Forum: Politik
Amerikanisch-Britische Beziehungen : Der britische Botschafter in den USA ist zurückg
Paul Morigi/AFP

Der britische Botschafter in den USA, Kim Darroch, ist zurückgetreten. In internen Mitteilungen hatte Darroch US-Präsident Donald Trump zuvor als "inkompetent" beschrieben.

Seite 1 von 6
mafreschi 10.07.2019, 13:24
1. ...war ja klar, dass er nicht mehr haltbar war!

Ob das der Zweck des Leaks war? War der Botschafter zu kritisch? Was schreibt eigentlich das Team der deutschen Botschaft in den USA nach Berlin? Auch interessant wäre zu wissen, wie die deutschen Entsandten das Gebaren der Britischen Regierung einschätzen? Jedenfalls gibt es für Darroch sicherlich noch einen gute Platz woanders. Ein zukünftiger Premier Johnson hätte ihn bestimmt sowieso zurückbeordert...

Beitrag melden
der_durden 10.07.2019, 13:24
2.

Das musste so kommen. Aber es ist nicht Darroch, der Gesicht verloren hat, sondern einmal mehr Trump. Wer dessen Twitter-Triaden der letzten beiden Tage verfolgt hat, stellt sich wieder einmal die Frage, wie kann so ein Mensch an der Spitze einer Nation stehen? Man kann das einfach kaum glauben. Ein Drehbuch könnte man so nicht schreiben, zu unglaubwürdig wäre ein solcher Film.

Dass Darroch seine Einschätzungen nach London kabelt ist seine Aufgabe. Das war nicht für die Öffentlichkeit gedacht und er hat somit Trump nicht öffentlich bloß gestellt oder beleidigt.
Ganz im Gegenteil zu Trump, der genau das per Twitter getan hat.

Trump löst bei mir einfach nur tiefe Abscheu aus.

Beitrag melden
phrasenmaeher 10.07.2019, 13:28
3.

Folgerichtiger Schritt, da Darroch fortan in den US of A unten durch sein dürfte. Wenig überraschend natürlich, dass auch hier wieder mit zweierlei Maß gemessen wird: Während der britische Botschafter den Rückzug antritt, twittert unser ewiger Senioren-Teenie wieder fröhlich drauflos. "Verrückter Botschafter, aufgeblasener Dummkopf". Da wird die Einschätzung Darrochs, Trump sei inkompetent, doch einmal mehr von Mr President himself nachdrücklich untermauert. Aber an das zwitschernde Gepöbel hat sich scheinbar jeder Politiker dieses Planeten bereits gewöhnt? Und es wird offenbar auch als ganz normal erachtet. Ich persönlich allerdings verorte den genannten "aufgeblasenen Dummkopf" ganz woanders.

Beitrag melden
feistus_raclettus 10.07.2019, 13:31
4. seltsam

Wenn die Wahrheit ein Grund zum Rücktritt ist.....

Beitrag melden
TOKH1 10.07.2019, 13:34
5. Gut ab

Ein Mann mit Haltung und einer durchaus auch in anderen Bevölkerungsschichten dominierenden Meinung. Coming, coming Home Boy...lass das kleine trampelnde Kind einfach zurück....

Beitrag melden
schnulli51 10.07.2019, 13:36
6.

Der engl. Botschafter hat nur ausgesprochen, was eh schon die ganze Welt weiß. Der Rücktritt ist deshalb eigentlich unnötig.

Beitrag melden
alexzapark 10.07.2019, 13:37
7. Der britische Botschafter hat erklärt

dass er nicht von dem Präsident des Landes, wo er akkreditiert ist, hält. Präsident ist auch nicht bereit mit ihm zu arbeiten. Es ist üblich, dass in solchen Fällen der Botschafter zurücktritt (den es handelt sich dabei nicht um die Ukraine :=)) Was gibt es da zu diskutieren?

Beitrag melden
Geopolitik 10.07.2019, 13:40
8.

Nach ritualistischem hin und her nun die logische Konsequenz der ‘Enthüllungen’. Im Zeitalter von Telefon und Internet ist die Rolle eines Botschafters über die letzten Jahrzehnte weniger zentral im diplomatischen Austausch zwischen Staaten geworden. Allerdings sind bedachte Analysen eines Botschafters immer noch wichtig und können Einfluss haben. Doch sind die verbrieften Konklusionen des Herrn wenig analytisch und erstaunlich Stammtisch-haft gewesen. Deshalb war sein Abtritt vor dem Ende seiner Amtszeit auch vorhersehbar.

Beitrag melden
tempus fugit 10.07.2019, 13:44
9. Kann jemand diesem....

Zitat von phrasenmaeher
Folgerichtiger Schritt, da Darroch fortan in den US of A unten durch sein dürfte. Wenig überraschend natürlich, dass auch hier wieder mit zweierlei Maß gemessen wird: Während der britische Botschafter den Rückzug antritt, twittert unser ewiger Senioren-Teenie wieder fröhlich drauflos. "Verrückter Botschafter, aufgeblasener Dummkopf". Da wird die Einschätzung Darrochs, Trump sei inkompetent, doch einmal mehr von Mr President himself nachdrücklich untermauert. Aber an das zwitschernde Gepöbel hat sich scheinbar jeder Politiker dieses Planeten bereits gewöhnt? Und es wird offenbar auch als ganz normal erachtet. Ich persönlich allerdings verorte den genannten "aufgeblasenen Dummkopf" ganz woanders.
D..... mal jemand beibringen, dass wohl der grösste Teil der Welt - und nicht nur in der Diplomatie - Darrochs Einschätzung teilt?

Der Mann hat sich um die Bürger von GB und der Welt verdient gemacht!

Nebenbei: die Gesichtseindrücke von Fr. Merkel bei 'Trumpeltreffen' sagen durchweg nichts anderes aus....

Beitrag melden
Seite 1 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!