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Amtsenthebungsverfahren: Demokraten planen noch kein Impeachment gegen Trump
DPA

Die US-Demokraten werfen Donald Trump vor, ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn provozieren zu wollen. Ihre Sprecherin Nancy Pelosi stellte klar, dass ein Impeachment derzeit nicht eingeleitet werde.

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neanderspezi 23.05.2019, 20:44
10. Bald wird sich Mr Trump Mrs Pelosi auf den Schoß setzen können

Die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat vollkommen Recht im Umgang mit einem Amtsenthebungsverfahren Trump betreffend, man muss auch kneifen können vor einer das Land möglicherweise spaltenden Maßnahme, auch wenn noch so viel zusammengetragen wurde über diesen Typ, um das Land von einem so gearteten und in alle politische Sackgassen irrenden, die demokratischen Einrichtungen des Landes missachtenden Donald zu befreien. Damit geben sich die Demokraten als Reservemannschaft tätig im Dienst für Recht und Ordnung in God's Own Country sehr zurückhaltend und wissen sich so bescheiden zu benehmen, wie es sich für eine anständige Partei, bereitwillig sich in zweite Reihe begebend, gehört. Wenn sie jetzt noch alle Anfeindungen gegen Trump einstellen und ihm untertänigst die ausgestreckte Hand küssen, dann erkennen die Bürger des Landes, welch wertvollen POTUS sie bei der letzten Wahl geerntet haben und wie beglückend ihre Zukunft ausschauen mag, wenn dieser verehrungswürdige Präsident sie noch möglichst lange regieren wird.

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Hermes75 23.05.2019, 20:58
11.

Zitat von rurei
dass der Schuss für die Demokraten allmählich nach hinten los geht: Trump Approval Remains High for Him, at 46%: https://news.gallup.com/poll/249344/trump-approval-remains-high.aspx?utm_source=alert&utm_medium=email&utm_co ntent=morelink&utm_campaign=syndication chja, so läuft das.
Ich muss Sie da ein wenig enttäuschen. Die Zahl von 46% ist schon zwei Wochen alt und war offenbar ein Ausreißer nach ober.
Aktuell misst Gallup nur noch 42% Zustimmung und das ist für einen US-Präsidenten ein miserabler Wert.
https://news.gallup.com/poll/203207/trump-job-approval-weekly.aspx

Einen besseren Überblick bekommt man über den Meta-Chart von Realclearpolitics:
https://www.realclearpolitics.com/epolls/other/president_trump_job_approval-6179.html

Trump hat eine "base" von ungefähr 40%, aber er kommt nicht darüber hinaus. Jeder normale Präsident hätte angesichts der guten aktuellen Wirtschaftslage jetzt sehr gute Zustimmungswerte.
Über die Hälfte der Amerikaner sagt übrigens, dass sie auf gar keinen Fall (!) bei der nächsten Wahl für Trump stimmen wird.

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elizar 23.05.2019, 20:58
12.

Zitat von Proggy
Trump zeigt den Demokraten gerade, dass er eine Nummer zu groß für sie ist und niemanden zu fürchten hat. Er ist der Macher und die Demokraten die Zauderer, die sich an ihm vergeblich abarbeiten, während er Weltpolitik macht. 'AlphaMan' zu sein, sichert ihm locker die Wiederwahl - die Amis mögen keine Loser.
Oh ja ein Macher!
Er macht Amerika bei seinen Verbündeten unbeliebt.
Er macht die Reichen noch reicher, die Armen noch ärmer.
Er macht sich lächerlich mit seinem Umgang mit Nord Korea.
Er macht aktive Justizbehinderung.
...

Ich könnte noch weitermachen!

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doc_snyeder 23.05.2019, 21:02
13. Natürllich planen sie das!

Sie haben es schon geplant, als Trump noch gar nicht gewählt war. - Sie haben sich nur bis jetzt nicht darangetraut, weil sie Angst hatten ein Eigentor oder sich selbst ins Knie zu schiessen. Hätten sie bei den Midterms auch die Senatsmehrheit erreicht, wäre das Impeachmentverfahren schon längst in vollem Gange.

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bigmitt 23.05.2019, 21:50
14. Trump Approval Ratings

Mich wundert es immer das Trumps Zustimmungswerte hier gepostet werden um zu belegen wie unbeliebt dieser sei. Wenn man diese aber mit den Approval Ratings seines Vorgängers zum selben Zeitpunkt in dessen Präsidentschaft vergleicht dann zeigt sich das Obama genauso unbeliebt ist/ war wie es Trump jetzt ist...Wenn man dann sein Approval in typicall red states anschaut und das US-amerikanische Wahlsystem in Betracht zieht , dann kann Trump ( bei anhaltender stabiler, robuster Wirtschaftslage) der Wahl 2020 eigentlich gelassen entgegen sehen.

http://amp.timeinc.net/fortune/2019/05/10/trumps-approval-rating-2019

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Stereo_MCs 23.05.2019, 22:27
15.

Zitat von Hermes75
Ich muss Sie da ein wenig enttäuschen. Die Zahl von 46% ist schon zwei Wochen alt und war offenbar ein Ausreißer nach ober. Aktuell misst Gallup nur noch 42% Zustimmung und das ist für einen US-Präsidenten ein miserabler Wert. https://news.gallup.com/poll/203207/trump-job-approval-weekly.aspx Einen besseren Überblick bekommt man über den Meta-Chart von Realclearpolitics: https://www.realclearpolitics.com/epolls/other/president_trump_job_approval-6179.html Trump hat eine "base" von ungefähr 40%, aber er kommt nicht darüber hinaus. Jeder normale Präsident hätte angesichts der guten aktuellen Wirtschaftslage jetzt sehr gute Zustimmungswerte. Über die Hälfte der Amerikaner sagt übrigens, dass sie auf gar keinen Fall (!) bei der nächsten Wahl für Trump stimmen wird.
Sogar nur noch 41,2% für Trump, und da ist das parteiische Rasmussen schon mit drin.

https://projects.fivethirtyeight.com...roval-ratings/

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Hermes75 23.05.2019, 22:43
16.

Zitat von bigmitt
Mich wundert es immer das Trumps Zustimmungswerte hier gepostet werden um zu belegen wie unbeliebt dieser sei. Wenn man diese aber mit den Approval Ratings seines Vorgängers zum selben Zeitpunkt in dessen Präsidentschaft vergleicht dann zeigt sich das Obama genauso unbeliebt ist/ war wie es Trump jetzt ist...Wenn man dann sein Approval in typicall red states anschaut und das US-amerikanische Wahlsystem in Betracht zieht , dann kann Trump ( bei anhaltender stabiler, robuster Wirtschaftslage) der Wahl 2020 eigentlich gelassen entgegen sehen. http://amp.timeinc.net/fortune/2019/05/10/trumps-approval-rating-2019
Trumps Jünger neigen dazu sich punktuelle Daten herauszusuchen, die scheinbar gut für ihren Meister erscheinen. Die Gesamtbetrachtung zeigt denn aber wieder ein anderes Bild:

https://news.gallup.com/interactives/185273/r.aspx?g_source=WWWV7HP&g_medium=topic&g_campaign= tiles

Trump hat seine Wahl 2016 nur mit viel Glück gegen eine relativ unbeliebte Gegenkandidatin "gewonnen" und das immer noch mit einem Rückstand von 3 Mio. Stimmen. Noch einmal wird er den Trick nicht hinbekommen und im Gegensatz zu 2016 weiß bei der nächsten Wahl JEDER was für eine windige Gestalt der Donald ist.
Sicher, es wird Leute geben, die den pathologischen Lügner wieder wählen werden, aber die Mehrheit der Amerikaner will in nicht mehr im Amt sehen und das wird sich nicht ändern.
Über seine "base" wird er nicht hinauskommen - er versucht es nicht einmal.

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wahnbert 23.05.2019, 23:14
17. claus 7447

Glauben sie ernsthaft das die Demokraten mit ihrem nichtvorhandenen Programm ernsthaft einen Wahlkampf gegen Trump führen können? Normalerweise hätten die Dems mit dem Obama Bonus die letzte Wahl schon deutlich gewinnen müssen. Jetzt wird verzweifelt nach irgendetwas gesucht, um einigermaßen gegen Trump punkten zu können. Das wird so nichts und schon garnicht mit Pelosi an der Spitze.

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Jota.Nu 23.05.2019, 23:21
18. Es ist nicht Trump der die Demokratie in den USA beschädigt...

... es sind die Republikaner, die seine Handlungen den Staat zu unterminieren, dulden und zusehen. Die Reps müssen schon einen gewaltigen Vorteil davon haben, wenn sie Trump so handeln lassen, dass er nachhaltig der Gesellschaft und den politischen Institutionen schaden darf. Einzig die Reps können ihn stoppen, wollen das aber gar nicht. Vielleicht stürzen sie ihn erst nach der nächsten Wiederwahl? Quasi mitten in der zweiten Wahlperiode, so dass der neue Präsident, dann wieder von den Reps kommen kann, weil der Neu sich dann schon 2 Jahre hat beweisen können?

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enigma2011 24.05.2019, 02:19
19. "Cover up" von was?

Es gibt eben keinen Grund und vor allem keine Beweise Trump anzuklagen. Jetzt redet Pelosi vom "cover up" also vertuschen sagt aber mit keinem Wort, was er vertuscht. Dann wird es bei einem Impeachment auch keine Mehrheit im Senat geben und das weiß die alte ausgefuchste Pelosi. Die Demokraten sollten anfangen gut ausbalanzierte Vorschläge zur Infrastruktur, Migrationsgesetz und anderen wichtigen Themen machen. Zur Wirtschaft fällt ihnen auch nichts ein, hier hat Trump seinen Trumpf in der Hand. Den USA geht es so gut wie lange nicht mehr. Pelosi hat viel zu viele Wirrköpfe und Sozialisten in ihrer Partei und es gleicht einem Chaos, wo sich jetzt auch bald über 30 demokratische Politiker um das Amt des Presidenten bewerben wollen und schon fleißig Wahlkampf betreiben. So holen sich die Demokraten keine Wähler zurück.

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