Forum: Politik
Angela Merkel: Trumps Aussagen "konterkarieren die Stärke Amerikas"
John MacDougall/AFP

In den USA sorgen Donald Trumps Aussagen über vier Demokratinnen für Aufregung. Bei der Sommer-PK reagierte auch Angela Merkel: Die Kanzlerin zeigte sich solidarisch mit den attackierten Frauen.

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var 19.07.2019, 16:53
40. @Vera Gehlkiel

Zitat von vera gehlkiel
Wer sich die aktuellen Bilder mit diesem feisten Poser in einer Heerschar von geifernd jubilierenden Rassisten und Frauenhassern tapfer angesehen hat, musste wirklich darum kämpfen, sich nicht konvulsiv in den Fernseher rein zu erbrechen. Alle Republikaner, die vielleicht bis vor einiger Zeit noch die schwache Resthoffnung hegten, dass der eitle Menschenfaenger ein "richtigeres" Gesicht hat, dass der eigentliche Trump einfach ein geschickter Populist mit zeitgemäß niedriger Hemmschwelle in puncto Selbstvermarktung sei, dürfte so langsam das, hoffentlich nicht ewig laehmende, Entsetzen ergreifen. (...) Wie der Mann im aufschaeumenden Hass förmlich badet, wie sein sonst seltsam starres Gesicht sich mit Leben füllt, seine sonst steife Haltung für einen Mann seines Alters ganz verblüffend geschmeidig wird, die Hände wie in einer verzweifelten Fürbitte gerungen, der Mund wie beim Weinverkosten geschürzt wird, all das macht rein optisch sofort verständlich: da predigt einer seinen Gott an, seine inerte Todesreligion, macht öffentlich Liebe mit Zerstörung und Untergang. Die Eindeutigkeit seines extrem gefährlichen pathologischen Narzissmus erweist sich gerade dadurch, dass er keine zwei Minuten später wieder so komplett harmlos wirkt wie ein großer netter Teddybär, Altmaennercharme und eine gewitzte Coolness aufblitzen. Die Psychopathologie dieses Mannes prägt aber seine abgründige, unersättliche Seite.
Meine Hochachtung vor Ihrer feinen Beobachtungsgabe , die Schilderung von Trumps Glücksgefühl während der Sprechchöre völlig zutreffend. Wie glücklich und selbstzufrieden er den Hass auf sich einwirken lässt. Es wirkt auf mich wesentlich furchteinflößender wie er sich in Ekstase an den hasserfüllten Sprechchören labt als die lemminghafte Menge an sich.
Auch Ihren präzisen Analysen in den Folgebeiträgen stimme ich vollumfänglich zu. Danke.

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Save.Creation 19.07.2019, 17:54
41. #26 Das ist kein Hass!

Wenn Sie die original Beiträge der Abgeordneten, auf die Sie sich hier beziehen, verfolgt haben, würden Sie festgestellt haben,
dass es nicht um die USA geht, sondern um inhaltliche Kritik an Trumps Regierungshandeln.
Es ist kein Hass aufs eigene Land. Das lässt sich eigentlich gut differenzieren.
Und in keinem Land ist alles gut. Wie zB AOC betonte, in einem ihrer Statements, die USA kann manches besser machen als es aktuell ist. Menschenwürde, derzeit eine Leerstelle in Trumps Administration. Darunter können Sie einige Themen zusammenfassen.
Es gibt jemanden, der Hasstiraden ausschüttet, schon vor mehr als 11 Jahren. Warum ist er nicht woanders hingegangen?

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shardan 19.07.2019, 18:02
42. Gut so

Es ist gut, dass Frau Merkel hier klar Stellung bezieht. Das Peinliche an Trumpels Verbaldiarrhoe ist, dass er selbst einen Migrationshintergrund hat, er stammt von deutschen Eltern ab.. Und geht man 200 Jahre zurück, findet sich für nahezu jeden Amerikaner ein Migrationshintergrund, denn die Wenigsten heutigen Amerikaner sind Nachkommen der Ureinwohner. Aber um das zu begreifen, reicht es wohl bei den meisten Trump-Anhängern nicht.

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wiersbin.p 19.07.2019, 20:40
43.

Zitat von charlybird
und des nuancierten Tones sind in manchen Situationen auch mal misszuverstehen, deswegen hätte ich mir von Europa und explizit Deutschland und der Kanzlerin schon mal VOR der direkt gestellten Frage hinsichtlich der Solidarität in diesem Fall eine klare und unmissverständliche Stellungnahme gegen diesen Dusseltrampel gewünscht. Trump will offensichtlich Amerika nur noch als eine Art Weißmodell darstellen und, ähnlich wie zB Erdogan, Demokratie als eine Mehrheitsmacht sehen und er lässt es politisch immer wieder darauf ankommen. Genau wie bei diesem hasstriefenden rassistischen Ausfall. Ich würde es auch begrüßen, wenn sich Europa, und die wirtschaftliche Macht hat es durchaus, auf einen klaren Trump-Konfrontationskurs begibt und deutlich macht, dass solange dieser Tunichtgut an den Stellschrauben drehen darf, eine Art Eiszeitpolitik mit dem reaktionären Amerika betrieben wird. Trump ist ein ausgewachsener Demagoge, aber im Gegensatz zu vielen gewesenen und aktuellen ''Kollegen'' ist dieser Mensch sich gar nicht darüber im klaren, dass er einer ist, weil er für diese Erkenntnis auch noch zu bl...d ist.
Nun, für Trump und seine Rassisten der GOP gehört make america great again unverbrüchlich mit make amerika white again zusammen. Zu sehen hier: https://www.arte.tv/de/videos/082246-000-A/undercover-bei-den-neuen-rechten/

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annoo 20.07.2019, 17:28
44. #26 lol

Sie schreiben: " Omar, AOC, Pressley und Tlaib sind absolute Amerika Hasser."
Was SIE so alles "wissen"...tststs. Dafür liefern Sie bestimmt noch Quellenangaben ;-).

" Komplett unamerikanisch und die Frage darf erlaubt sein, warum diese Gestalten Ihr Unwesen nicht in Kanada oder Europa treiben, wenn Sie nichts von den amerikanischen Werten halten."
Amerikanische Werte? Rassismus, Sexismus und was noch? Ach nee, falsch, das gab's ja schon immer. Seit Trump gibt's das halt im White House. Das ist einer Großmacht von der angeblich jeder träumt sicher nicht würdig. Aber das Wort Würdeamt hat seit Tiefflieger Trump sowieso eine andere Dimension. ;-)

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annoo 20.07.2019, 17:43
45. #4 danielstricker

Ach Daniel, wenn Sie schon was von Fake News faseln sollten Sie sich wenigstens 20 Sekunden lang informieren, wenn sie schon selbst keine Ahnung haben.

Ich rate jetzt gar nicht zu Soziologen wie Memmi (das wäre ja richtig wissenschaftlich ;-)), es reicht doch wenn Sie bei Wikipedia nachschauen was Rassismus ist und warum sich jemand diesem bedient (natürlich ausschließlich zum eigenen Machterhalt). Natürlich ist es Rassismus wenn man jemanden aufgrund seiner Herkunft herabwürdigt und ihn "irgendwohin" schicken will, weil er nach Trump und anderen Rassisten angeblich dort nicht hingehört wo er jetzt ist.

Kleiner Tipp: Informieren hilft besser als sich eigene Definitionen zurecht zu phantasieren...

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jamguy 20.07.2019, 18:53
46.

Zitat von Kanalysiert
Wenn Trump auf Einwanderer schimpft, was ist dann mit seiner damals sich zeitweise illegal in den USA aufhaltender Frau? Zählt die dann wie die Dame aus Somalia zu seinen unerwünschten Bürgern? Die echten Natives sind sowieso die Indianer und nicht die Nachfahren der eingewanderten weißen Europäer.
Die Indianer sahen selber in Minderheiten den Frieden gewahrt!WasTrump anbetrifft, oft impulsiv aber nicht ernsthaft rassistisch wegen fehlender Rhetorik?

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GyrosPita 20.07.2019, 19:52
47.

Zitat von miriam_von_behren
Omar, AOC, Pressley und Tlaib sind absolute Amerika Hasser. Sie sind far-left und sind in der Demokratischen Partei absolut kontrovers, da Sie den Demokraten jegliche Chance bei moderaten Wählern kosten und auch innerparteilich Ihre Kollegen als Nazis und Rassisten betiteln.
Politische Ausrichtung hin oder her, drei von denen sind IN DEN USA GEBOREN. Also nix "send her back".

Herrgottsakra, das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.

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rrv.vogt 20.07.2019, 22:15
48. leider

Zitat von Elrond
die Stärke Amerikas fußt auf ihren verschiedenen Ethnien, die das Land kultiviert und aufgebaut haben.
Leider scheint der Begriff ``ethnische Herkunft´´ nicht zum Wortschatz der deutschen Bundeskanzlerin zu gehören.:-)

Nur so ist zu erklären, dass sie den wahren Sachverhalt mal wieder so unbeholfen zu schildern versucht und hier, nur um nicht von menschlichen Rassen zu reden, davon faselt, dass die USA ein Land seien, "in dem Menschen ganz unterschiedlicher Nationalität zur Stärke dieses Volkes beigetragen haben"

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karlbschwarz 22.07.2019, 04:50
49. Sensationsluestern

und heuchlerisch wird wieder einmal der Rassismusbegriff missbraucht. Im Gegenteil halte ich es fuer einen gelungenen Schachzug Trumps, die der Partei der Demokraten innewohnende irrationale Handlungsweise bzgl. anderen Meinungen offenzulegen. Noch vor guten 2 Wochen hat AOC ihre Sprecherin des Hauses Pelosi als Rassistin bezeichnet, da diese ihre einfaeltige Dilettantenpolitk nicht mitmachen will. Pelosi hat sich seit mittlerweile Monaten von der Squad aus guten Gruenden distanziert. Wenn Praesident Trump allerdings dieselben Tatsachen in seiner zugegebenermassen unverbluemten Art darstellt, schliessen sich die Reihen der Demokraten wie bekannt gegen besseres Wissen. Damit hat sich die Fuehrung der Demokraten einen Baerendienst erwiesen, denn selbst den Demokraten zugewandten US-Buergern wurde in den letzten Tagen dramatisch vor Augen gefuehrt, dass deren Partei offensichtlich von den unsaeglichen Personen gefuehrt wird, die die Squad ausmacht, wenngleich die Medien Zustimmung zu deren sozialistischen Fordererung suggerieren.

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