Forum: Politik
Angedrohter Truppenabzug: SPD wirft US-Botschafter "Feldherrenpose" vor
Klaus-Dietmar Gabbert / DPA

Weil Deutschland zu wenig für das Militär ausgebe, droht US-Botschafter Grenell mit Truppenabzug. SPD-Fraktionsmanager Schneider widerspricht scharf: Man lasse sich "nicht erpressen".

Seite 6 von 21
viceman 09.08.2019, 13:40
50. grenell täte den

meisten bürgern der bundesrepublik einen riesengefallen, wenn er die truppen abziehen lassen würde. und - besonders wichtig - gleich die atombomben vom stützpunkt büchel mit nach hause nimmt...

Beitrag melden
Peter A. M. K. Lublewski 09.08.2019, 13:42
51. Wer bedroht

Zitat von Freidenker10
Deutschland ist nun makl in keinster Weise in der Lage sich selbst zu verteidigen, also muss es jemand anderes tun!
uns denn?

Beitrag melden
Emderfriese 09.08.2019, 13:42
52. Positionen

Zitat von yor
Nur weil etwas nicht populär ist, muss es nicht unvernünftig sein, und auch der Donald hat, horribile dictu, nicht immer völlig unrecht. Eigentlich sollte der marode Zustand der Bundeswehrausrüstung jede Diskussion überflüssig machen, und wenn es gesellschaftlicher Konsens ist, eine Armee zu haben, dann sollte man diese auch mit halbwegs vernünftigem Material ausstatten. Mit den Auslandseinsätzen hat dies nur am Rande was zu tun. Aber die SPD versucht verzweifelt, die spärliche Restzielgruppe zu bedienen; dass sie wie am allem anderen auch sogar am Populismus scheitert, überrascht nicht. Die Trump-hat-gesagt-und-deshalb-sind-wir-stur-Haltung hat was von Kindergarten, aber ernstzunehmen ist diese Partei sowieso nicht mehr (obwohl der Wahlomat bei mir immer SPD ausspuckt, komischerweise). Jedenfalls, militärisches ist nicht populär, Trump ist nicht populär, und ein amerikanischer Truppenabzug würde nicht nur von den Anhängern des Floriansprinzips, sondern auch von Linken und Rechten Antiamerikanern begrüßt werden. Ob’s den Sozis aber nur eine einzige Stimme bringt, wage ich zu bezweifeln, und ich gönne es ihnen.
Was die "Sozis" angeht, so würde eine klare Haltung zu Verhandlungen mit den USA zu einem Abzug ihrer Truppen nach Lage der Dinge sehr wohl Stimmen bringen. Inzwischen hat wohl eine klare Mehrheit der deutschen Wähler begriffen, dass die US-Truppen nicht zu einem "Schutz" in der BRD stehen, sondern um schlicht US-Interessen umzusetzen. Interessen, die nicht nur in der engeren Region Europa zu verteidigen sind, sondern mittlerweile schon beinahe weltweit. Niemand versteht mehr, wieso deutsche Soldaten in Afghanistan einen aussichtslosen Kampf führen, in Syrien und im Nordirak zwischen alle Fronten geraten und vor allem gegenüber dem Iran Trumpsche unglaubliche Positionen vertreten sollen. Und ich garantiere: kommt es zu einer neuerlichen Aufrüstung mit Raketen in Deutschland, wird die alte Friedensbewegung ein lauer Wind gewesen sein.
Allerdings: Ich vermute, dass die "Sozis" wie immer vor ihrem eigenen Mut zurückschrecken und dann das Gegenteil von dem tun, was richtig wäre!

Beitrag melden
frame 09.08.2019, 13:43
53.

Ich glaube, es geht nicht darum, mir Geld einzusetzen, sondern das vorhandene Geld besser und rationeller einzusetzen. Und ich habe auch keine Angst, dass eine Invasion von östlicher oder westlicher Seite in Deutschland stattfindet. Insofern muss ich meine Militärausgaben in Deutschland auch nicht erhöhen. Und die amerikanische Militärpräsenz in So vielen Ländern dieser Erde braucht in Deutschland nicht mehr länger zu existieren. Und ihre Atom Raketen sollen sie gerne mitnehmen. Und ihre Drohnensteuerung auch.

Beitrag melden
Beat Adler 09.08.2019, 13:43
54.

Zitat von warmbruster
Wenn die US Amerikaner ihre Truppen abziehen wollen,dann sollen sie das doch schnellstens tun. Endlich hat ein Politiker aus Deutschland den Mut,mit diesen Leuten Tacheles zu reden. Die USA zündeln doch im Augenblick wieder in der ganzen Welt. (Iran,Asien,China,Südamerika usw.) . Warum sollen wir einen Beitrag dazu leisten und unsere Ausgaben für die Nato erhöhen. Bei diesem Präsidenten weiß man nie, was als nächstes kommt. Von einer Partnerschaft zwischen Europa und USA kann doch keine Rede mehr sein. Wir in Europa müssen uns auf uns selbst verlassen und eine eigene starke Armee aufstellen,die nur die Interessen Europas vertritt und nicht Teil einer Armee ist,die für nichts anderes als für die Interessen der USA eingesetzt werden soll. Vereinbarungen (2%) können doch gekündigt werden. Trump macht uns das doch jeden Tag vor. Unser Verhältnis zu unserem Nachbar Russland sollte schnellstens verbessert werden. Auch damit steigt unsere Sicherheit und wäre auch positiv für unsere Wirtschaft.
"Unser Verhältnis zu unserem Nachbar Russland sollte schnellstens
verbessert werden. Auch damit steigt unsere Sicherheit und wäre auch positiv für unsere Wirtschaft."

Das ist kein Thema. Ein no brainer. Es geschieht sofort in der NACH-Putinzeit, wenn die Halbinsel Krim an die Ukraine zurueck gegeben wird.
mfG Beat

Beitrag melden
espressotime 09.08.2019, 13:43
55.

BIP der BRD ist auch höher als die BIP von Polen. Ein Vergleich der unpassend ist. Die USA versucht ja seit geraumer Zeit die EU und vermehrt Deutschland zu destabilisieren um an der Verteidigungsschraube zu drehen.

Beitrag melden
discuser5 09.08.2019, 13:44
56. Selten so eine Einigkeit gesehen...

Aber Ihr habt recht, wenn sie gehen wollen, sollten wir Ihnen beim Packen helfen.

Doch eines ist auch klar, Europa muss sich auch wieder selbst verteidigen können. Daher sollte der Wehretat von Europa auch in Europäischen Rüstungsprojekten gesteckt werden, anstatt den Wankelmütigen weiter zu subventionieren. Daneben, sollte auch ein Land die Möglichkeit haben sich selbst zu verteidigen. Das hat leider die aktuelle Regierung toll hinbekommen, kein Hubschrauber, kein Boot ist wirklich einsatzbereit... wie soll man da gegen einen Aggressor die Grenzen halten können? Hier ist es löblich, dass vDL endlich das Handtuch geworfen hat und die Nachfolgerin hier (hoffentlich) mehr Erfolg hat. Das ist echt eine Schande, der Zustand der Landesverdeitigung :(

Beitrag melden
g.eliot 09.08.2019, 13:45
57. Washington -- London -- Warschau: die Achse des Bösen...?

Zitat: "Er nahm dabei Bezug auf Äußerungen der US-Botschafterin in Polen, Georgette Mosbacher. Sie hatte getwittert: 'Polen erfüllt seine Zahlungsverpflichtung von zwei Prozent des BIP gegenüber der Nato. Deutschland tut das nicht. Wir würden es begrüßen, wenn die amerikanischen Truppen in Deutschland nach Polen kämen.'"

Wow! Offenbar träumen die Polen über eine neue strategische Liaison Washington -- London -- Warschau.

Als mit Abstand größter Netto-Empfänger der EU-Mittel ist das etwas weltfremd, aber vielleicht träumen sie vom Ausgleich aus Washington. *Lach*

Das aktuelle US-Regime, das sich wie der Feldherr der ganzen Welt geriert, verdient die Wiederbelebung des alten Solgans: Ami go home!

Beitrag melden
burlei 09.08.2019, 13:46
58. Noch ein mal ...

"2% des BIP" bedeuten über 60 Milliarden Euro jedes Jahr, über 20 Milliarden Euro mehr als heute. Um mal dem verstocktesten Betonschädel, der sich "konservativ" nennt ein zu gravieren: 20 Milliarden Euro, dafür arbeitet ein deutscher Durchschnittsverdiener 450.000 Jahre! Dafür arbeitet 2/3 der weltweiten VW-Belegschaft 1 Jahr lang! Dafür muss selbst Deutschlands bestverdienender Manager, McDermott von SAP 1.428 Jahre arbeiten. Könnt ihr das verstehen? Kapiert ihr das? Wahrscheinlich nicht. 20.000.000.000 sind eine abstrakte Zahl, die Bedeutung entzieht sich jedem Versuch eines Betonschädels, sie zu ermessen. Und das dreifache dieser Summe wollt ihr in die Rüstung stecken. Wozu? Fühlt ihr euch erregt, wenn ihr einen Panzer oder Kampfhubschrauber oder Jet seht? Dann wird es Zeit, dass ihr euch mal in die Hände eines Psychiaters begebt. Oder sprecht doch einmal mit den Opfern dieser Waffen. Oder mit euren Großvätern, die in Russlands Einöde in diesen Stahlsärgen, Panzer genannt lebendig verbrannt sind. Leider geht das aber nicht mehr.

Liebe SPON-Redaktion, ich würde Verständnis haben, wenn Ihr diesen Beitrag löscht. Er musste aber sein, weil mir diese Militaristen unwahrscheinlich auf den Senkel gehen.

Beitrag melden
wolla2 09.08.2019, 13:47
59. Der Truppenabzug...

...wäre eine gute Sache und ein Beitrag zur Friedenssicherung.
Sollen die USA ihre völkerrechtwidrigen Einsätze doch von ihrem“Homeland“ aus führen.

Beitrag melden
Seite 6 von 21
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!