nicht um die beste politische Einflussnahme, harmonischer Übergang zu globaler und kooperativer Zusammenarbeit, Entwicklung von nachhaltigen Wirtschaftskonzepten (Stichworte: Automatisierung, Entkopplung Einkommen - Arbeitplatz, Ökologie)

3. Politische Systeme: Garantie der freien politischen Betätigung aller Menschen - solange sich diese in definierten Grenzen bewegt, Meinungsfreiheit, Aufbau einer globalen Struktur zur Regelung von Konflikten, grundsätzlicher Verzicht auf Gewalt zwischen Staaten - egal in welcher Form (Krieg, Umsturzversuche, Destabilisierung usw.)

4. Rüstung: Eingrenzung und Reduktion der globalen Rüstung mit dem Ziel, weltweit keine Waffen mehr zu produzieren, dies kann erreicht werden mit Hilfe einer globalen, extrem hohen Steuer auf die Entwicklung, Herstellung und den Verkauf von Waffen - Waffen dürfen grundsätzlich kein lukratives Geschäft mehr sein!

5. Menschheitsziele: Entwicklung der Vision einer geeinten Welt, die den Schutz der Erde gegen Gefahren aus dem Weltraum und gemeinsame Raumfahrt erfolgreich betreibt, Formulierung von "(Fern-) Zielen der Menschheit"

Es sollte alles unterstützt werden, was die Entwicklung einer friedlichen globalen Gemeinschaft voran bringt. Jeder einzelne Mensch will friedlich und möglichst glücklich leben können. Dazu müssen wir globale Strukturen und Regeln schaffen und uns global organisieren - nach dem Modell einer Erde mit förderalen Strukturen, die sich historisch gebildet haben, die aber global kooperativ zusammenarbeiten.

Wenn wir kein globales, friedliches Zusammenleben erreichen, wird es Kriege mit immer schlimmeren Konsequenzen geben, wird die Rechtlosigkeit des Einzelnen zunehmen, Gier und Egoismus werden die Existenz der Menschheit bedrohen.

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shotaro_kaneda 18.11.2016, 19:06
13.

Die Wahl ist jetzt vorbei. Trump wurde von gut der Hälfte der Wählenden gewählt und hat die Wahl nun mal demokratisch legitim gewonnen. Anstatt aufzuzählen, was alles nicht normal ist, sollte der Autor und die Medien insgesamt mal hinterfragen, wie Trump gewinnen konnte. Das kommt halt davon, wenn man den "einfachen" Leuten kein Gehör schenkt und Clinton schon vor der Wahl zum Sieger schreibt und die Wahl zur reinen Formalie degradiert. Ich glaub nämlich nicht, dass die Hälfte der US-Amerikaner Rassisten und Faschisten sind. Am Präsidenten Trump tragen meiner Meinung nach die etablierten Medien die Hauptschuld, weil es nur "gut" gegen "böse" gab und keine sachliche Auseinandersetzung mit Themen, die die "einfachen" Menschen beschäftigen. Ähnlich wie bei uns...

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spiegelobild 18.11.2016, 19:08
14.

Vielleicht sollte man ihn doch einfach mal arbeiten lassen und dann kritisieren, wenn er etwas falsch macht. Bisher ist er noch kein Präsident und man kann ihm nichts vorwerfen.
Und was soll die Meldung, dass Millionen US-Bürger sagen, das ist nicht mein Präsident? Wie viele Franzosen sagen, Hollande ist nicht mein Präsident, wie viele Deutsche sagen, Merkel ist nicht meine Kanzlerin?
Es ist doch ganz banal, dass die Hälfte der US-Wähler, die ihn nicht gewählt haben, gerne einen anderen Präsidenten hätten. Warum sollten sie über Nacht ihre Meinung um 180 Grad geändert haben? Die andere Hälfte der US-Wähler sagt aber: das ist mein Präsident. Nur blendet das der Journalismus aus. Es wird ein völlig irreales Bild der USA gezeichnet.

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sl2016 18.11.2016, 19:08
15.

Ja, das Leben geht weiter. Offensichtlich will ein Teil der Bürger die Änderungen, dem Grossteil ist es schlicht egal und ein kleiner Teil sieht das Ende der Welt kommen.
Es sollte abgewartet werden, was tatsächlich passiert. Die Wahlkampf-Aussagen von Politikern haben nichts mit Realpolitik zu tun - auch in den USA.

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honey_d 18.11.2016, 19:09
16. seid ihr Journalisten also die etablierten Medien?

Zitat: "Es ist nicht normal, dass sich im Wahlkampf mehr Amerikaner durch absurde Falschmeldungen via Facebook "informierten" statt durch die etablierten Medien"...

Denkt doch mal drüber nach, was ihr Journalisten da dran ändem könntet, wenn ihr das nicht normal findet. Alles was "etabliert" ist, soll also für Hillary stimmen?? Was is'n das jetzt für ein Hofjournalismus, ausgerechnet vom Spiegel?

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Aurora vor dem Schilf 18.11.2016, 19:09
17. Bis sich etwas ändert!

Nur weil einige Leser jetzt lieber egoistisch weggucken möchten, wird die Sachlage nicht plötzlich "kein Problem" mehr sein. Der Spiegel hat aus meiner Sicht sogar die Pflicht, seinen Lesern jeden Tag aufs Neue daran zu erinnern, wen 60 Millionen US Amerikaner zum Präsidenten gewählt haben.

Bis sich etwas ändert.

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jomiho 18.11.2016, 19:09
18. Trump(eltier) ist ein Hetzer und ein Lügner!

Beides hat Trump bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Mir kommt hier ein anderer Republikanischer Lügner in den Sinn Richard Nixon. Der Watergate Skandal hatte damals die USA bis ins Mark getroffen.
Und jemand wie Trump ist brandgefährlich. Mal sehen, wann denn der erste handfeste Skandal von Trump öffentlich wird. Ich bin auch gespannt, ob die Republikaner, falls TRump sich in einen Sexskandal verstrickt, das gleiche Maß anlegen, wie seinerzeit bei Bill Clinton. Daran habe ich gewaltige Zweifel, denn schließlich ist Trump ein Republikaner.

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spon_4_me 18.11.2016, 19:09
19. Ich kann es

nicht mehr hören, dieses epicalyptische Gegreine aus manhattanischen Redaktionsbüros. Nichts ist vergessen. Vergeben wird ihm der liebe Gott. Aber ich persönlich muss mit meinem Leben so wie es ist klar kommen. Vielleicht sollte das die Infokratie auch mal versuchen. Ich wünsche Euch die Gelassenheit, das zu ertragen, was ihr nicht ändern, den Mut, das anzupacken, was Ihr wandeln könnt und die Klugheit, zwischen den beiden unterscheiden zu können.

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