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Amerikas Außenpolitik: Obamas kluge Selbstbeschränkung
REUTERS

Kritik von Hillary Clinton in Sachen Syrien, ein sich zuspitzender Konflikt im Irak - doch US-Präsident Obama hält sich jenseits von vereinzelten Luftschlägen, Waffenlieferungen und humanitärer Hilfe so weit als möglich raus. Das ist auch gut so.

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schwerpunkt 12.08.2014, 07:51
10.

Zitat von sysop
Kritik von Hillary Clinton in Sachen Syrien, ein sich zuspitzender Konflikt im Irak - doch US-Präsident Obama hält sich jenseits von vereinzelten Luftschlägen, Waffenlieferungen und humanitärer Hilfe so weit als möglich raus. Das ist auch gut so.
Danke für diesen Beitrag, auch wenn es vielen Schwarz-Weiß-Denkern nicht gefallen wird, wenn amerikanische (Außen-)Politik hier als so "heterogen" beschrieben wird, wie sie ist. Eine logische Folge demokratischer Gesellschaften.

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hastdunichtgesehen 12.08.2014, 07:51
11. Obama und klug

sind wohl sich zwei widersprechende Dinge.

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iglobsne 12.08.2014, 07:57
12. Ach wie schön, wenn man sich versteckt

..... das ist zu wenig! Nur "Chaos" verbreiten, dann abziehen, dund dann die Länder ihrem Schicksal überlassen; nun werdet mal mit Eurem "Mist" fertig; das ist zu wenig! Dann erst gar nicht anfangen; direkt zu Hause bleiben und "Fresse halten" (Zitat: Nuhr)! USA muss jetzt wiede rzurück und muss Ordnung in das Chaos bringen; sonst gibt es nicht nur einen "Volkermord". Das wird dann Schule machen. Aber bitte: haltet EUch ab jetzt zurück und stürzt nicht noch mehr Länder ins Chaos. Anm. an de Autor: letzter Absatz: Die deutsche Grammatik beschreibt: Subjekt/Prädikat/Objekt. Wer wen als Isolationisten markiert, ist völlig unklar;

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habgenugvondenlügen 12.08.2014, 08:14
13. Selbstbeschränkung wo?

Zitat von sysop
Kritik von Hillary Clinton in Sachen Syrien, ein sich zuspitzender Konflikt im Irak - doch US-Präsident Obama hält sich jenseits von vereinzelten Luftschlägen, Waffenlieferungen und humanitärer Hilfe so weit als möglich raus. Das ist auch gut so.
Amerikanische Außenpoltik und einen der Ausführenden dieser wie Obama als klug und dann noch mit Selbstbeschränkung zu verkaufen, dazu gehört wahrlich ein ganzes Stück Wirklichkeitsverdrehung.
Herr Fischer, überall wo die USA einen fußbreit Land dieser Erde betreten, hinterlassen diese USA Mord, Totschlag, staatlichen Chaos und bittere Armut in der Bevölkerung.
Das Gegenteil von Zurückhaltung oder Selbstbeschränkung.

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kolabier 12.08.2014, 08:33
14. Wasser in Plastikflaschen

sollte man nicht aus allzu großer Höhe abwerfen, weil sie platzen.....siehe gestriges Jesiden-Interview der ARD. Mir ist mein Hals vor Wut fast geplatzt.
OHNE WORTE.

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Tatarak 12.08.2014, 08:34
15. Ami go home

Noch klüger wäre es, die USA gäben endlich ihre Weltherrschaftspläne auf und sorgen nur noch in den USA für Ordnung.

Dort ist die Kriminalitätsrate eine der höchsten der Welt.

Und wenn sie sonst noch etwas nützliches machen wollen, können sie ja die Staaten in Lateinamerika unterstützen, deren Ökonomie nachhaltig zu entwickeln, statt die Länder auszuplündern und nur Müll zurückzulassen.

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Pless1 12.08.2014, 08:48
16.

Es ist sicher richtig, keinen "stupid shit" zu machen. Auch eine zurückhaltendere Außenpolitik der USA ist richtig. Trotzdem hat Clinton Recht: es fehlt eine klare, strategische Linie. So gut es ist, nicht sofort und überall den Sheriff zu geben, so klar muss doch sein, wie Amerika reagieren wird und wann und wie es dann wohl doch eingreifen wird. Statt dessen gibt es aber nur troubble shooting im letzten Moment, puren Aktionismus der planlos wirkt - weil er es wohl auch ist. Letztlich ist aber auch das dann häufig nur noch "stupit shit".

Richtig ist, dass die übereilten Aktionen der Bush-Ära nur wieder und wieder Gegenreaktionen ausgelöst haben. Das Problem ist aber, dass ein zauderndes Amerika eben auch Gegenreaktionen auslöst. Das entstehende Machtvakuum füllt sich, und das in der Regel ungeordnet und nicht nach Plan.

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loretta20 12.08.2014, 08:50
17. Dem Kommentator...

...stimme ich zu. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sich in diversen Medien-Foren der Antiamerikanismus hemmungslos austobt. Ukraine, Irak, der pazifische Raum in Asien...alles willkommene Gelegenheiten, gegen den Verursacher allen Übels in der Welt zu agitieren. Ich finde, Obama macht im Moment eine moderate Politik. Und Drecksarbeit in Sachen Islamismus...dafür ist selbst Obama sich nicht zu schade. So wird er sich zumindest bei einem bedrohten Volksstamm mit vielen besorgten Angehörigen hier in Deutschand Sympathien einhandeln. Und das ist schon sehr viel und fast außergewöhnlich im politischen Alltagsgeschäft.

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bern.hard 12.08.2014, 08:51
18. Völkermord ohne Massenvernichtungswaffen

Sollten sie noch mehr unternehmen? Herr Fischer sagt: Nein! Er begründet dies damit, dass der Krieg 2003 die Ursache allen Übels war und das ständige Kämpfen den Amerikanern zu viel Geld kosten würde aber kein gutes Ergebnis liefern könne. Herr Fischer, 2003 wurde ein Staat unter einem Vorwand von einem anderen Staat angegriffen. Heute 2014 wird eine Bevölkerung (nicht nur Jesiden sondern auch viele tausend Christen) wegen ihres Glaubens ausgerottet. Haben Sie die Bilder von blutenden Kindern gesehen, denen die Nasen-, die Kieferknochen gebrochen wurden und die jetzt auf einem Berg ohne Wasser, ohne Schatten, ohne Nahrungsmittel sitzen (bei 40 Grad)? Wissen Sie, dass es nicht nur zehntausende sind? Allein in Mosul waren fünfundzwanzigtausend Christen, in der Umgebung befanden sich die hunderttausend Jesiden. Ein Massenmord findet statt. Ein paar Carepakete können dies nicht verhindern. Es ist die Aufgabe der Iraker dies zu verhindern, doch diese unternehmen nichts. Nun ist es nicht Amerikas Aufgabe sich einzumischen. Es ist Ihre Aufgabe und es ist meine Aufgabe! Wer nicht hinsieht, wer sich nicht einmischt, der trägt Verantwortung für sein Handeln. Das galt vor 70 Jahren und es gilt jetzt. Auch Europa könnte helfen. In Sarajevo wurde nichts unternommen, in Ruanda wurde nichts unternommen und heute wird nichts unternommen, weil es keinen interessiert solange man keine Leichen sieht.

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Palmstroem 12.08.2014, 09:04
19. Nobelpreis für den Frieden.

Man hat Barak Obama den Friedensnobelpreis überreicht in der Hoffnung, er würde die im Alten Europa ungeliebten Einsätze im Irak und Afghansitan beenden wie auch den "War against Terror". Obama hat es gatan. Gibt es nun mehr Frieden!
Nein, das Gegenteil ist der Fall. Weltweit gibt es meisten Konflikte seit der Jahrtausendwende. Allein in 2013 gab es 45 bewaffnete Konflikte, darunter über 20 Kriege. Der Terrorismus hat ungeahnte Ausmase angenommen und selbst in Europa ist der Krieg zurück.
Wenn nun 2015 auch die Natotruppen aus Afghanistan abgezogen sind, werden wir in dieser Region das gleiche erleben wie auf der arabischen Halbinsel und Nordafrika - die Rückkehr der Extremisten an die Macht.
Hillary Clinton hat absolut recht - es gibt kein politisches Vaccum.

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