Forum: Politik
Analyse zur Europawahl: Das sind die Hochburgen der AfD
Getty Images

Wo hat die eurokritische AfD ihr bestes Ergebnis erzielt? Wo haben Union und SPD ihre Hochburgen? Und in welchem Landkreis halten die Wähler den Liberalen die Treue? Die Ausreißer auf einen Blick.

Seite 9 von 12
Dia 26.05.2014, 15:42
80.

All den Leuten, die zwanghaft versuchen die AFD ins rechte Lager zu schieben sei gesagt, dass laut Umfragen 1/3 der AFD Wähler bei den letzten Wahlen CDU/CSU gewählt haben. Rund 40% davon waren ehemalige Nichtwähler.

Wobei man könnte nun sagen, dass die CDU auch in vielen Punken sehr Rechts ist. (Vorratsdatenspeicherung/Umgang mit dem NSA Skandal etc)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frommerstop 26.05.2014, 15:56
81. das ist Unfug

Zitat von theredrose
Die AfD im EU-Parlament. Na herzlichen Glückwunsch Deutschland wieder mal beweist du das Quacksalber weiterkommen als ehrliche Menschen. .....
mehr als 40% unserer Exportgüter werden erst mal eingekauft, dass bedeutet dass der Einkauf bei steigendem DM Kurs entsprechend billiger wird. Und ausserdem ---es gab eine Zeit vor dem Euro und da haben wir auch nicht schlecht gelebt. Mit der teuren DM könnten wir problemlos unsere Euro-Schulden bezahlen und jede Menge Zinszahlungen sparen. Also dass mit dem schlichten Geist und nachdenken würde ich an Ihrer Stelle mal überprüfen und selbst mehr nachdenken und nicht nachplappern

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sique 26.05.2014, 15:56
82.

Zitat von Vielfaltiger
Ab wieviel Prozent ist man denn eine Volkspartei? Wenn man Nichtwähler mit einbezieht, sieht es für die Partei mit den meisten Stimmen auch nicht besonders gut aus.
Im Grunde hat der Begriff "Volkspartei" nicht direkt etwas mit dem Wahlergebnis zu tun, sondern mit der Art, wie die Partei intern die unterschiedlichen Interessengruppen der Bevölkerung repräsentiert. Eine Volkspartei versucht, möglichst allen Bevölkerungsschichten gerecht zu werden und einen Kompromiss zwischen den verschiedenen Forderungen z.B. von Rentnern und Arbeitnehmern, zwischen Industrievertretern und Gewerkschaftern, zwischen Bauern, Umweltschützern und Verkehrspolitikern gerecht zu werden.

So lange die CDU (oder die SPD als andere Volkspartei) tatsächlich bedeutende Wählermengen in den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen mobilisiert, ist sie eine Volkspartei. Solange es einen Arbeitnehmerflügel genauso gibt wie einen Wirtschaftsflügel, eine Jugendorganisation genauso wie eine Seniorenvertretung, und alle werden in den Gremien berücksichtigt, sind diese Parteien Volksparteien. Andere Parteien wie die Grünen oder die FDP haben nie versucht, dieser Breite an politischen Stimmen bei sich eine Heimat zu geben, sie waren und sind Programmparteien, bei denen die politischen Ziele und Strategien eine größere Rolle spielen als die Repräsentanz in der Bevölkerung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
faxendigge 26.05.2014, 15:57
83. Bei dem Personal

kann das mit dem AfD nix werden, bei uns haben sie eine Gestalt aufgestellt die weiland schon mit dem Koks und Nuttenrichter hier in Hamburg den Bach runtergegangen ist...
Nu hat er einen neuen gefunden dem er hinterherschawenzeln kann

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Vielfaltiger 26.05.2014, 16:09
84.

Zitat von sysop
Die Information, dass die Anhänger der AfD ihre Partei nicht für eine rechtspopulistische Partei halten, kann inzwischen als bekannt vorausgesetzt werden und nicht weiter wiederholt werden.
Dann kann man die Erwähnung des Gegenteils unterlassen.

Zitat von theredrose
Die AfD im EU-Parlament. Na herzlichen Glückwunsch Deutschland wieder mal beweist du das Quacksalber weiterkommen als ehrliche Menschen. Nehmen wir nur das Beispiel... den EUR abzuschaffen. Natürlich und in ein paar Jahren gehts uns dann wie Griechenland.
Sie meinen den Griechen würde es mit Drachme nicht besser gehen?

Zitat von theredrose
Der DM gehts gut, sie steigt im Wert, da der EUR jetzt richtig absackt nachdem die Wirtschaftsmacht Europas nicht mehr dabei ist. Der Kurs der DM steigt und steigt... doch dann OMG! Plötzlich der Export sinkt... Deutsche Güter werden zu teuer es lohnt sich nicht mehr mit Fremdwährung in Deutschland einzukaufen.
Es gibt geldpolitische Möglichkeiten dem entgegen zuwirken. Diese populistische Angst die Sie verbreiten ist also unnötig.

Zitat von theredrose
Deutsche Güter werden zu teuer es lohnt sich nicht mehr mit Fremdwährung in Deutschland einzukaufen.
In Deutschland hat man schon immer eingekauft und wird es auch weiterhin tun, auch wenn es weniger ist, was nicht weiter schlimm ist.

Zitat von theredrose
Arbeitsplätze gehen flöten da die Unternehemen keinen Absatz mehr haben
Warum erwähnen Sie nicht, dass dadurch im Binnenmarkt Arbeitsplätze entstehen? Bewusst oder vergessen?

Zitat von theredrose
Das Risiko einzugehen ist verdammt gefährlich und könnte uns unsere Wirtschaft und viele Arbeitsplätze kosten.
Aber das Risiko einzugehen den Euro einzuführen war okay? Es war auch okay Länder wie Spanien dadurch in eine Arbeitslosenfalle laufen zu lassen? Es könnte uns aber genauso gut besser gehen und vorallem auch dem Euro Ausland. Denken Sie doch nicht so sehr rechts und nationalistisch und an die postitiven Effekt im EU Ausland. Wer für den Euro ist, ist (wahrscheinlich ungewollt) europafeindlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schlachtross 26.05.2014, 16:18
85. Warum wird mein Beitrag nicht veröffentlicht???

Zitat von krumpf
Allerdings verwenden mit Begriffen wie "linkem Mainstream", "auf die rechre Seite drängen", "Gutmenschentum" "Phrasen und Bevormunderei der linken und grünen" ziemlich rechte Argumentationsmuster. Auch klingt Ihr Kommentar ziemlich hasserfüllt gegenüber Menschen, die links von Ihnen stehen. Das sollten Sie beim nächsten Mal bedenken. Kommentare wie diese von AfD-Unterstützern sind dafür verantwortlich, dass die AfD oftmals als rechtspopulistisch betrachtet wird. Nicht wenige Unterstützer äußern sich rechter als führende AfD-Politiker.
in eine Ecke gestellt wird, in die man weder hinein will noch sich dazugehörig fühlt, dann reisst einem natürlich irgendwann mal der Kragen. Das ist genauso wie die dreiste Unterstellung, dass die AfD die EU im Allgemeinen und den Euro im Speziellen abschaffen möchte. Ich versuche, wenn ich nicht schon in hasserfüllte Augenpaare sehe, die Position der AfD wie folgt zu erläutern: Wenn man gegen den Euro bzw. die EU in ihrem jetzigen Zustand ist, dann heißt das nicht, dass man gegen eine oder mehrere supranationale Währungen in Europa ist. Genauso verhält es sich in Sachen EU. Wenn man die EU in seiner jetzigen Struktur ablehnt, dann heißt dass nicht, dass man die EU beerdigen will. Als AfD-Wähler wünsche ich mir vielmehr eine Währungsunion mit Staaten (u.a. Niederlande, Dänemark, Schweden, Österreich, Polen), die einen ähnlichen Ansatz in der Wirtschafts- und Währungspolitik haben wie Deutschland. In der EU würde ich mir ein echtes 2-Kammern-System wünschen, damit das EU-Parlament tatsächlich nach dem Prinzip 'One man, one vote' sauber aufgestzt wäre. In diesem Zuge könnte man das Parlament auch gleich auf die halbe Größe eindampfen...

Die ständige Behauptung, dass die AfD keine eigenen Lösungsansätze hat ist komplett gelogen und eine üble Verdrehung der Wahrheit in ihr Gegenteil!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
misterknowitall 26.05.2014, 16:21
86. Theoretiker!

Zitat von Skifahrer
Wenn Sie sich die Liste der AFD-Mitglieder und Vorstände anschauen, werden Sie sehen, dass Ihre Aussage "einer Ansammlung von politisch und wirtschaftlich Ahnungslosen" nicht nur polemisch, sonder völlig falsch ist. In keiner anderen Partei ist der Anteil von z. B. Wirtschaftsprofessoren so hoch, wie bei der AFD. Das Problem von den Menschen und vor allen Dingen von uns Deutschen ist nur, dass keiner gerne unbequeme Wahrheiten hören will.
Das jemand einen "Prof" hat, sagt nur aus, das er sich auf einem Gebiet besonders gut auskennt. Leider sind viele Professoren genau so weltfremd, wenn es um andere Themen geht. Und zum zweiten sieht man leider bei vielen Professoren besonders gut, was der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist. Wirtschafttheorien gibt es ja viele, nur sind die Herren Profs auch da manchmal meilenweit von der praktikablen Wirklichkeit entfernt. Und zu Guter Letzt will ich noch sagen, dass auch Profs sich irren können. In die AfD einzutreten ist Beweis genug.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uetzel 26.05.2014, 16:26
87. Gratulation!

Zitat von theredrose
Die AfD im EU-Parlament. Na herzlichen Glückwunsch Deutschland wieder mal beweist du das Quacksalber weiterkommen als ehrliche Menschen. Nehmen wir nur das Beispiel... den EUR abzuschaffen. Natürlich und in ein paar Jahren gehts uns dann wie Griechenland......
Sie haben die WISO-Sendung vom 12.05. ( http://www.zdf.de/wiso/zukunftsszena...-32672316.html ) aber so richtig verinnerlicht, nur auf den Gedanken, dass hier auf typische Art und Weise der Zuschauer und Wähler wieder einmal in seinem politischen Denken manipuliert (oder in seinem "schlichtem Geiste" gehalten) werden soll, sind Sie wohl nicht gekommen.

Ansonsten machen Ihr und weitere Beiträge in diesem Forum nur deutlich, dass die AfD nicht alles falsch gemacht hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mariush 26.05.2014, 16:31
88. Nicht mal Merkel will die AfD

Wie in einem anderen SPON bericht zu lesen war, schließt sogar Merkel eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus - wegen rechtspopulismus.

Das sagt doch eigentlich schon alles. Eigentlich stehe ich wirklich nicht auf die Fahne im Wind (Dr. Angela Merkel), aber hier bekennt sie wenigstens mal an der richtigen Stelle Farbe!

Rechtes Gedankengut darf nicht unterstützt werden. Denn leider gibt es alleine schon rein geschichtlich gesehen keinerlei Vorteile...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elizar 26.05.2014, 16:33
89.

Zitat von misterknowitall
Das jemand einen "Prof" hat, sagt nur aus, das er sich auf einem Gebiet besonders gut auskennt. Leider sind viele Professoren genau so weltfremd, wenn es um andere Themen geht. Und zum zweiten sieht man leider bei vielen Professoren besonders gut, was der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist. Wirtschafttheorien gibt es ja viele, nur sind die Herren Profs auch da manchmal meilenweit von der praktikablen Wirklichkeit entfernt. Und zu Guter Letzt will ich noch sagen, dass auch Profs sich irren können. In die AfD einzutreten ist Beweis genug.
Wenn Sie mit diesen Argumenten beweisen wollen, dass Wirtschaftsprofessoren von Wirtschaft keine Ahnung haben (haben Sie ja vorher gesagt), dann ist Ihnen das immer noch nicht gelungen.
Probieren Sie es aber weiter. Vielleicht kommt ja mal ein richtiges Argument.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 9 von 12