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Amerikanisch-Britische Beziehungen : Der britische Botschafter in den USA ist zurückg
Paul Morigi/AFP

Der britische Botschafter in den USA, Kim Darroch, ist zurückgetreten. In internen Mitteilungen hatte Darroch US-Präsident Donald Trump zuvor als "inkompetent" beschrieben.

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denry 10.07.2019, 17:16
50.

Zitat von schnulli51
Der engl. Botschafter
England ist kein Staat, sondern nur ein Landesteil des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirlands, hat deshalb keine eigenen Botschafter.

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gerhard38 10.07.2019, 17:21
51. Verrückt und sehr dumm ist Trump

und nicht der britische Botschafter dessen Bericht leider auf illegalen Weg an die Presse lanciert wurde. Dass Teresa May ihr Vertrauen für den Botschafter ausgesprochen hat, spricht sehr für sie. Nach all den Beleidigungen und übler Nachrede von Trump hat dieser Rüpel wenigsten noch eine "aufs Maul" bekommen.

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escherischiacoli 10.07.2019, 17:23
52. so ist das halt

wenn Populisten ein Land in Geiselhaft nehmen. Man verbaut sich alle Brücken zu den einzigen Partnern mit gemeinsamen Interessen (die böse EU). Und dann ist man auf die Brotkrumen vom Trumps Tisch angewiesen (er kriegt aber immer die besten Brocken) und kann noch nicht mal konsequent reagieren wenn der Cosplayer, der den US Präsidenten gibt, wüste Beleidigungen gegen Deine Diplomaten ausstösst, die das gemacht haben, was man von ihnen erwartet, aber leider von den Brexiteers auf eine Art abserviert werden die man nur als Landesverrat bezeichnen kann.

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r_saeckler 10.07.2019, 17:24
53. Sorry, aber Ihre kognitive Kompetenz könnte optimiert werden...

Zitat von thobie2
Sorry, aber das passt nicht. Der britische Botschafter ist seiner Aufgabe nachgekommen und hat eine Einschätzung der amerikanischen Regierung gegenüber seiner Regierung abgegeben. DAS ist seine Pflicht. Dabei kann er auch deutlich werden. Der Skandal ist, dass diese Stellungnahme durchgestochen wurde. Und dafür kann der Botschafter nichts. Ich Spruch passt besser auf das, was die Amerikaner in Berlin als Botschafterdarsteller eingesetzt haben.
Der gute Mann hat einen, entschuldigen Sie die deutliche Formulierung, katastrophalen Anfängerfehler gemacht. Solche Einschätzung, wie zutreffend und wie begründet auch immer DARF nicht schwarz auf weiß niedergelegt werden. Sowas übermittelt man unter vier, evtl. sechs Augen von Angesicht zu Angesicht oder mündlich durch besonders vertrauenswürdigen Kurier. Nicht mal über "abhörsichere" (haha!) elektrische oder elektronische Verbindungen.
Vor 150 Jahren, denken Sie daran, hat "man" mit deutlich harmloseren Formulierungen erfolgreich Kriege in Gang gesetzt (Stichwort: Emser Depesche).
Und der Botschafter, den Sie im letzten Satz ansprechen, der hat eine ganz andere Funktion: mehr in Richtung Statthalter (bis 1952 hätte er nicht "Botschafter" geheißen sondern "Hochkommissar"), das will der teutsche Michel, der arme Tropf, nur nicht immer so richtig wahrhaben. Illusionen sind halt was Erhebendes...

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meinungsmacher 10.07.2019, 17:35
54. Die eigentliche Frage ist doch:...

...WIE ist das herausgekommen bzw. "durchgesickert"? Ein "Informant" in der englischen Botschaft? Oder hat die NSA Darroch's Alexa /iphone etc. abgehört?

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briancornway 10.07.2019, 17:39
55. Anlass

Zitat von b1964
Einen Rücktrittsgrund in der Sache kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Gerne zitiere auch ich ihn erneut: Die aktuelle Situation (inkl. Trumps Verweigerung der Zusammenarbeit) mache es ihm unmöglich, seine Rolle so auszufüllen, wie er es sich wünschen würde.

Man kann auch zurücktreten, ohne etwas falsch gemacht zu haben, einfach nur, weil es in der Situation richtig und sinnvoll ist.

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maltyx 10.07.2019, 17:47
56.

Richard Grenell könnte sich daran ein Beispiel nehmen.

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