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Amnesty-International-Untersuchung zu Afghanistan: "US-Armee versagt bei Aufklärung v
AP

Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen das US-Militär: Es soll offensichtliche Hinweise auf Tötung und Folterung von afghanischen Zivilisten durch Soldaten fast durchgehend ignoriert haben.

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UweZ+ 11.08.2014, 11:02
10. ...

Besteht das "Versagen" nicht im systematischen BEGEHEN von Kriegsverbrechen...?

Dass die Aufklärung oder gar Ahndung von (Kriegs)Verbrechen nicht funktionieren kann, wenn die Täter zugleich die Richter sind, ist doch nur logisch.

Solange die USA (und andere) nicht von der Weltgemeinschaft dazu gezwungen werden, den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag anzuerkennen, solange nehmen sich solcherlei "pseudo-freiheitlichen" Kriegs-Terror-Regime verständlicherweise die Freiheit, willkürlich das zu tun, was die wollen.

"Ich denke, der Terrorismus ist ein Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen. Der Krieg ist kein Mittel im Kampf gegen den Terrorismus. Da muss man Ermittlerarbeit führen. Das ist der einzige Weg zur Terrorismus-Bekämpfung."
Sir Peter Ustinov (Interview in DIE WELT, 22.04.2003)

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Sonia 11.08.2014, 11:38
11. Wenn Täter Richter sein wollen

und die Weltgemeinschaft, die am Internationalen Strafgerichtshof darüber urteilt u. verurteilt, wer Kriegsverbrechen begeht, zu feige sind, sich dem zu stellen, ihren eigenen Verbrechen und Folterungen, diese Staaten haben das Recht verwirkt, moralisch über andere zu urteilen. Sowohl die USA als auch Russland haben diese Konventionen bis heute nicht unterzeichnet. Die USA fūhren sich allerdings als Obermoralisten u. Weltpolizisten auf. Heuchlerischer gehts kaum.

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ambulans 11.08.2014, 18:25
12. ein

internationales tribunal (wie damals in nürnberg), z.b. in kabul oder in bagdad, würde diese "verhältnisse" ziemlich schnell & gründlich klären - oder?

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