Forum: Politik
Angezündete Bundeswehr-Fahrzeuge: Das Multimillionen-Euro-Feuer
DPA

Es war der schwerste Anschlag auf die Bundeswehr seit vielen Jahren: Unbekannte zündeten Ende Juli in Sachsen-Anhalt 16 Laster und Autos des Militärs an. Die Behörden gehen von einem linksextremistischen Hintergrund aus und befürchten weitere Taten.

Seite 1 von 14
hubertrudnick1 02.08.2013, 10:31
1. Wo bleibt der Eigenschutz?

Zitat von sysop
Es war der schwerste Anschlag auf die Bundeswehr seit vielen Jahren: Unbekannte zündeten Ende Juli in Sachsen-Anhalt 16 Laster und Autos des Militärs an. Die Behörden gehen von einem linksextremistischen Hintergrund aus und befürchten weitere Taten.
Als ich noch bei der NVA war, das wurde alle Objekte von Soldaten, die aufmunitionierte Waffen trugen rund um die Uhr geschützt, heute ist die Bundeswehr dazu nicht in der Lage, es ist eine Schwäche derjenigen, die ihren Eigenschutz vernachlässigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LH526 02.08.2013, 10:44
2.

Zitat von sysop
Es war der schwerste Anschlag auf die Bundeswehr seit vielen Jahren: Unbekannte zündeten Ende Juli in Sachsen-Anhalt 16 Laster und Autos des Militärs an. Die Behörden gehen von einem linksextremistischen Hintergrund aus und befürchten weitere Taten.
Wie schlimm muss es um eine Armee bestellt sein, die es noch nichtmal schafft, Ihre eigen Hab und Gut in lokalen Friedenszeiten auf eigenem Grund und Boden sicher zu schützen ... Wie wird ein solcher Brandanschlag eigentlich juristisch gewertet? Ist das Einbruch / Hausfriedensbruch, oder schon ein terroristischer / kriegerischer Akt, weil das Angriffsziel die Armee eines Landes war?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Niamey 02.08.2013, 10:46
3. Unglaubliche Schwachsinnstat!

Zitat von sysop
Es war der schwerste Anschlag auf die Bundeswehr seit vielen Jahren: Unbekannte zündeten Ende Juli in Sachsen-Anhalt 16 Laster und Autos des Militärs an. Die Behörden gehen von einem linksextremistischen Hintergrund aus und befürchten weitere Taten.
Zahlen muss das wieder der Steuerzahler, also jeder von uns! Warum war da nicht genug, mit scharfer Munition bewaffnetes Militär zur Bewachung da? Kein Wunder, würde ich sagen: bei den Weicheipolitikern, die der BW laufend den Etat kürzen, die bald ihre eigenen Waffen und Munition zu Wachgängen mitbringen müssen, sollte man laufend in den Hintern treten. Wählt bloß keine Volksparteien bei der nächsten Wahl! Das ist eines der Resultate davon!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ludwigwilhelmvonbaden 02.08.2013, 10:50
4.

Zitat von hubertrudnick1
Als ich noch bei der NVA war, das wurde alle Objekte von Soldaten, die aufmunitionierte Waffen trugen rund um die Uhr geschützt, heute ist die Bundeswehr dazu nicht in der Lage, es ist eine Schwäche derjenigen, die ihren Eigenschutz vernachlässigen.
Zum Einen war das damals in West wie Ost eine ganz andere Bedrohungssituation die zu schärferer Bewachung führte, zum Anderen kann keine permanente Bewachung geleistet werden.
Da ist es vermutlich billiger ein paar abgebrannte Fahrzeuge zu riskieren als eine lückenlose Überwachung.
Ich bin mir aber ziemlich sicher dass die Bundewehr ihre Sicherheitskonzepte der Situation anpassen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GenerationX-DD 02.08.2013, 10:53
5. Wachbataillon ade?!?

Was ist das nur für eine Bundeswehr geworden! Jetzt können sie sich noch nicht einmal selbst bewachen?!
Überhaupt so ein Gelände zu betreten, hätte sich vor paar Jahren keiner getraut ... verweichlichter Verein!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palisander 02.08.2013, 10:53
6. Ma abgesehen

davon das einige Kommentatoren hier noch mal die Schulbank drücken sollten, bleibt nur zu sagen: Jetzt gibt es schon die Totalüberwachung und solche "Attentate" werden trotzdem nicht verhindert? War wohl altes Gerät was entsorgt werden musste.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
apetri1 02.08.2013, 10:58
7. Heinrich Böll lässt grüßen

Na, sieh mal einer an! Die älteren Leser wissen: so oder ähnlich war das vor Jahrzehnten schon von Heinrich Böll in seiner Erzählung vom "Ende einer Dienstfahrt" beschrieben. Ob die Täter dies gelesen hatten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dr.W.Drews 02.08.2013, 10:59
8. Teurer Eigenschutz

Bei dieser Sicherheitsdiskussion darf man nicht vergessen das schon zu Zeiten der Wehrpflicht das Wacheschieben von Soldaten sehr stark eingeschränkt wurde.
Also wird an professionelle Wachdienste ausgelagert. Diese Dienste beschäftigen aber keine körperlich fitten Soldaten sondern oftmals gesundheitlich angeschlagene Leute nur mit kurzen Lehrgängen im Objektschutz. Die Bewachung von Standorten kostet sehr viel Geld und ist oftmals ihr Geld nicht wert.
Andererseit stellt sich die Frage was eine Armee wert ist die durch militante Zivilisten derartig vorgeführt werden kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
räbbi 02.08.2013, 11:01
9.

Die Bundeswehr macht sie malwieder zum Deppen der Nation und merkt's nichtmal.
Ein paar Linke mit Molotws im alten Opel Frontera. Was soll man da auch gegen ausrichten können? Wir sind ja schließlich gnadenlos unterfinanziert.
Stecken bei den Leo2 eigentlich nachts die Schlüssel? Haben die Wegfahrsperre?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14