Forum: Politik
Amerikanisch-Britische Beziehungen : Der britische Botschafter in den USA ist zurückg
Paul Morigi/AFP

Der britische Botschafter in den USA, Kim Darroch, ist zurückgetreten. In internen Mitteilungen hatte Darroch US-Präsident Donald Trump zuvor als "inkompetent" beschrieben.

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espressotime 10.07.2019, 14:19
20.

Na sowas, und wir schaffen es nicht den US-Amerikanischen Botschafter wegen seinen Drohungen, Erpressungen und Hetztiraden außer Landes zu weisen. Aufwachen wäre mal angesagt in Deutschland.

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r_saeckler 10.07.2019, 14:21
21. Wie schon Bismarck formulierte...

... obwohl er diesen britischen Diplomaten ja noch gar nicht hat kennen können:
"Er ist ein Gesandter, aber kein geschickter. "

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charlybird 10.07.2019, 14:24
22. Darüber,

Zitat von alexzapark
dass er nicht von dem Präsident des Landes, wo er akkreditiert ist, hält. Präsident ist auch nicht bereit mit ihm zu arbeiten. Es ist üblich, dass in solchen Fällen der Botschafter zurücktritt (den es handelt sich dabei nicht um die Ukraine :=)) Was gibt es da zu diskutieren?
dass das 1. außerordentlich selten vorkommt und 2. zwischen GB und USA gar nicht vorkommen sollte.
Das diplomatische Parkett hat per se schon einen immensen Spielraum und genau den sollte er wohl auch haben, aber es scheint, dass Mr.Darroch eine gewisse, von ihm ja auch begründete, Aussichtslosigkeit in der Zusammenarbeit mit dem Weißen Haus unter diesem Präsidenten erkannt hat, die ihn wohl nach ständiger Sicht der Dinge verzweifeln ließ.
Andere Emissäre machen wahrscheinlich so etwas wie Dienst nach Vorschrift, er hat einfach mal Tacheles geredet.

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MikaWeiland 10.07.2019, 14:24
23. Was nun?

Gibt es denn einen neuen Botschafter, der etwas anderes denkt?

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adal_ 10.07.2019, 14:24
24.

Zitat von mafreschi
Was schreibt eigentlich das Team der deutschen Botschaft in den USA nach Berlin?
Wen interessiert denn, was der deutsche Botschafter sagt? Die Abteilung öffentliche Beleidigung des US-Präsidenten ist Chefsache, seit Heiko Maas Chef-"Diplomat" ist.

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Farhad 10.07.2019, 14:27
25. Schweres Leben eines Trumps Handlangers

Auf die Anforderung der USA hat London einen Öl-Tanker gegen das internationale Seerecht sowie gegen eigene EU-Regeln gekapert. Diese Staatspiraterie reichte offenbar dem gefährlichen Casino-Clown nicht aus. Es wäre vorstellbar, dass weitere Anforderungen von Trump gestellt wurden, deren Erfüllung London jetzt ohne weiteres nicht nachkommen möchte. Der offenbar gewünschte Leak über die schon korrekte Einschätzung des britischen Botschafters und demzufolge die verbale Erniedrigung durch Trump Richtung T. May deuten darauf hin, dass man als Handlanger von Trump ein schweres Leben hat. Denn aus der Sicht von Trump definiert ein Boss die Vorgänge sowie Grenzen und nicht ein Handlanger. London hat sich offensichtlich verkalkuliert und zieht nun Konsequenzen daraus. Darüber hinaus seien in der Region mögliche Ereignisse nicht ausgeschlossen, wenn die Politik den Fall fruchtlos abgeben sollte.

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mimas101 10.07.2019, 14:36
26. Hmm Tja

Dann werden wir wohl freudig einem Selbstrücktritt dieses berliner Trump-Gesandten, wie hieß er doch noch gleich ich glaube irgendwas mit G, in den nächsten Stunden zur Kenntnis nehmen.

Allerdings - der Rücktritt des britischen Botschafters war völlig überflüssig. Es sei denn mal will sich Trump, wegen Freihandel und Brexit und so, gar mächtig an die Brust werfen und brauchte mal flott ein Bauernopfer.
Allerdings - Tump sollte sich nicht in Sicherheit wiegen denn die weiteren britischen Depeschen dürften kaum besser ausfallen als die bisherigen.

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heiniresse 10.07.2019, 14:40
27. Armes England

Dass England seinen Botschafter zurückzieht, ist ein Armutszeichen des Großreichs von Britannien. Alle kuschen vor diesem hellgelbgefärbten Rabaukenkind im Weißen Haus. Verdammt noch mal! Ist die wirtschaftliche Macht dieser Nation jenseits des Atlantik wirklich so groß, daß gestandene europäische Politiker nicht den Mumm haben, diesem Proleten mit Worten seiner Art entgegenzutreten ohne befürchten zu müssen, daß er zB sogleich wieder die Zollkeule hervorholt? Wie lange muß sich die Welt und müssen sich einzelne Menschen Beleidigungen der Trump`schen Art eigentlich gefallen lassen? Daß dieser Grandiose Typ seine psychischen Defizite ungestraft ausleben kann, betrübt mich sehr. Übrigens : Ich kann das Wort "Deal" nicht mehr hören, welches dieser GRÖPOAZ laufend verwendet. Unsere deutschen Politiker benutzen es leider auch bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Wenn auch zunehmend sprachliche Unterschiede zwischen den einzelnen Nationen verschwimmen und die englische Sprache dabei dominiert, sollte es gleichwohl möglich sein, den "Deal" sprachlich durch den deutschen "Vertrag" zu ersetzen. Für meine Ohren klingt das 1000mal seriöser.

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Koboldmaki 10.07.2019, 14:42
28.

Wäre interessant zu erfahren, wer diese internen Botschafterdepeschen an die Presse durchgesteckt hat. Sicherlich kein Zufall. Schade, dass sich die britische Presse dafür missbrauchen ließ. Der Herr Botschafter hat auf jeden Fall mit seinem Rücktritt großen Charakter bewiesen.

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spiegerlguckerl 10.07.2019, 14:49
29. Frei nach Shakespeares Narren in "König Lear":

Der die Wahrheit sagt, wird geprügelt wie ein Hund. Indessen liegt der Schosshund am Kamin und darf stinken.

Der Schosshund ist, wie er selbst bekannt machte indem er sich nicht festlegen wollte ob er als Premierminister zu Sir Kim Darragh stehe, Boris Johnson, BoJo.

Trump spielt (erfolgreich) beleidigt und wirbt damit für seinen in vorauseilendem Gehorsam des Meisters Stiefel leckenden Schosshund BoJo.

Abscheulich.

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