Forum: Politik
Angela Merkel: Trumps Aussagen "konterkarieren die Stärke Amerikas"
John MacDougall/AFP

In den USA sorgen Donald Trumps Aussagen über vier Demokratinnen für Aufregung. Bei der Sommer-PK reagierte auch Angela Merkel: Die Kanzlerin zeigte sich solidarisch mit den attackierten Frauen.

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goffis1 19.07.2019, 12:53
1. Abstammung

Peinlich aber wahr. Da stellt sich ein "demokratisch" gewählter Präsident gegen seine eigene Verfassung und erhält dafür auch noch Applaus. Dabei stammt er doch von Deutschen ab. Bitte aber nicht zurückschicken. Baut einen Zaun...

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DougStamper 19.07.2019, 13:02
2. Es wird Zeit

Das sich die westliche Welt gemeinsam diesem rassistischen präsidentendarsteller entgegenstellt. Was spricht eigentlich dagegen, wenn Merkel die zukünftige Kommunikation mit Trump ablehnt und nur noch mit Pence kommuniziert? Sie hat eh nur noch 2 Jahre und die deutsche Wirtschaft hält das aus.

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Elrond 19.07.2019, 13:11
3. Genau so ist es

Trump diffamiert und verrät das amerikanische Volk auf schamlose Weise und seine Anhänger*innen danken es ihm auch noch. Selbst Kellyhanne Conway fühlt sich auf Pressekonferenzen bereits genötigt, über ihre Herkunft zu sprechen. Und sie tut das in einer so verachtenswerten Weise, dass man sich nur wundern kann. So weit ist es also schon gekommen. Doch bei so mancher Anhängerschaft kann man Zweifel darüber anmelden, ob sie verstanden haben, dass sie sich selbst verleugnen und die Idee Amerikas verraten. Denn wie Frau merkel richtig sagte, liegt die Stärke Amerikas nicht im Ausleben einer Monokultur, sondern in seiner pluralistischen Ausrichtung.

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danielstricker 19.07.2019, 13:13
4. Nicht rassistisch, höchstens xenophob

Eine Nuance, aber eine wichtige. Zu sagen, er habe sich rassistisch geäussert, ist Fake News.

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kaiservondeutschland 19.07.2019, 13:19
5. Danke Kanzlerin - auch in meinem Namen

Ich bedanke mich bei der Kanzlerin. Sie hat in diesem Fall auch in meinem Namen gesprochen. Das ist nicht immer der Fall, was zu betonen ist.
Nach Victor Frankl gibt es bekanntermaßen nur zwei "Rassen". Die Anständigen und die Unanständigen. Trump gehört zu den Unanständigen, er ist ihr Anführer, wie auch die Kameraufnahmen beweisen. https://www.spiegel.de/video/donald-trump-schickt-sie-zurueck-choere-gegen-ilhan-omar-video-99028530.html

In Victor Fankls Sinne bin ich "Rassist": Die Unanständigen müssen "diskriminiert" werden. Sie gehören bloßgestellt und entlarvt!

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prisma-4d 19.07.2019, 13:30
6. ..."if you're not happy then just leave"

Wir, das heisst unsere Regierung die wir gewählt haben, sollten hier ein wenig mehr Diplomatie zeigen. Man muß nicht über jedes Journalisten-Stöchen springen das einem hingehalten wird, besonders dann wenn man zu seinem wichtigsten Wirtschaftlichen-, Politischen- und Militärischen Partner ein eher angespanntes Verhältnis hat. Neben bei bemerkt, nicht Trump hat "send her back" gesagt, es waren seine Anhänger im Sprechchor.
Und noch mal nebenbei bemerkt: Die Aufforderung dass der politsiche Gegner doch das Land verlassen solle, wenn es einem hier nicht passt ist eine "gute" deutsche Tradition. Im dritten Reich gerne zitiert, später vom "Establishment" gegenüber "Langhaar-Generation der 68iger" und jüngst gegenüber Leuten die den Umgang mit dem Asylrecht kritisiert haben.
Wir sollten also lieber still sein und nicht auf andere zeigen.
Wir sind mehr, wir sind schlimmer, wir sollte es besser wissen!

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betzebub 19.07.2019, 13:31
7. Argumentationsstil

Ohne Trump verteidigen zu wollen sei hier nur mal erwähnt, dass die Argumentation "dann geh doch..." in unterschiedlichen Varianten, nicht von Trump erfunden wurde, sondern klassischer Argumentationsstil von, nennen wir sie mal "Konservativen" war und ist. Unter anderem auch in der Vergangenheit hier im SPON-Forum oft und gerne gebraucht gegen Beiträge die sich kritisch mit der Haltung zum Beispiel gegenüber Rußland, Griechenland, Syrien, dem Kapitalismus, etc. etc. auseinandergesetzt haben.
Also, gerne Solidarität, aber bitte nicht so tun, als wäre Trump hier die Quelle des Übels. Das wäre viel zu kurz gesprungen

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klimaterium 19.07.2019, 13:31
8. Die Kanzlerin stellte sich klar hinter die Frauen.

1) Es ist immer schön, wenn man sich hinter einen stellt. Dann kriegt man den Gegenwind nicht direkt ab.
2) Lehrstunde für angehende Journalisten: Aus der Solidarisierung auf NACHFRAGE, wird die Headline: "Die Kanzlerin stellte sich klar hinter die Frauen."

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josipawa 19.07.2019, 13:37
9. Die Vorgänge in den USA

sind beschämend. Sie sind jedoch innere Angelegenheit der USA. Eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates ist nicht opportun - schon gleich gar nicht, wenn man sich die Ratschläge für die eigene Politik gerne verbittet.
Frau Merkel könnte sich zu den drängenden Problemen in Deutschland äußern - das macht sie nicht, gerade dann nicht, wenn es am Nötigsten wäre. Jahrelanges Schweigen, immer mal unterbrochen von Irrlichtern, kennzeichnet die Regierungsperiode Merkel.

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