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Amnesty-Bericht: Eine Welt der Folter
REUTERS

Auspeitschen, Schlafentzug, Vergewaltigung - auch in scheinbar demokratischen Staaten wird gefoltert. Laut Amnesty International sind durch Gewalt erzwungene Geständnisse weltweit an der Tagesordnung.

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dann22 13.05.2014, 06:23
1. Keine Foltermethoden

Es scheint wohl so als sei Schlafentzug, Erzwungene Nacktheit, Zwangsdiät, Schläge, Waterboarding, Dusche mit Eiswasser keine Foltermethoden sonst waere wohl die USA mit ihrer Terror-Fahndung sehr weit oben auf der Liste. Oder es liegt einfach daran dass dies alles in Geheim-Gefaengnissen passiert welche eben nicht auf amerikanischem Boden sind. Ja so ist das nun mal...

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sarisaltuk 13.05.2014, 06:37
3.

Direkt unter dem Artikel findet sich ein Video "Foltermethoden der CIA – Senat will Verhörmethoden veröffentlichen". Daneben: "Terror in Nigeria" und "Entführte Schulmädchen".
Nigeria kommt im Artikel vor – die USA nicht.
Haben die USA auch hier Ausnahmerechte in der Welt?
Das Bild zum Video suggeriert, dass "Waterboarding" halt eine "Verhörmethode" in einem Rechtsstaat ist – also keine Folter – und somit wohl legal.
Nach allem, was ich weiss, IST Waterboarding Folter und gehört geächtet.
Und wenn man schon das Video darunter setzt, hätte eine Erwähnung der US-Praktiken auch in den Artikel gehört.

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werano 13.05.2014, 06:39
4. und die USA?

wurden die von der untersuchung ausgenommen? oder machen das die leiharbeiter? nein, es wurde doch auch von folter in guatanamo berichtet, nur als beispiel. ist schon seltsam, dass die usa keine erwähnung findet. oder ist amnesty eine amerikanische gesellschaft, so wie die rating agenturen?

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olioli 13.05.2014, 06:44
5.

Ich verstehe nicht, warum USA nicht auf der Liste ist?! Sie befürwortet die Todesstrafe, in Gefängnissen wird gefoltert, aber die Amis werden nicht aufgelistet! Diese Amnesty kann man nicht ernst nehmen!!

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nibal 13.05.2014, 06:47
6. Wenn selbst Amerika

das Land von Honigkuchen und Schokoladenbäumen, Weltpolizei und Moralisches Zentrum zugleich jeden mit Bart oder Turban foltert was das Zeug hält ohne dass ein Aufschrei durch die Welt ginge - warum sollten sich dann andere daran halten? Ganz offensichtlich ist es okay und weltweit geduldet - jedenfalls ist niemand aus der amerikanischen Regierung von der EU mit Sanktionen belegt worden, keine Ermittlungsverfahren vor dem internationalen Strafgerichtshof und es wird weiter kooperiert in völliger Harmonie. Wasser predigen und Wein trinken hat halt noch nie funktioniert.

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stephanrundkowski 13.05.2014, 06:48
7. Der Zweck ist nur Vorwand

Zum Foltern gehören doch zwei: skrupellose Machterhalt-um- jeden-Preis-Egoisten, die sich selbst am nächsten sind, schaffen die Basis für kleinkarierte Sadisten, die ihre Lust am Quälen und Erniedrigen anderer befriedigen um sich so von ihrem armseeligen Dasein abzulenken. Eines haben Sie gemeinsam: Sie berauschen sich an der Macht über andere.

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kuschl 13.05.2014, 06:49
8. Und?

Wo bleibt die UNO mit Sanktionen? Über deren Einfluß auf der Welt kann man wieder nur den Kopf schütteln. Aber solange Großmächte vorangehen, die die Menschenrechte explizit in ihrer Verfassung erwähnen, wundert mich nichts mehr! Und der internationale Gerichtshof beschäftigt sich auch nur mit Leuten, derer er ohne großen Aufwand habhaft werden kann. Diese ganze Untätigkeit nennt man dann Diplomatie, nicht wahr?

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Pandora0611 13.05.2014, 06:53
9. Folter dient der Terrorabwehr - sagen jedenfalls die Folderer

Zitat von sysop
Auspeitschen, Schlafentzug, Vergewaltigung - auch in scheinbar demokratischen Staaten wird gefoltert. Laut Amnesty International sind durch Gewalt erzwungene Geständnisse weltweit an der Tagesordnung.
Folter dient der Terrorabwehr - sagen jedenfalls die Folterer.
Und da sind die Folterknechte sehr erfinderisch.
Zynischerweise geben sie ihren Foltermethoden auch noch harmlos klingende Namen.

■ Die „Taube“, wie freundlich nach Frieden und Freiheit das klingt. Doch der Name täuscht. Die „Taube“ ist eine besonders schlimme Foltermethode aus den Gefängnissen von Nordkorea: Die Hände werden dem Opfer auf den Rücken gebunden, mit Handschellen und den Handflächen nach außen. Dann wird es so an die Wand gekettet, dass es weder sitzen noch stehen kann, sondern in die Knie muss. Die Schmerzen sind schon nach kurzer Zeit kaum noch auszuhalten.

■ Wie die „Fledermaus“, die man aus China kennt: Das Opfer wird, wie einer der kleinen Säuger, kopfüber in die Höhe gehängt. Lange hält das niemand aus. Beim „Käfig“ wiederum ist die Zelle so eng, dass der Blutstrom in Arme und Beine abgequetscht wird und die Haut sich braun verfärbt. Fließt das Blut zurück, verursacht das höllische Schmerzen.

■ Bei der Polizei auf den Philippinen war sogar eine Art „Glücksrad“ in Betrieb, auf das verschiedene Folterpraktiken geschrieben waren. Mit einem Dreh entschieden dann die Folterknechte darüber, auf welche Art und Weise sie ihre Opfer quälten.
Quelle: Handelsblatt

■ Miriam López Vargas, 31 und Mutter von vier Kindern, wurde in Mexiko eine Woche lang verhaftet, dreimal vergewaltigt und mit Elektroschocks gefoltert - bis sie entgegen der Wahrheit gestand, in Drogengeschäfte verwickelt zu sein. Ihre Folterer blieben unbehelligt.

■ Ali Aarrass wurde an einen geheimen Aufenthaltsort in Marokko gebracht, mit Elektroschocks an den Hoden und Schlägen auf die Fußsohlen gequält - bis er zugab, eine Terroristengruppe unterstützt zu haben; er wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

■ Moses Akatugba, 16, wurde in Nigeria verhaftet, geschlagen und über Stunden an Händen und Füßen aufgehängt - bis er einen Diebstahl gestand; seine Richter verurteilten ihn zum Tode.

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