Forum: Politik
Amerikanische Umweltpolitik: Klimakiller Obama

Der Hoffnungsträger versagt: Mit seiner Unfähigkeit, den Klimagipfel von Kopenhagen zum Erfolg zu führen, heizt US-Präsident Barack Obama globale Konflikte an.

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mpirson 17.11.2009, 01:17
70. grossartiger Kommentar

Glueckwunsch an den Autor! Sehr guter Artikel. Was viele Kommentatoren nicht zu verstehen scheinen ist, dass dies ein Kommentar ist, kein neutraler, objektiver Report.

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billyballermann1 17.11.2009, 01:50
71. Die Katastrophalen eine weitere Strömung der Klimareligion.

Zitat von michaelcapetown
Klingt zwar hart, aber es scheint dass es noch paar mal feucht werden muss in New Orleans bis die Amis kapieren was "Klimaproblem" heisst. Nicht nur Obama versagt (wer hat eigentlich ernsthaft dran geglaubt er kann sich so larifari von den Lobbys abkoppeln!) sondern der Grossteil der angeblich so fortgeschrittenen Nation. Dummheit und Ignoranz war schon immer des Menchen grosser Feind.
Können Sie erklären was das mit dem Klimawandel zu tun hat?

New Orleans hatte einfach immer sehr viel Glück gehabt.
Kuba und Havanna nicht. Der Unterschied liegt in der Organisation des Katastrophenschutzes der im "reicheren" Land halt katastrophal reagiert hat. Sowie daran, dass der Mensch mal wieder in Überflutungsgebieten gebaut hat.

Sie (und auch Niemand sonst)können belegen, das die Zahl der Hurrikane, noch das dessen Stärke zugenommen hätte.
Meteorologisch gesehen müssten die sogar schwächer und seltener werden wenn sich die Nordhalbkugel erwärmt.
Dies ist bislang aber auch nicht signifikant.

Sie haben ein Problem, dass mit präkerer Allgemeinbildung beschrieben werden kann.

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spiegel-ecom 17.11.2009, 01:55
72. Wieder mal ein Schauspieler als Präsident der USA

Für seine Rolle als 'Hoffnungsträger der Welt' in dem Hollywood-Streifen "Change" hatte Schauspieler Obama schon mal Vorschusslorbeeren in Form von 215.000 jubelnder Deutscher in Berlin und den Oskar - pardon den Friedensnobelpreis - erhalten. Wofür eigentlich?
Da zweifelt man schon mal an dem Geisteszustand all der erwachsenen Leute, die einen Personenkult pflegen, der dem eines Teenies für sein Idol alle Ehre machen würde.

Einmal mehr zeigt sich beim Thema Klimaschutz, dass Obama nur eine Luftpumpe ist, die viele warme, schmeichelnde Worte verteilt ohne diesen Worten dann Taten folgen zu lassen. Genau das Gegenteil ist i.d.R sogar der Fall, was die Perfididät des neuen Politik-"Stils" im Vergleich zu dem verhassten, aber im Grunde auf seine Art 'ehrlichen' Vorgänger Bush zeigt.

Zuletzt wurde selbst Bundeskanzlerin Merkel in Sachen GM bei ihrem USA-Besuch von Oberschmeichler Obama schön hinters Licht geführt, da die US-Regierung mit mehr als 50 Milliarden Dollar als Mehrheitseigner bei GM angeblich nichts von dem geplatzten Magna-Deal gewusst haben will. Ha-Ha-Ha!

Die Leute werden von der Wall-Street-Marionette Obama schön für dumm verkauft, aber wachen allmählich auf, wie dieser wütende Spiegelkommentar sehr schön zeigt.

Einen Überblick zu Versprechen vs. Realität sieht man hier:


http://alles-schallundrauch.blogspot...eiter-die.html
http://alles-schallundrauch.blogspot...ch/label/Obama


Mal gucken, was aus dem Druck auf Israel wird, seine aggressive Siedlungspolitik einzustellen ...

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axim 17.11.2009, 02:17
73. einen Titel

Zitat von atzigen
Klimakiller Obama??? Das Urteil ist ungerecht und zu hart. Der Mann muss täglich ein Stück harter Realitätt schlucken. Der Glaube man könne eine.....
... eben eben ... wozu nach intelligenten Lösungen in der Energiefrage suchen, mehr Atomkraftwerke müssen her, letztendlich auch egal woran die Menschheit krepiert, der Planet wird auch ohne diesen "Saurier Mensch" ganz gemütlich weiter um die Sonne fliegen ...

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austynas 17.11.2009, 02:38
74. Amerikanische Umweltpolitik: Klimakiller Obama

Wieder das alte Lied: Der amerikanische Praesident ist der Superman, der nur auf den Rat des SPIEGEL zu hoeren brauchte, und schon waeren die Umweltprobleme der Welt geloest. Da er nicht auf den SPIEGEL hoert, wird ausgerechnet er zum "Klimakiller" erklaert. Auf diese Art geht auch die radikale Rechte in den USA mit Obama um: Es gibt Probleme; Obama loest sie nicht auf der Stelle, also ist er ein schlechter Mensch.
Gerhard Austin

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msr2158 17.11.2009, 03:45
75. nicht zu hart

Ich kann Herrn Schwägerl in vielen Punkten nur beipflichten. Einige sprechen hier von Frust des Autors, aber das ist auch eine durchaus nachvollziehbare Reaktion auf die rigorose Vehemenz, mit der die USA stets versuchen, sich aus der Klimaaffäre zu ziehen. Seit über einem Jahr wohne ich in New York und bin ironischerweise auch noch Klimaforscher. Was ich hier zu sehen bekomme, übertrifft das, was ich schon im Voraus gehört habe, bei weitem. Zumindest hier in NYC ist es offensichtlich, wo die meiste Energie verpulvert wird: es sind die Gebäude, deren Isolierung und Fenster auf einem Technikstand sind, der uns in Deutschland aus den Fünfziger oder Sechziger Jahren bekannt ist. Die Heizungen in den meist riesigen Häusern sind meistens an zentrale Ölbrenner angeschlossen, die von einem einzigen(!) Thermostaten gesteuert werden. Natürlich ist es klar, daß die Temperaturverteilung im Haus nicht homogen ist, sondern daß es in den unteren Stockwerken z.B. wärmer sein kann als in den obersten. Das fast kochend heiße Wasser (es muß ja auch noch in den oberen Stockwerken warm ankommen) zirkuliert durch uralte, zwar hübsche weil reichlich verzierte Gußeisen-Heizkörper, die noch aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts stammen müssen. Es gibt keine Möglichkeit, den Durchlauf zu regulieren, also entweder auf oder zu. Mit der Folge, daß die Räume schnell zu warm werden. Was tut man dagegen? Fenster auf bei voller Heizung! Man will ja auch nicht frieren. Und das Gebäude, in dem ich wohne, ist sogar noch in einem verhältnismäßig guten Zustand. Die meisten anderen sind noch viel erbärmlicher. Im Sommer hingegen ist es in New York sehr schwül, weshalb alles, aber auch alles klimatisiert wird. So klimatisiert, daß man oft regelrecht friert. Diese vielen Klimaanlagen produzieren nach außen hin jedoch so viel Hitze, daß das Stadtklima in einem positiven Feedback-Effekt noch stärker aufgeheizt wird. Man geht z.B. in den U-Bahnhöfen vor Hitze fast ein, weil es in den Waggons so kalt sein muß. Und New York ist im USA-Vergleich sicherlich nicht die verschwenderischste Stadt. Das größte U-Bahn-Netz der Welt, das einen an jeden Winkel der Stadt bringt, und das auch von den meisten New Yorkern gerne und viel genutzt wird. In vielen anderen Städten wird man vergeblich versuchen, sich mit öffentlichen Transportmitteln fortzubewegen. Auto hin oder her (natürlich sind sie zu groß), aber das Hauptproblem sind ganz eindeutig die schlecht isolierten und schlecht temperierten Gebäude. Gebäudesanierungen sind teuer, sehr teuer, aber das ist Grundvoraussetzung für ein wirtschaftliches und gewissenhaftes Umgehen mit Energie. Anders wird man das Umweltbewußtsein der Amerikaner nie wecken können. Ich denke, die Regierung hat längst erkannt, daß hier das Hauptproblem liegt und scheut natürlich die immensen Kosten, die damit verbunden wären. Auch wenn jetzt sofort begonnen wird, sämtliche Häuser auf einen technisch vernünftigen Stand zu bringen, um den CO2-Ausstoß zu verringern, würden noch viele Jahrzehnte vergehen, um europäischen Standard zu erreichen. Meiner Meinung nach ist der Zug schon längst abgefahren, wenn nicht endlich einvernehmliche Ziele in Kopenhagen gesteckt werden. Darüber, ob Obama die Schuld in die Schuhe zu schieben ist, mag man sich streiten. Sicherlich sind dem Präsidenten durch den Kongress die Hände gebunden, aber seinen sonst gewohnten Kampfgeist vermisst man in der Klimafrage doch kläglich.

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country_yokel 17.11.2009, 05:00
76. der Bürger kann nix dafür, die Politiker sind an allem schuld

Zitat von hmoik
Nun, ich lebe in Kalifornien (Silicon Valley) und Deutschland (Hannover) und behaupte daher unbewiesen einmal, dass ich den einen oder anderen Einblick in die US-Politik habe. ... Interessant ist, wie wir Deutschen (und andere Europäer) davon ausgehen, dass wir unsere Hausaufgaben....
Hallo Hubert,
vielleicht sollten Sie einmal Ihre Hausaufgaben im Fach Klimaschutz machen und die Hin- und Herfliegerei zwischen dem Silicon Valley und Hannover unterlassen.

Dann können Sie mit dem Finger auch auf andere zeigen.

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Hallenbad-Pirat 17.11.2009, 05:22
77. Berge versetzen...?

Zitat von spon-1250957111103
Ich teile die Meinung des Autors, dass die amerikanische Umweltpolitik noch in den Kinderschuhen steckt. Aber das ist kein Grund den Präsidenten als einzigen(!) Verantwortlichen für die Misere hinzustellen! .....
Das sehe ich genauso. Den schwarzen Peter verdienen eher seine Vorgänger. Man darf nicht vergessen, dass er politisch auf sehr dünnem Eis wandelt, und zu viele Hunde sind des Hasen Tod. Sein politisches Überleben sichert er sich nicht, indem er sich mit allen mächtigen Lobbies des Landes auf einmal anlegt.

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Westley 17.11.2009, 08:21
78. Zustimmung zu "Es gibt keine Klimakatastrophe"

Zitat von morgeneyer
Ja für alle zum mitschreiben. Es gibt keine Klimakatastrophe.
Dem kann ich nur zustimmen!
CO2 hat einen Anteil von nur 0.03% an der Atmosphäre (laut Wiki) und der Mensch trägt dazu nur 5% bei (laut UNO Klimabericht), also nur 0.0015%. Dieser winzige Anteil an der Luft soll das Klima verändern? Wohl kaum.
Die Behauptung der Klimahysteriker, das CO2 vom Menschen erwärmt das Klima, ist genau so absurd wie die Behauptung, wenn wir ins Meer pinkeln dann erwärmt sich der Ozean.
Es ist die Sonne! Ansonsten würde es wohl nicht gleichzeitig auf dem Mars und auf der Erde wärmer.

Leider haben die meisten Menschen sich das selbstständige kritische Denken abgewöhnt und übernehmen einfach, was sie in im Fernsehen vorgeplappert kriegen. Das stimmt aber oft einfach nicht.

Die Carbon-credits sind ein System, das sich ein führender Mitarbeit von Enron und Al Gore ausgedacht haben, aber damit wird bestimmt nicht die Welt gerettet, sondern die Taschen von internationalen Bänkern werden noch voller.
Der Punkt von meines Vorredners vom globalen Sozialismus ist absolut korrekt. Gerade wir Deutsche sollten wissen, was für Gefahren im Kollektivismus stecken. Alles gleichmachen und gleichschalten ist sehr gefährlich und hat in der Geschichte immer zu kriegerischem Massenmord geführt.

Mit besten Grüßen
Westley

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rosa.buntschuh 17.11.2009, 08:21
79. kühn

Ich mochte den Kommentar von Herrn Schwägerl. Ich fand ihn kühn. Angesichts der Brisanz der Klimasituation sind auch viele seiner Forderungen legitim. Dennoch sehe ich nicht, dass Obama seine Landsleute mit Reden zu mehr Umweltbewusstsein bewegen kann. Ich habe noch nie erlebt, dass Amerikaner im persönlichen Leben Abstriche bei der Bequemlichkeit zugunsten der Umwelt machen. Ich meine jetzt im ganz konkreten Alltag. Natürlich wäre es schön, wenn die Amerikaner über den eigenen Tellerrand hinaus schauen würden. Aber sie tun es nun mal nicht. Und zu erwarten, dass Obama dies ändern soll, finde ich ein wenig unrealistisch. Bequemlichkeit und Easygoing rangieren im Wertesystem der Amerikaner ziemlich weit oben und ich weiß nicht, wie das zu ändern ist. Durch eine Rede von Obama sicherlich nicht. Da braucht es wahrscheinlich eher ein Wunder.

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