Forum: Politik
Angela Merkel - zu wenig innenpolitisches Engagement?

Gute Außenpolitik, innenpolitisch zu passiv, das werfen Kritiker der Kanzlerin vor. Teilen Sie diese Einschätzung?

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Harald E 07.11.2007, 11:15
1.

Zitat von sysop
Gute Außenpolitik, innenpolitisch zu passiv, das werfen Kritiker der Kanzlerin vor. Teilen Sie diese Einschätzung?
Kritiker werfen ihr eine gute Außenpolitik vor ?

Wie auch immer.
Je näher die Wahlen rücken, desto mehr wird sich Fr. Merkel medienwirksam!!! in die Innenpolitik einmischen.
Die B***-Zeitung wird angefüllt sein, mit Bildern einer gewinnend strahlenden Kanzlerin.

Vielleicht schluckt es das Wahlvieh sogar und garantiert ihr 4 weitere Jahre zwischen Jet-Lag und Blitzlichtgewitter.
...und der Traum geht weiter.

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ax0l0tl 07.11.2007, 11:21
2.

Kanzerlin...die vermisse ich seit einiger Zeit. Was ich eher wahrnehme sind zwei Aussenminister!

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Hardliner 1 07.11.2007, 11:32
3. Moderatorenrolle

Zitat von sysop
Gute Außenpolitik, innenpolitisch zu passiv, das werfen Kritiker der Kanzlerin vor. Teilen Sie diese Einschätzung?
Angela M. hat sich innenpolitisch auf die Moderatorenrolle zurückgezogen und wartet ab, bis sich die Positionen von Union und SPD abgeschliffen haben. Unter Regieren verstehe ich etwas anderes.

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almabu 07.11.2007, 12:16
4. Es gibt einen Aussenminister qua Amt und

Zitat von ax0l0tl
Kanzerlin...die vermisse ich seit einiger Zeit. Was ich eher wahrnehme sind zwei Aussenminister!
eine Aussenministerin der Herzen in unserem Land. Sie steht lächelnd über den Dingen und erfreut sich ihrer Zustimmungsraten, doch die Demoskopie ist ein launisch' Weib!

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Meerkönig 07.11.2007, 13:54
5.

Zitat von sysop
Gute Außenpolitik, innenpolitisch zu passiv, das werfen Kritiker der Kanzlerin vor. Teilen Sie diese Einschätzung?
Wo ist die Merkelsche Außenpolitik erfolgreich. Hier waren wir nicht schlecht aufgestellt und sind jetzt auch nicht besser aufgestellt. Merkel lebt ausschließlich von der Schröder/ Fischer –Außenpolitik. Als Kanzlerin ,wie auch als Mensch gab Merkel bei ihrer Kritik im Inland wie im Ausland ein schlechtes Bild ab. Da besitzt die Merkel die Frechheit und greift die chinesische Regierung an, Menschenrechte in ihrem Land zu missachten, anstatt hier im Land für menschenwürdige Verhältnisse für alle Bürger zu sorgen. Dazu gehören ordentliche, unfallsichere und gerecht bezahlte Arbeitsplätze. Kein Wunder dass sie nirgends im Ausland ernst genommen wird, siehe China, Russland, Guantanamo oder wo sie sonst noch rumschwadroniert. Der Boom in China ist ein ein-zigster Glücksfall für Merkel. Ohne China Aufträge würden bei dieser Regierung und bei noch viel mehr Familien hier in Deutschland die Lichter ausgehen. Das ahnt sie auch, damit ist sie als zahnlose Papiertigern aufgetreten. Jeder normale Arbeiter würde dann die Schnauze halten, wie es heute die Leute auf dem Bau tun müssen, die statt mit dem miesen Mindestlohn mit 2,80,- € die Stunde abgespeist werden. Bekannt ist im Ausland natürlich auch, dass sie heute noch davon träumt Deutsche Soldaten im Irakkrieg zu verheizen, obwohl jeder weiß das Amerika und England für diesen Unrechtskrieg, der Millionen friedliche und unschuldige Menschen weiterhin ins Unglück stürzt, die alleinige Verantwortung tragen. Ein Kuss von Busch und sie würde umfallen. Dadurch bleibt sie unglaubwürdig. Bis heute hat sie ihren ungeheuerlichen Irrtum nicht öffentlich eingestanden und damit glaubt ihr auch niemand ihr wirklich dummes Menschenrechtsgeschwafel.

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SaT 07.11.2007, 14:04
6.

Zitat von Hardliner 1
Angela M. hat sich innenpolitisch auf die Moderatorenrolle zurückgezogen und wartet ab, bis sich die Positionen von Union und SPD abgeschliffen haben. Unter Regieren verstehe ich etwas anderes.
Ich teile diesen Eindruck: Die Frage ist nur: bleibt ihr in der großen Koalition etwas anderes übrig? Selbst in einer kleinen Koalition oder gar bei einer Alleinherrschaft einer Partei könnte ein Kanzler nicht so durchreagieren wie der amerikanische oder französische Präsident. Sie könnte natürlich so tun als ob und nach dem Vorbild Schröder laut „basta“ rufen – wem würde das aber was nützen?
Um die Sehnsucht nach einem starken Mann bzw Frau zu befriedigen müssten wir erst einmal unser politisches System ändern.

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Hardliner 1 07.11.2007, 14:10
7. Auch CDU-Vorsitzende

Zitat von SaT
Ich teile diesen Eindruck: Die Frage ist nur: bleibt ihr in der großen Koalition etwas anderes übrig? Selbst in einer kleinen Koalition oder gar bei einer Alleinherrschaft einer Partei könnte ein Kanzler nicht so durchreagieren wie der amerikanische oder französische Präsident. Sie könnte natürlich so tun als ob und nach dem Vorbild Schröder laut „basta“ rufen – wem würde das aber was nützen? Um die Sehnsucht nach einem starken Mann bzw Frau zu befriedigen müssten wir erst einmal unser politisches System ändern.
Frau Merkel ist nicht nur Bundeskanzlerin, sie ist auch Vorsitzende der CDU. Und in dieser Funktion muss sie klipp und klar sagen, wofür sie steht und wofür nicht. Das kann unangenehm werden, ist aber meines Erachtens unumgänglich.

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SaT 07.11.2007, 14:19
8.

Zitat von Hardliner 1
Frau Merkel ist nicht nur Bundeskanzlerin, sie ist auch Vorsitzende der CDU. Und in dieser Funktion muss sie klipp und klar sagen, wofür sie steht und wofür nicht. Das kann unangenehm werden, ist aber meines Erachtens unumgänglich.
Die Schwäche von Schmidt und Schröder bestand darin, dass sie nicht oder nur zeitweise SPD-Vorsitzende waren. Insofern halte ich diese Doppelfunktion für richtig. Es ist aber auch etwas problematisch. Neben der CDU-Vorsitzenden gibt es ja auch noch ein CSU-und SPD Vorsitzenden in der Koalition. Es kann also gut sein, dass Merkel als CDU- Vorsitzende etwas fordert, was sie dann als Kanzlerin gar nicht durchsetzten kann. Auf Dauer beschädigt dies das Ansehen des Kanzleramtes. Beck kann dagegen fordern und so tun als wäre er in der Opposition ohne dabei Schaden zu nehmen.

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alex20 07.11.2007, 17:55
9.

Ich sehe das ähnlich wie die Kritiker Innenpolitisch passiert eindeutig zu wenig- Aussenpolitisch steht die Kanzlerin glänzend da. In Bezug auf Klimawandel hat sie auch viel erreicht, jedoch vernachlässigt sie die Innenpolitik. Wenn sich Innenpolitisch etwas bewegt, passiert das nur unter dem Deckmantel der nächsten Bundestagswahl. Merkel muss ihrem Amt als Kanzlerin besser nachkommen und einen Teil ihrer Aussenpolitik an den Aussenminister Steinmeier abgeben.

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