Forum: Politik
Angeschlagener Parteichef : Seehofer bittet CSU um Vertagen der Personaldebatte
DPA

"Ich kann nur bitten": Horst Seehofer gibt sich ganz demütig. Die Debatte über seine politische Zukunft solle auf die Zeit nach Jamaika vertagt werden, beschwört der CSU-Chef seine Parteifreunde.

Seite 3 von 4
Zäsus 16.10.2017, 13:56
20. Stichwort Jamaika:

Ob da wohl in den Koalitionsgesprächen über die Legalisierung von Marihuana gesprochen wird? Zumindest FTP UND GRÜNE haben das im Wahlprogramm gehabt, CXU reicht der tödliche Alkohol - bin da mal gespannt, wie populistisch das nur im Programm stand und ob man diese Position in den Gesprächen zu Gunsten eines Pöstchens opfern wird?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Papazaca 16.10.2017, 14:01
21. Ein "Ja, Nein und sowohl als auch"- Seehofer steht für NIX

Und das haben inzwischen alle verstanden. Seine quasi AfD-Positionen hat er nicht durchgezogen. Zur Bundestagswahl hat er Merkels Positionen 1 zu 1 übernommen. Seehofer ist nur eines wirklich: Konsequent unglaubwürdig!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Manaslu2015 16.10.2017, 14:05
22. Seehofer hat es nicht kapiert.....

....dass die CSU Wahlverlierer abserviert. Seine Selbstgefälligkeit war über die Jahre auch nicht mehr zu ertragen. Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Gut so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pygmy-twylyte 16.10.2017, 14:09
23. Seehofer kapiert nichts

Jetzt muss gehandelt werden und nicht erst in acht Wochen: Seehofer verliert an Rückhalt in der CSU und in der Bevölkerung, gilt längst als Mann von gestern, will dies aber nicht wahrhaben und bei den Koalitionsverhandlungen unbedingt noch mitmischen. Das aber ist ganz schlecht für das Land, denn Markus Söder als neuer Mann an der CSU-Spitze und in Bayern wird wesentlich entschiedener die Positionen seiner Partei einfordern und dabei auch die Auseinandersetzung mit Merkel und den Grünen - vor allem in der Flüchtlingsfrage - nicht scheuen. Im Gegensatz zu Seehofer ist sich Söder nur zu gut der Tatsache bewusst, dass er nur mit einem strammen Rechtskurs ein Debakel bei den Landtagswahlen in Bayern verhindern kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steinbock8 16.10.2017, 14:13
24. Herr Seehofer bittet um Gnade

bei seinen Vorgängern war er und seine Partei nicht so rücksichtsvoll also Herr Seehofer treten sie zurück und ersparen Sie Ihrer so geliebten Partei ein Ende mit Schrecken der von Ihnen und Ihrer Partei praktizierte Populismus hat sie dahin geführt wo sie heute stehen also abdanken

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ludwig49 16.10.2017, 14:18
25. Horst klebt...

...und klebt und klebt und klebt an seinem Stuhl. Motto: Was interessiert mich die Partei...hier bin ich, der Horst.
Nach mir die Sintflut, welcher Politiker von Rang und Namen hat diesen Egoismus, diese Selbstgefälligkeit nicht schon bis zum bitteren Ende ausgelebt!?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kospi 16.10.2017, 14:20
26.

Die Drohung mit der Aufkündigung des Vertrags durch die CSU ist schon uralt. Schon FJS hatte damit gedroht; nur als Kohl sagte, na dann mach' doch, hat der große Bayernführer FJS ganz schnell den Schwanz eingezogen, weil er ganz genau wusste, was passiert, wenn die CDU in Bayern einmaschiert.
Und heute ist es nicht anders. Es gibt jede Menge CSU-Wähler, die nur CSU wählen, weil es keine richtige Alternative gibt.
Klar würde die die CSU deutschlandweit auch Stimmen holen, aber ob das reicht um den Verlust in Bayern auszugleichen sei einmal dahingestellt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pygmy-twylyte 16.10.2017, 14:20
27. Söder - nicht Aigner!

Zitat von sam242
Er verhandelt Jamaika, tritt mehr oder weniger sofort danach ab und die Nachfolgerin darf auslöffeln?
Nicht Ilse Aigner wird Seehofers Nachfolgerin, Markus Söder wird neuer bayerischer Ministerpräsident - ob es Horst Seehofer nun passt oder nicht. Man muss wissen, wie die Bayern ticken und insbesondere momentan drauf sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gelegentlicher_spon_leser 16.10.2017, 15:31
28.

Klar, 10 % sagt noch nix, da kann die Devise nur heißen "schau ma mal". Die Vorstellung, dass das alles was mit dem handelnden Personal zu tun haben könnte, ist schlicht absurd.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sooderso1 16.10.2017, 15:32
29. Wenn er sich nach seinen eigenen Maßstäben messen würde,

müsste er sofort Platz machen und zurücktreten.
Unvergessen sind seine öffentlichen Kommentare über die verlorene CDU-Wahl von Mappus und dessen Wahlkampfteam: "Diese Loser aus Baden-Württemberg" (gemeint waren Strobl und Hauk).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 4