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Ampel-Bündnis: Spitzen von SPD und FDP werben für gemeinsame Koalition
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Wer mit wem nach der Bundestagswahl? Führende Politiker von SPD und FDP sprechen sich im SPIEGEL für eine gemeinsame Koalition mit den Grünen aus.

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FocusTurnier 31.03.2017, 12:23
20. FDP und Grüne?

Zitat von Schlaflöwe
Lobby-Partei der Oberschicht die schlimmsten Steuerungerechtigkeiten beseitigen?
Mal davon abgesehen, daß auch die LINKE die Sache mit den Steuererleichterungen für das Hotelgewerbe im Parteiprogramm zu stehen hatte, frage ich mich etwas Anderes: Wie kann eine Partei, die von sich behauptet, Liberalität zu vertreten, mit einer ideologisch-verbohrten Partei wie den Grünen koalieren?

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DukeGozer 31.03.2017, 12:23
21.

Ich hatte gehofft dass diese gelbe Plage endgültig ruiniert ist. Wie kann die SPD sich solch einen Koalitionspartner auch nur vorstellen? Klar, die AfD ist in meiner Meinung die schlimmste Antwort nach Deutschlands Fragen. Aber die FDP schmeckt mir auch nicht...zwar nicht so sehr wie die "Affen (Brüllaffen) für Deutschland", aber dennoch unnötig

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Kurt2.1 31.03.2017, 12:23
22. #1

Zitat von franz.xaver
Wenigstens sind sie jetzt ehrlich. Bin aber gespannt ob sie jetzt noch ihren Werbegag mit der sozialen Gerechtigkeit weiter verwenden...
Ich verstehe ja, dass die Enttäuschung groß ist. Sah man sich doch schon im Kielwasser der SPD auf der Regierungsbank.
Hätte sich die SPD zugunsten der "Linkspartei" entschieden, hätte ihr Beitrag sicher anders ausgesehen. Es wären darin etliche Punkte aufgezählt, die die SPD in Vorleistung bringen müsste, um mit Ihnen koalieren zu dürfen.
Ich muss sagen, seit Jahren mit "H4 muss weg!" durchs Land zu laufen und sonst nichts, hat was von Merkels "Sie kennen mich!"
Würde sich die "Linkspartei" ehrlich machen, müsste sie sich auflösen.

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Horst-Güntherchen 31.03.2017, 12:25
23. Schlechte Taktik

Sowohl für die SPD als auch für die FDP könnte sich das als Bumerang erweisen: Sowohl wer linke als auch wer bürgerliche Politik möchte, wird diese Koalition nicht unterstützen. Dann heißt's für viele wieder: im Zweifel Merkel.

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jkl21 31.03.2017, 12:25
24. Ist das schon wieder alles?

Ich möchte ein Wahlprogramm sehen, dass den sozial schwachen Schichten neue Chancen eröffnet. Und damit meine ich nicht die Umverteilung von bereits nach geltenden Regeln erworbenen Vermögens, sondern faire Chancen durch ehrliche Arbeit sich ein solches aufzubauen. Dann sind die SPD oder auch die Grünen wieder wählbar. Jetzt von den Linken zur FDP zu schielen, ist nicht nur dämlich sondern unfassbar.

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coloneltw 31.03.2017, 12:27
25. warum nicht

Die FDP ist bisher unter Westerwelle durch ihren Lobbyismus aufgefallen (Apotheker, Hotels etc.).
Sie ist abr auch eine Partei der Freiheit und sowas benötigen wir in D: Mit einer FDP würde es keine Maßnahmen geben, die die Freiheit der Bürger weiter einschränkt. Die Grünen würden den Aufbau der Erneuerbaren vorantreiben können - denn das ist die Zukunft. Und mit der SPD um auch mal die Mittelschicht zu entlasten könnte so ein Bündnis in Deutschland was bringen. Damit wäre das Bündnis auch nicht zu linkslastig wie R2G. Ich denke viele CDu Wähler, die Abstand von Merkel wollen aber Schulz nicht wählen wollen könnten in der FDP ein zu Hause finden. Je Stärker die FDP in so einem Bündnis um so schwächer die Anderen. Es wäre ein Politikwechsel und keine Fortsetzung. Ich mag die FDP auch nicht besonders, aber mal ehrlich. Mit der SPD haben wir Vertreter für Arme und untere Mittelschicht. Mit den Grünen fangen wir die bürgerlichen ab und mit der FDP die Gutverdiener. Auch die haben eine Stimme verdient - halt entsprechend Ihrer Mehrheiten.
Vielleicht kommt was Gutes dabei heraus. Gebt der FDP das Innenministerium, Bildung und Justiz, den Grünen die Landwirtschaft, Energie, Umwelt und der SPD Außen, Verteidigung, Wirtschaft, Soziales, Familien....
Das wäre mein pers. Wunsch für die Wahl. Reformiert doch einfach das Wahlrecht, so dass die Bürger die Ressorts direkt wählen können. In der Koalition ist klar - das Volk wollte diese Mehrheiten, aber nicht unbedingt die von den Politikern gewählte Aufteilung. Lasst einfach das Volk direkt entscheiden.

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skeptikerjörg 31.03.2017, 12:27
26. Warum nicht?

Alles ist besser als R2G! Das mag vielleicht in Berlin oder einem mitteldeutschen Bundesland tragbar sein, aber für den Bund eine Katastrophe. Und bei einer Ampel muss man halt die Spielräume ausloten und die Kompromisse für alle erträglich gestalten. Da die Linke und ihre Bundesspitzen kompromissunfähig bzw. -unwillig sind, Sahra Wagenknecht in jeder Talkshow klarmacht, dass für sie der Koalitionsbruch ein normales politisches Mittel ist, kann R2G nur ins Abseits führen. Allerdings ist alles spekulativ, bis der Wähler entscheiden hat, welche Partei er in welcher Stärke überhaupt in den Bundestag schickt.

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Psychotic 31.03.2017, 12:27
27. Ampelkoalition

Blödsinn, mehr dazu gibts nicht zu sagen damit hat Schulz die Wahl schon verloren.

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blurps11 31.03.2017, 12:28
28.

Zitat von mischamai
Also,eine Verbindung mit den Grünen werden ich in keiner Weise unterstützen.Dafür ist mir das Land zu schade um es komplett in Berliner Zustände zu stürzen.Die Grünen haben bei mir restlos jede Sympathie verspielt,aus,vorbei und Ende!
Was genau haben denn die Grünen mit den "Berliner Zuständen", welche das auch immer sein sollen, zu tun ? Die saßen mal ein halbes Jahr von Mitte 2001 bis Anfang 2002 und jetzt wieder seit Ende 2016 in der Landesregierung.

Ansonsten haben seit Anfang der 1980er Jahre nur CDU, SPD und PDS/Linke regiert. Zuletzt seit 2011 bis 2016 eine GroKo.
Ihre Abneigung gegen die Grünen sei ihnen ja unbenommen, aber ein wenig sollte man sich schon an die Fakten halten.

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Theke 31.03.2017, 12:28
29. So langsam lichtet sich der Rauch der Nebelkerzen...

Wer jetzt noch glaubt, die SPD wird eine Poltik der sozialen Gerechtigkeit und "des kleinen Mannes" betreiben, dem ist nicht mehr zu helfen.
Die Folge wird ein schlechtes Abschneiden bei den Bundestagswahlen sein, verbunden mit Frust in der Basis und Stammwählerschaft. Diese SPD ist zum Scheitern veruteilt, solange man nicht die richtigen Konsequenzen aus den letzten Jahrzenten zieht.

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