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Angeblicher No-Deal-Kurs: Schottische Premierministerin nennt Johnsons Regierung "gef
Jane Barlow/ AP

Deutliche Worte aus Edinburgh: Schottlands Premier Nicola Sturgeon vermutet, dass Boris Johnson Großbritannien insgeheim ohne Deal aus der EU führen will. Darüber könne alles "Getöse" nicht hinwegtäuschen.

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naive is beautiful 30.07.2019, 03:47
1. Die schottische Regierungschefin...

...und ihre Haltung zum Brexit interessiert Boris einen feuchten Kehricht, angesichts einer wahren Armada von sagenhaften 5,5 Mio Schotten gegenüber einer 65-Mio-UK- Gesamtbevölkerung. Das einzige was er braucht und was ihn interessiert ist...: Presse, Presse, Presse.

Trump in Kopie-Reinkultur!

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dereuropaeer 30.07.2019, 05:18
2. Johnson's Brexit

Johnson ist so borniert, dass es weh tut. Die EU haben zigfach erklaert, dass es keine neuen Verhandlungen
zum Brexit gibt. Auf der Irische Praesident hat mehrfach eine Neuverhandlung ausgeschlossen. Herr Johnson versteht anscheinend die Sprachen der EU-Mitglieder nicht.
Schottland sollte sich vom UK abspalten und in die EU eintreten und Irland und Nordirland sollten sich vereinigen, dann kann Herr Johnson seine nBrexit haben, wie er es will, ohne Deal

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dereuropaeer 30.07.2019, 05:19
3. Johnson's Brexit

Johnson ist so borniert, dass es weh tut. Die EU haben zigfach erklaert, dass es keine neuen Verhandlungen
zum Brexit gibt. Auf der Irische Praesident hat mehrfach eine Neuverhandlung ausgeschlossen. Herr Johnson versteht anscheinend die Sprachen der EU-Mitglieder nicht.
Schottland sollte sich vom UK abspalten und in die EU eintreten und Irland und Nordirland sollten sich vereinigen, dann kann Herr Johnson seine nBrexit haben, wie er es will, ohne Deal

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dkujawa 30.07.2019, 05:28
4. blühende Landschaften

nach dem Brexit sollen in GB blühende Landschaften entstehen: ähnliche Sprüche hab ich vor ca. 30 Jahren in D schon einmal gehört. Damals wie heute: alles heisse Luft

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gruener00 30.07.2019, 06:32
5. Ein Glücksfall für die EU und deren Gegner

Sollte es wirklich nachteilig sein, aus der EU auszusteigen, ist Johnsons Weg derjenige, der das am besten manifestiert. Ich persönlich glaube zwar nicht, dass die Briten unter dem Austritt zu leiden haben; die EU, wie sie ist, nützt nur den Schuldenstaaten. Aber wäre es anders, wäre es Johnson, der es zeigt. Die Kehrseite: Ist es selbst auf seine brachiale Art nicht nachteilig oder gar vorteilhaft, aus der EU auszutreten, dann ist es auch für andere Länder kein Problem und wird Schule machen.

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quark2@mailinator.com 30.07.2019, 06:36
6.

Interessant, wie der britische "Förderalismus" das Land von innen schwächt. Johnson versucht die EU mit dem No-Deal _glaubhaft_ zu bedrohen, um die EU dazu zu motivieren, Kompromisse einzugehen. Ob das realistisch ist, nachdem die EU-Wahlen nun vorbei sind, steht auf einem anderen Blatt. Aber bei T. May konnte die EU eigentlich immer sicher sein, daß No-Deal nicht kommen würde. Warum also nachgeben ? Und nun, da Johnson versucht, einen auf crazzy zu machen, damit man ihm den No-Deal abnimmt, untergräbt Schottland das mit Separationsdrohungen, wobei ich mich wundere, daß man den Schrei aus Nordirland nicht noch lauter hört. Ich dachte, ohne die nord-irische Partei hätte Johnson gar keine Mehrheit ... Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis Frankreich Schottland Schutzversprechungen für den Fall eines Austritts aus dem UK macht. Wie schon immer - die EU erinnert mich regelmäßig an die antiken griechischen Stadtstaaten und ihre ewigen selbstzerstörerischen Zwiste, bei denen sie dennoch meinten, der Nabel der Welt zu sein. Es wird einfach nicht besser.

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stedaros 30.07.2019, 06:36
7. Gegen eine Ablösung ist das Gleiche wie Verbleib

"Bei einer ersten solchen Abstimmung 2014 hatten sich noch 55 Prozent der Schotten gegen eine Ablösung von dem Vereinigten Königreich ausgesprochen. Bei dem Brexit-Referendum im Juni 2016 hatten sie aber mehrheitlich für einen Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU gestimmt."
Tolles Statement

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frankcrx 30.07.2019, 06:47
8. Na dann,

bin ich mal gespannt wie er das dem Parlament erklären will und was er wohl macht wenn das Parlament ablehnt.
Bedingungen stellen ohne Verhandlungsmasse, der Schuss kann eigentlich nur nach hinten losgehen. Ich gehe mal davon aus, dass die Schotten bereits mit der EU gesprochen haben und ihr Ding durchziehen werden. Und ich glaube auch nicht, dass BoJo das Parlament suspendieren kann. Könnte gut sein das die Queen nein sagt. Und dann steht er da wie der König ohne Kleider.

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rgw_ch 30.07.2019, 06:59
9. "Insgeheim"

Den Begriff "insgeheim" finde ich jetzt ein. wenig unglücklich gewählt für eine Absicht, die seit Monaten immer und immer wieder in allen Medien publiziert wird. Oder hat Johnson jemals bestritten, dass er den Austritt ohne Deal will, wenn kein Deal zustande kommt? Man muss das nicht gut finden, aber irgendwelchen Unsinn zu verbreiten, steigert die Glaubwürdigkeit der Gegenseite nicht wirklich.

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