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Amerikanisch-Britische Beziehungen : Der britische Botschafter in den USA ist zurückg
Paul Morigi/AFP

Der britische Botschafter in den USA, Kim Darroch, ist zurückgetreten. In internen Mitteilungen hatte Darroch US-Präsident Donald Trump zuvor als "inkompetent" beschrieben.

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Minette 10.07.2019, 13:53
10. Möchte den Vorrednern

in allem beipflichten. Sehr schade einen solch charismatischen Diplomaten zum Rücktritt gezwungen zu sehen, weil er die Wahrheit sagt..... Leider können Dummköpfe die Wahrheit nicht sehen/hören, da sie zu dumm sind. Und mit ihm die Hälfte des amerikanischen Volkes. Trotz der vielen guten Seiten, es kann nur an der Ungebildetheit des Volkes liegen, ewig schade....

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Grandiot 10.07.2019, 13:56
11. Cui bono?

So, spätestens jetzt möchte ich echt mal wissen, wer die Depeschen vom Botschafter Darroch an die Medien geleakt hat.

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rst2010 10.07.2019, 13:57
12. "inkompetent" beschrieben und die Trump-Regierung als

... "inkompetent" beschrieben und die Trump-Regierung als "einzigartig dysfunktional"

zumindest zigen die antworten trumps, dass der herr botschafter durchaus recht haben könnte.
er verwendet bei der beschimpfung der us administration einen einigermaßen elaborierten code, während trump sich eher kindlicher ausdrücke bedient (verrückt, dumm).

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conrath 10.07.2019, 14:00
13. Bowing out in style. Chapeau!

Die Kommentare des M. Trump nehme ich schon lange nicht mehr ernst. Allerdings ist der Verfall der Sitten in seinen tweets in ein Stadium getreten, das zum Fremdschämen wäre. Allein, wir sind bereits im Stadium des 'boiling frog' angekommen. Der brit. Botschafter tat recht daran, sich zurück zu ziehen. Mit Stil.

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meinemutti 10.07.2019, 14:00
14. Und der amerikanische Botschafter

darf in Deutschland sein Unwesen treiben und es wird nicht einmal ausreichend gegen ihn getwittert....
Es ist ein Armutszeugnis, wenn man wegen der Wahrheit gehen muss.

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orca20095 10.07.2019, 14:01
15. In einer Zeit, wo es offensichtlich akzeptiert wird,

dass In aller Öffentlichkeit in unflätigster Weise andere Personen beleidigt werden dürfen, wundert so etwas nicht wirklich. Der nächste Kasper steht ja schon vor Downing Street Nr.10.

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sagitta 10.07.2019, 14:06
16. Putsch anti-europäischer Kräfte im Foreign office

Darroch hat in der Vergangenheit wiederholt seine pro-europäische Haltung deutlich gemacht, er war zudem Botschafter in Brüssel. Offensichtlich wollen die anti-europäischen Extremisten in London derart vernünftige pro-euroäische Kräfte neutralisieren, damit sie nach der Machtübernahme durch Johnson & Co frei schalten und walten können. Die Affäre sagt mehr über die Situation in London als die Situation in Washington aus; letztere ist ja mittlerweile Allgemeinwissen.

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TscheffichheißeTscheff 10.07.2019, 14:07
17. Gleichzeitig

verhandelt der erzreaktionäre Liam Fox den Brexit mit ... Ivanka Trump! Ein früherer Medizinstudent, der in den Ausgabenskandal 2009 verwickelt war und Freunden schonmal die Türen zum Verteidigungsministerium öffnet, während er gleichzeitig Snowden als Verräter bezeichnet, mit einer Frau, die für exakt überhaupt nichts qualifiziert ist.
Es sind wahrhaft bizarre Zeiten, in denen wir leben.

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Adrianstein 10.07.2019, 14:12
18. Ein Leak als Nebenkriegsschauplatz

Der britische Botschafter wurde von seiner eigenen diplomatischen Mannschaft
"friendly fired". Wenn Botschafter Darroch von der Gastregierung nicht mehr akzeptiert wird, ist er eben in seiner Funktion "verbrannt", egal wie treffsicher seine pointierten Berichte auch sein mögen. Er wird ja auf seinem Posten für seine Kontakte und sein Netzwerken eingesetzt . So gesehen muss man fragen, welche Rolle Mr. Ambassador Grenell eigentlich in Berlin erfüllen mag, etwa "kleine Kinder" erschrecken ?

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iasi 10.07.2019, 14:16
19. Da wurde ihm immerhin ein "ehrbarer" Abgang ermöglicht

So kann May behaupten, sie hätte hinter ihrem Diplomaten gestanden, und die USA sind den "Sir" los, der wohl eine "eher herablassende" Sichtweise auf die US-Regierung hatte. Natürlich war mit einem wie Darroch für GB kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Vielleicht kommt er ja nach Berlin und kann dort über die Bundesregierung lästern. Offensichtlich traf Darroch Einschätzung bzgl. der Länge der Amtszeit der Trump-Regierung am Ende auf ihn selbst zu. Boris Johnson hätte Darroch sowieso rausgeschmissen, denn er wird sich mit den USA zusammentun, wenn es um Verhandlungen mit der EU geht. Weder Trump noch Johnson sind so "dysfunktional" und "inkompetent" wie sie gerne gesehen werden. Sie sind eher konsequent und effektiv, wenn es darum geht, ihre Ziele zu erreichen. Es wäre schlecht, die Beiden zu unterschätzen und sich selbst zu überschätzen. Darrochs Beispiel zeigt: Hochmut kommt vor dem Fall.

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