Forum: Politik
Analyse der militärischen Lage: Nato sieht Ukraine bereits als Verlierer des Konfikts
SPIEGEL ONLINE

Prorussische Kämpfer haben den Flughafen Luhansk erobert, für Kiews Militär reiht sich Niederlage an Niederlage. Die Nato hält den Krieg in der Ostukraine schon jetzt für entschieden: Putins Einheiten sind zu überlegen.

Seite 9 von 17
christian0061 02.09.2014, 08:08
80. Den Gegner ueberhoehen,

um die eigene Niederlage nicht ganz so schmachvoll und peinlich darstellen zu muessen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomsailor 02.09.2014, 08:09
81. Die NATO reformieren!

Die NATO gehört dringend reformiert. Wie kann es sein dass ein Land Wie Libyen gegen den Willen Deutschlands von der NATO bekämpft Wird. Es macht mir Angst, dass die NATO offenbar nicht demokratisch kontrolliert wird. Ich bin nur froh, dass sowohl Obama als auch Merkel jedes militärische Eingreifen kategorisch ausgeschlossen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Onkel Uwe 02.09.2014, 08:14
82.

Zitat von qualidax
Warum sollte das absurd sein? Können sie auch nur ein einziges Foto eines Militärfahzeuges mit russischen Hoheitszeichen auf ukrainischem Boden vorweisen? Wo heute faktisch niemand mehr ohne Handy rumläuft, was keine Fotos machen kann, gibts einfach davon kein Fotos. Finden Sie das nicht seltsam?
Hmm... Wie dicht muss man wohl an so ein Militärfahrzeug, damit man auf den qualitativ überaus überragenden Handyknipsen ein Hoheitszeichen erkennen kann, welches sich noch dazu vergleichsweise einfach verhängen/überpinseln lässt?
Und wie erfreut wäre die Besatzung eines entsprechenden Fahrzeuges ob eines Fotografen und wie würde die wohl mitten in einem Kriegsgebiet reagieren?

Nein, ich finde es NICHT seltsam, dass niemand so lebensmüde ist, an ein Militärfahrzeug im Kriegsgebiet heranzuschleichen um es zu fotografieren, oder es welche versucht haben, aber nicht mehr bis zum fotografieren/abschicken gekommen sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
2Fast4U 02.09.2014, 08:18
83. Hier.

.geht's nicht um die Ukraine! Es geht um knallharte Wirtschaftsinteressen. In dem US gesteuerten Schachzug Russland wirtschaftlich zu diskreditieren und damit auch innenpolitisch zu destabilisieren hat die Ukraine ihre Aufgabe erfüllt. Jetzt muss man nur noch warten bis Putin strauchelt und amerikanische Firmen machen sich im Rohstoffparadies Russland breit. Aber schimpft nur weiter über den bösen Russen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
udar_md 02.09.2014, 08:18
84. Und die Beweise!?

...dass russische Truppen auf ukrainischem Boden sind, fehlen wie immer. Der Erfolg fußt auf die Motivation der Separatisten und den desolaten Zustand der ukrainischen Armee. In Irak hatte vor kurzem eine 500.000 Mann demotivierte Armee vor ein paar Tausend hoch motivierten Kämpfer (Terroristen) kapituliert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
satter 02.09.2014, 08:19
85. Merkel & Co schuldig der Anklage

Schuldig der Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung und zuschauen des Mordes eines Landes. Nicht mehr wählbar diese Nichtstuer

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rosskal 02.09.2014, 08:21
86. Mal hören, was die OSZE sagt

Als die ukrainischen Fallschirmjäger sich außerstande sahen, den Flughafen von Luhansk zu halten brauchte Kiew für die Ukrainer eine "Erklärung" und es tauchten in den Medien die wievielte russische Aermeeeinheit auf? Nur schade, dass unsere Medien solche Meldungen unrecherchiert übernehmen und den OSZE-Erklärungen so gar keine Beachtung schenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hansjuerg 02.09.2014, 08:22
87. Ein Haufen Träumer

"Die Nato hat ihre militärische Einschätzung der Lage in der Ostukraine grundlegend geändert. ... Kiew hatte in der ersten Augustwoche noch massive militärische Erfolge erzielt und die Großstädte Donezk und Luhansk nahezu eingeschlossen. In Kiew hofften viele auf einen schnellen Sieg. ... Seitdem setzt es für Kiew einen Rückschlag nach dem anderen."

Das ist geradezu peinlich.

Szenario eins: Die Separatisten hätten die Front gehalten, ein Abnützungskrieg wäre die Folge, das dauert lange, verlangt Nachschub aus Russland, gibt der USAEU Zeit zur Koordination, Russland geräte immer mehr unter Druck etc. etc.
Szenario zwei: Die Separatisten ziehen sich zurück in ihren Raum bieten den Angreifern Lücken zum Füllen und schliessen diese dann ab. Das geht rasch und den eingekesselten Truppen bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten.

Schon mal den Begriff "Kesselschlacht" gehört oder "Stalingrad". Die Russen haben darin viel Erfahrung.

Wenigstens freuten sich die Natogeneräle und ihre Politiker - wenn auch nur für kuze Zeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kjartan75 02.09.2014, 08:22
88.

Zitat von widder58
Welche "Massen von regulären russischen Truppen" - im Westen scheint man angesichts der Unfähigkeit der ukrainischen Reservistentruppe zu hyperventilieren. Das Völkerrecht fordert vor allem das Selbstbestimmungsrecht, und das haben die russischen Ukrainer. Niemand hat Poroschenko aufgefordert militärisch vorzugehen. Die Angelegenheit hätte auch am Runden Tisch geklärt werden können. Nun, da die Sache nicht im Sinne des Westens läuft, wird gelogen dass sich die Balken biegen und herumgeheult.
Äh, ja, es wird gelogen...auf russischer Seite, aber da heulen Sie nicht rum? Interessant...wahrscheinlich behaupten Sie auch noch das "Referendum" zur Krim wäre vollkommen demokratisch abgelaufen mit seinem nordkoreanischen Ergebnis. Schon cool zu sehen, wie sich hier die Putinisten die "Wahrheit" zurechtbiegen. Sie behaupten ja auch tatsächlich, dass die Separatisten natürlich ohne jede Hilfe von russischer Seite in der Ostukraine herummarschieren, Putin ist ein Friedensengel, der nie und nimmer ein "Neu-Russland" anstrebt, der nie und nimmer der sowjetischen Größe nachtrauert. Nein, natürlich nicht. Putin - der lupenreine Demokrat. Und auch immer sehr geil, wie argumentiert wird, um sein Unrecht zu relativieren - von wegen NATO und Serbien und so. Man muss argumentativ schon sehr weit sinken, um sich rhetorisch so zu verhalten. Es zeigt nur, dass diese Leute schlichtweg keine anderen Argumente mehr auftreiben können, um Putins Vorgehen zu rechtfertigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kmgeo 02.09.2014, 08:22
89. Getrennt marschieren, vereint schlagen!

Vielleicht zeigt man Herrn Putin mal seine Grenzen auf und zwickt ihn genauso:
- Kampfschiffe ins Schwarze Meer (ist nicht verboten)
- Lösung der Transnistrienfrage (durch raschen Einmarsch der Nato, da es sich um rumänisches Gebiet handelt
- Destabilisierung von Königsberg unter Rekurs auf Großdeutschland: Angebot des sofortigen EU-Beitritts, Grenzkontrollen massiv verschärfen
- Systematische Überprüfung möglicher russischer Separatisten in Westeuropa: dazu gehören dann auch Zöglinge, Beschäftigte etc. von Oligarchen, Kontrolle der Verkehrs- und Brandsicherheit ihrer Immobilien, der Arbeitsverträge etc. pp.
- Sicherung aller russischen Einrichtungen im Lande einschließlich Kostenübernahme (was für die Bundeslige gilt, muss auch für Russland gelten); dazu gehören dann auch Immobilien von Oligarchen etc. Die Sicherung muss natürlich komplett sein.
- Systematische Intensivierung der Überwachung der Luftgrenzen (damit die MIGs mehr Stunden fliegen)
- Geheime Verhandlungen mit Japan über die Klärung der Kurilen-Frage

Man muss dem Putin mal zeigen, wo der Hammer hängt!
Wenn alle Staaten, die mit dem Vorgehen Russlands nicht einverstanden sind, ihre eigenen Maßnahmen durchziehen, kann man der russischen Entscheidungsträgern klarmachen, dass der Kurs Putins in die Katastrophe führt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 9 von 17