Forum: Politik
Amerikanische Umweltpolitik: Klimakiller Obama

Der Hoffnungsträger versagt: Mit seiner Unfähigkeit, den Klimagipfel von Kopenhagen zum Erfolg zu führen, heizt US-Präsident Barack Obama globale Konflikte an.

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elschmido 16.11.2009, 20:22
30. Zahlen

Zitat von nepo77
Sorry Leute aber die globale Erwärmung ist wiederlegt, die Modelle auf die sich der IPCC der UN stützt sind nicht eingetreten. Immer mehr Wissenschaftler sehen CO2 nur als ein minimaler Faktor unter vielen an. Die Erde kühlt seit 10 Jahren immer mehr ab, trotz massiven CO2 Anstieges. Ihr fällt wieder einmal auf eine Schuld Religion rein damit die Politiker uns nochmehr zur Kasse bitten können. Endziel: Sklaverei. Danke USA und DANKE China.
Hast Du zu Deiner These auch Zahlen? Z.B. die der aktuellen Erd-Temperaturen?
Ich glaube ja auch nicht an die menschengemachte Klimaerwaermung aber mir faellt es schwer, Rohdaten im Internet zu finden.

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Steffen_DD 16.11.2009, 20:24
31. Zeitenwende

In einer Hinsicht ist der Artikel wirklich bemerkenswert. Er markiert eine Zeitenwende. Wir werden Zeuge, wie urplötzlich die bedingungslose Anhimmelung, die der gegenwärtige US-Präsident bisher in den europäischen Medien erfuhr, ansatzlos in wütende Diffamierung und Hass umschlägt. Nicht, daß dies keine Erleichterung wäre. Der schleimtriefende Hofberichterstattungjournalismus ala Gregor Peter Schmitz war für unabhängige Beobachter schon schwer zu ertragen. Tiraden wie die Schwägerlsche sind dagegen als Anschauungsmaterial für die europäische Verblendung von nicht zu unterschätzendem Wert.

So en passant hat Schwägerl nämlich den größten Selbstbetrug der linken Guteuropäer ins Licht gerückt. Zitat:

"Als "Weltbürger" hat Barack Obama sich inszeniert, als er im Sommer 2008 im Berliner Tiergarten eine viel beachtete Rede hielt. Doch diesen Anspruch hat der US-Präsident nun verraten. Er hat die Europäer damals schlicht belogen."

Damals, auch dem Höhepunkt der Vorwahlhysterie haben doch tatsächlich viele gegelaubt, Obama sei Ihr Präsident, den sie - mangels amerikanischer Staatsangehörigkeit - quasi ins Amt jubeln können. Kritische Distanz seitens der Medien - Fehlanzeige. Dabei hat Obama nicht mal den Versuch gemacht, die Europäer zu belügen. Seine Aussagen sind einzig und ein allein seiner absoluten Unerfahrenheit zuzuschreiben. Nur allzugern haben sich die Europäer - in einer Weise, deren Dekadenz beängstigen muss - diesen Schwärmereien hingegeben.

Jetzt, wo Obama Präsident ist, muß Europa zwei Sachen feststellen: Ersten ist er wirklich nur der Präsident des amerikanischen Volkes. Und dieses ist gerade dabei, festzustellen, dass Obamas Politik den Interessen der Bürger zuwiderläuft. Das macht die Durchsetzung seiner Ziele nicht gerade einfacher, und läßt die Befindlichkeiten der alten Welt in den Hintergrund treten. Zweitens ist gerade auf außenpolitischem Gebiet klar geworden, dass er wirklich nicht den Hauch von Erfahrung mitbringt, um als Führer der Weltmacht Nr. 1 auftreten zu können. Autokratischen Regimen Honig ums Maul schmieren, und Bücklinge vor repressiven Gesellschaften machen kann er gut, mehr aber auch nicht.

Darüber setzt im alten Europa der politische Kater mit all seinen hässlichen Nebenwirkungen ein. Schmähartikel wie der Schwägerlsche sind da nur der Anfang. Es gehört nicht viel Vorstellungskraft dazu, zu sagen, dass Obama am Ende seiner Präsidentschaft von den Europäern die gleiche Wertschätzung entgegen gebracht wird, wie zuletzt George W. Bush. Ein Zustand, der diesem Unrecht tut.

Steffen

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cvbs 16.11.2009, 20:32
32. Nur über den Geldbeutel

Naja Obama kann herzlich wenig machen. Die einzige Möglichkeit die Amerikaner zum Umdenken zu bewegen, wäre m.M.n. über den Geldbeutel. Ich war selber 2008 in Amerika, als Öl auf 150$/barrel hochgeschnellt ist und Benzin sich an den Tankstellen auf unglaubliche umgerechnet 0,30€/l verteuert hat.

Alle meine Bekannten in Amerika waren damals geschockt das Benzin so "teuer" werden kann und sind auch prombt nicht mehr jede Strecke die länger war als 100m mit dem SUV gefahren.

Aber Obama kann wohl schlecht Benzin oder Energie höher besteuern in der größten Wirtschaftskrise die das Land je gesehen hat, da er wohl innenpolitisch rasiert werden würde.

Naja ein Dilemma und er hat sich wohl dafür entschieden sich nicht noch weiter innenpolitisch unpopulärer zu machen.

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Coldplay17 16.11.2009, 20:34
33. Wieder einmal sind die Juden schuld !

Zitat von tächs
Es wird sich immer öfter und schneller heraus stellen, dass einer, der ein überragendes rhetorisches Talent besitzt, dazu noch gut aussieht und um sich eine Aura der Sympathie verbreitet, noch lange kein guter Präsident sein muß. In Amerika haben im Hintergrund Mächte das Ruder in der Hand, gegen die Obama auch mit seinen besten Absichten, keine Chancen hat, sie durchzusetzen. Die Wirtschaft, einschließlich der Banken, der Medien und der Rating-Agenturen werden von Leuten gesteuert, die auch alle seine Vorgänger aus dem Hintergrund wie Marionettenfiguren bewegten. Es sind die genialen und reichen Brüder ihrer armen Verwandten in Israel. Selbst einem Militärschlag der Brüder aus dem gelobten Land gegen die Atomanlagen in Iran würde Obama, ob er wollte oder nicht, letztendlich zustimmen. Sie sind es auch, die den armen Barack ausbremsten in seiner Euphorie vor seiner Wahl hinsichtlich der Lösung des Klimaproblems unseres Planeten. Sie erlaubten ihm in Kopenhagen für Olympia in Chicago zu werben, gestatten ihm aber nicht, in der gleichen Stadt für den globalen Klimaschutz die Stimme Amerikas zu vertreten.
Haben Sie belastbares Faktenmaterial anzubieten, dass
Ihre antisemitische Verschwörungstheorie glaubwürdig
untermauern könnte ?

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brux 16.11.2009, 20:34
34. Erwachsen werden

Zitat von elschmido
Wo hat der Spiegel denn diesen Proleten her? "Er war zu sehr damit beschäftigt, die Folter wieder einzuführen und einen auf Lügen gründenden Krieg zu führen, als dass ihn die Zukunft der Menschheit hätte interessieren können." Solche Saetze sind doch nichts als dumpfer Populismus und waeren selbst fuer "Bild" unterste Schublade.
Einige werden sich wohl nie von ihrer Sozialisation als Cowboy/Indianer trennen koennen. Der Deutsche neigt halt zur Idolatrie und zur Bewunderung der einen oder anderen Siegermacht.

Die Polemik trifft aber in's Schwarze. Die Amerikaner versagen intellektuell auf ganzer Linie: Im Irak, in Afghanistan, an der Wall Street und eben auch in Kopenhagen. Das Land basiert auf dem Konzept der materiellen Gier und der gewalttaetigen Mittel, diese Gier zu befriedigen. Das fasziniert viele und natuerlich auch den frustrierten deutschen Kleinbuerger. Aber die Amerikaner koennen sich das alles nicht mehr leisten, den Krieg nicht, das Leben auf Pump nicht und auch nicht den Raubbau an den Ressources der Erde.

Das Gute ist, dass das Problem nicht mittels TV-Fernbedienung abgeschaltet werden kann. Die Klimakatastrophe kommt. Wenn wir Europaer die Antworten entwickeln, werden wir ein Bombengeschaeft machen. Das 21. Jahrhundert wird europaeisch (und vielleicht ein wenig sino-europaeisch) und das ist auch gut so. Alle anderen haben nicht beweisen koennen, dass sie irgendeine brauchbare Vission entwickeln koennen.

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hmoik 16.11.2009, 20:42
35. Vollkommener Unsinn!

Nun, ich lebe in Kalifornien (Silicon Valley) und Deutschland (Hannover) und behaupte daher unbewiesen einmal, dass ich den einen oder anderen Einblick in die US-Politik habe.

Mal abgesehen davon, dass es den amerik. Wählern nicht ganz einfach zu vermitteln ist, warum jetzt der eine oder andere nicht gewählte Bürokrat über ihre Umweltpolitik bestimmen soll, sind es doch gerade ind en letzten Tagen eher die asitaischen Staaten gewesen, die dem Klimagipfel ggf. das Licht ausgeblasen haben (hier auf spiegel.de nachzulesen).

Obama hat weder versagt, noch die Welt belogen. Unsinn!
Er ist wie jeder andere in der Realität angekommen.

Interessant ist, wie wir Deutschen (und andere Europäer) davon ausgehen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht hätten - es sei dochmal daran erinnert, was unsere Ankündigungskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel in, bzw. vor Heiligendamm so alles versprochen hat...

Man darf nicht vergessen, was der Mann hier so alles zu erledigen hat nach 8 Jahren Politistillstand.

...soweit meine unmaßgebliche Meinung ;-)

LG nach D
Hubert Moik


Zitat von sysop
Der Hoffnungsträger versagt: Mit seiner Unfähigkeit, den Klimagipfel von Kopenhagen zum Erfolg zu führen, heizt US-Präsident Barack Obama globale Konflikte an.

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Der Pragmatist 16.11.2009, 20:51
36. Nobelpreis

Zitat von nocheinbuerger
Klimareligion meets Reality. Der Wunderknabe Obama ist inzwischem auf dem harten Boden der politischen Realitäten gelandet. Es ist aber nicht nur der Kongreß, der ihm Schwierigkeiten bereitet. Vor allem ist es die amerikanische Öffentlichkeit, die sich inzwischen aus der Obamaeuphorie gelöst hat und nüchtern fragt, was der Messias denn konkret zu bieten und vor allem, was er bis jetzt geleistet hat. In Anbetracht dessen kann Obama nicht mehr mit Modethemen wie den Klimaschutz punkten. Diese Ersatzreligion hat trotz allem Propagandagetöse bei den Amerikanern nie wirklich gegriffen. Die sind immer noch ein puritanisch nüchternes Volk und wollen ganz uncool und praktisch wissen, wo es den so genannten Klimawandel denn gibt, und sollte er existieren, was ihr persönliches Verhalten denn daran ändern kann. Und da sieht es für alle Hohepriester der "Der CO2-Ausstoß ist alleinschuldig am Klimawandel" gar nicht so gut aus.
Warum denn ploetzlich diese Aufregung ueber Obama? Er hat doch schliesslich den Friedensnobelpreis gewonnen. Genuegt das nicht?

Pragmatist

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Tarr 16.11.2009, 20:54
37. -

Amerika, und die Welt, hat andere und wichtigere Probleme als das Klima. Obama ist in dieser Realitaet angekommen. Hoffentlich folgt unsere Regierung bald.

Es ist laecherlich das wir als Europaer uns konstant mit hoeheren Energiekosten belegen. Unsere Produktionskosten werden immer hoeher und die Produktion wird in die Laender verlegt wo die Energie noch billig ist. Und wo wir sowieso keinen Einfluss haben, was auch immer uns vorgegaukelt wird.

Es waere vermutlich sogar fuer das Klima besser wenn wieder in Europa produziert wuerde. Fuer uns, die Buerger, waere es aber auf jeden Fall besser. Dafuer waehlen wir unsere Regierung, und nicht dafuer das sie die Welt rettet. Praesident Obama hat das verstanden.

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ex_t_kunde 16.11.2009, 21:06
38. das "nüchterne Volk" wird den Schaden bald am eigenen Leib erfahren

Zitat von nocheinbuerger
Klimareligion meets Reality. Die sind immer noch ein puritanisch nüchternes Volk und wollen ganz uncool und praktisch wissen, wo es den so genannten Klimawandel denn gibt, und sollte er existieren, was ihr persönliches Verhalten denn daran ändern kann. Und da sieht es für alle Hohepriester der "Der CO2-Ausstoß ist alleinschuldig am Klimawandel" gar nicht so gut aus.
Da braucht das "nüchterne Volk" bloss nach Kalifornien fahren, wo in wenigen Jahren aus dem Hauptanbaugebiet der USA für Obst und Gemüse eine Wüste geworden sein wird. Zusätzlich zu den weiter zunehmenden Waldbränden. Dass das irgendwie mit dem Klima zusammenhängt, hat vielleicht nicht der oben zitierte Leser aber dafür selbst Gouverneur Arnie erkannt... Gut dass das Internet nichts vergisst. Wenn die Welt in 50 Jahren am Abgrund steht, dann wird man die Schönreder, Lügner und Leugner mit einfachen Google-Suche finden können.

Und in Deutschland wird man es auch merken - nicht nur an den zunehmenden Wetterextremen und dem steigenden Meeresspiegel, sondern auch an den ausbleibenen Lebensmittelimporten und den Millionen Flüchtlingen aus armen Staaten, die durch unsere Schuld dann richtig arm dran sein werden.

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Albedo4k8 16.11.2009, 21:06
39. Na ob die sich da

Zitat von anin
Globale Konflikte? Die Länder, die gegebenenfalls unter einer Klimaerwärmung leiden werden, sind schwach und ohne Einfluss! Da gibt es keine Konflikte.
Nicht ein klassisches Eigentor schiesse. Ich sage nur Kalifornien ist jetzt schon staubtrocken. Und die Wasserreservoirs sind bald erschoepft. Das wird nicht besser werden durch die Klimawandel.

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