Forum: Politik
Amtseinführung von Donald Trump: US-Behörde hat Fotos nachträglich bearbeitet
REUTERS

Der erste Amtstag begann mit einer Lüge: Angeblich sollen die Medien Zahl der Zuschauer bei Donald Trumps Amtseinführung gefälscht haben. Wie es wirklich war, offenbart nun ein Untersuchungsbericht.

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RRR79 08.09.2018, 12:39
1. Komplett amtsunfähig...

"Was dann passierte, darüber geben jetzt bekannt gewordene Details einer Untersuchung des Generalinspektors der US-Innenbehörde von 2017 Aufschluss. "
Kein Straftat, kein Verbrechen, keine innen oder aussenpolitisch Bedrohung. Trotzdem wird auf so einen Mist eine Untersuchung angesetzt.

Bei Verbrechen, Korruption, Unterschlagung, Geldwäsche und Betrug ist das ja bekanntlich in den Augen Trumps und seiner Kultisten ganz was anderes, ist doch hinlänglich bekannt, dass in Trumps Umfeld dutzendeweise Untersuchung geführt werden und einige Verbrecher bereits verurteilt wurden.

Rechtskonservative haben da einsganz eigene Vorstellung von der Durchsetzung des Rechts, nämlich dass je nach Parteizugehörigkeit und Beziehung eine Ermittlung nicht durchgeführt wird oder eben schon. Daher sind es ja auch Unrechtskonservative, ganz einfach deshalb weil Recht und Gesetze für diese Leute ein Mittel sind, das politisch eingesetzt wird und es dabei nicht um Recht geht sondern um SOnderbehanldung, je nach Parteibüchle und Vitamin.

Von wegen "law and Order"...

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KingTut 08.09.2018, 12:47
2. Fake President

Der maligne Narzissmus von Trump schreckt nicht einmal vor Geschichtsfälschung zurück. Nichts anderes stellt diese nachträgliche Bildbearbeitung dar. Wenn man sich vergegenwärtigt, wie heftig er die unabhängigen Medien als "Fake News" beschimpft, wenn ihm deren Nachrichten nicht gefallen und wie er jetzt sogar die freie Meinungsäußerung zu kriminalisieren versucht (Stichwort: New York Times Op-Ed), dann kann einem Angst und Bange über den künftigen Kurs der USA werden. Leider erhält er bei der Verbreitung von Falschnachrichten und seinen jüngsten Attackend gegen Obama von diversen Leuten Unterstützung, wie z.B. gestern vom US-Botschafter in Deutschland über Twitter.
Die Verfälschung von Nachrichten, vollzieht sich aber auch auf Trumps Rallies, wo offenbar bezahltes Publikum auf Geheiß der Veranstalter Trump zujubelt, egal wie dumm seine Aussagen sind. Allerdings gibt es auch Menschen, die ihren Verstand benutzen und sich nicht instrumentalisieren lassen. Stichwort: "Plaid Shirt Guy", kann jeder googeln - es ist köstlich!

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msgeorg 08.09.2018, 12:51
3.

„Croppen”, also das nachträgliche Anschneiden von Fotos, ist legitim.
Höchst problematisch wäre ein nachträgliches Hinzufügen von Personen gewesen (per digitalem Kopierstempel, auch als „Clonen” bekannt).

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Hermes75 08.09.2018, 12:52
4. Präsident Pinocchio

Ein weiteres Beispiel dafür, dass Trumps Präsidentschaft nur Theater ist. Die Wahrheit hat keinen Wert für Trump, wichtig ist nur dass er gut aussieht. Alles andere ist egal.

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glissando 08.09.2018, 13:06
5. Cropped, gecropped, bekloppt?

Gehts's noch? Denglisch macht sich nie gut. In einem Medium, das den Anspruch auf zumindest passables Niveau stellt, haben faule Fehlübertragungen aus dem Englischen nichts zu suchen. Es gibt einen etablierten Begriff für das Abtrennen von Teilen eines Fotos: Beschnitt. Das Verb dazu heißt beschneiden. Sollte man als Journalist kennen und nutzen. Peinlich.

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ich_sach_ja_nur 08.09.2018, 13:10
6. Cropping = Zuschneiden

Ich hab ja nichts gegen englischsprachige Begriffe, wenn sie etwas mit einem Wort einfacher beschreiben, als es in deutsch möglich wäre. Aber warum muss hier von “croppen“ geredet werden, wo doch der deutsche Begriff “zuschneiden“ oder auch “beschneiden“ genauso gut wenn nicht noch besser beschreibt, was hier mit den Aufnahmen gemacht wurde? Das Beschneiden eines Fotos auf einen passenden Ausschnitt (sic!) ist nicht nur legitim und gang und gäbe, sondern auch wichtig und richtig für Bildkomposition, Bildaussage und -wirkung. Das wird in jedem VHS-Kurs gelehrt, warum sollen sich die Profis un Washington nicht auch dieser Technik bedienen?

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sven2016 08.09.2018, 13:15
7.

Das ist schon witzig. Team Trump schummelt Fotos zurecht, nachdem der Boss herumgelogen hat, der damalige Pressesprecher lügt ausdrücklich nochmals.

Einer der ersten Kommentare der Russentrolls hier beschwert sich darüber, dass das aufgeflogen ist - „weil es nicht strafbar war“. Großartig. Gerade höre ich, dass jeder Siebente in Deutschland keine Zusammenhänge versteht, da er/sie nicht richtig lesen kann.

Zusammenhang?

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h.kuebler 08.09.2018, 13:16
8. Na und

Er hat von dem Foto die Leerstellen wegschneiden lassen. Hab ich bei Fotos auch schon gemacht. Wo soll das Problem sein? Jeder, der will und der die beiden Bilder der beiden Präsidenten-Einführungen vergleicht, sieht doch, dass viel mehr Leute bei Obama waren. Ich kann da keine Geschichtsfälschung erkennen. Auf jedem Foto sieht man doch nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit, zumal dann, wenn Menschenmengen fotografiert werden. Trump macht wirklich viel Stuss, aber das hier ist keine Schlagzeile wert.

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Helge22 08.09.2018, 13:16
9. denglish

Liebe(r) abl,
das Wort croppen scheint ja sehr wichtig in Ihrem Artikel zu sein. Das Wort wird im Deutschen aber bis dato nicht flächendeckend verwendet. Um den Sachverhalt als Leser zu verstehen, ist es notwendig den Begriff zu übersetzen. Es scheint sich ja nur um das Zuschneiden des Bildes zu handeln, um einen gewünschten Effekt zu erzielen. Sie erwecken aber den Eindruck, das Bild wäre gefälscht worden. Diese Art von Journalismus hat sich überlebt. Ihr Job ist es, Dinge objektiv einzuschätzen, aufzubereiten und darzustellen, so dass sich der Leser informieren kann.

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