Forum: Politik
Angriff auf deutsche Soldaten: Taliban attackieren Bundeswehr in Kunduz

Am Tag der offiziellen Trauerfeier für die drei gefallenen deutschen Soldaten haben Taliban erneut die Bundeswehr angegriffen. Eine am Straßenrand versteckte Bombe explodierte, als ein Truppen-Konvoi passierte. Verletzt wurde niemand.

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DerMicha 09.04.2010, 13:37
50. ...

Zitat von mori1982
Die Taliban verteidigen ihre Werte und Norman, also ihre Gesellschaft. Unser Überheblichkeit lässt uns anmaßen, über diese Gesellschaft zu urteilen. Niemand sollte vergessen, das die Taliban.....
Die Taliban veteidigen einen Scheiß! Alles was sie wollen, machen sie mit jeder weiteren Botschaft deutlich und würden nicht einen Moment zögern, die Gutmenschen, welche sie hierzulande in Schutz nehmen ratzfatz kalt zu machen.
Anscheinend haben etliche Leute bereits vergessen, wie diese liebenswerten Taliban das afghanische Volk geknebelt haben. Ganz zu schweigen von den Heroin-Importen in die westlichen Länder, mit denen sie perverserweise ihren Kampf gegen selbige finanzieren.
Sorry, aber Sie tun mir leid, denn Sie scheinen nicht zu erkennen (oder erkennen zu wollen), dass diese Jungs keine netten Freiheitskämpfer sind, sondern nichts weiter als eine Bande von fanatischen Mördern, die uns allen lieber heute als morgen den Garaus machen würden.

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powersteel 09.04.2010, 13:45
51. so isses

Zitat von elbgucker
Ihre Hoffnung hat sich bereits bestätigt, der Krieg in AFG ist für uns (USA und willfährige Vasallen) bereits verloren. Weder wurde OBL gefangen, noch wurde das Land befriedet, noch wurden die Lebensbedingungen für die Bewohner nachhaltig....
Ganz meine Meinung!
Hier noch einige Links zu diesem Thema. Interessant vor allem wie man darüber in der neutralen Schweiz zu denken scheint.
http://www.schweizmagazin.ch/2010/04...aten-gefallen/

Aber auch unsere Bänker scheinen sehr davon zu profitieren das unsere Soldaten in Afghanistan ihren Kopf für die "Verteidigung des Deutschen Frieden am Hindukusch" opfern.

http://www.mmnews.de/index.php/20091...rogengeld.html

Alles in allem ist das was in Afghanistan inszeniert wird eine Schande für die Nato u. alle die sich mit ihr im Krieg gegen das böse verschworen haben.

Pfui Teufel kann man da nur sagen!!

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Magentasalex 09.04.2010, 13:53
52. Die wirklich bösen Menschen sind also die Gutmenschen

Zitat von Klartext007
können einem bei manchen Kommentaren kommen. Bestimmt sind die Taliban nur so böse, weil sie eine schwere Kindheit und zu wenig Wohlstand hatten. Fest steht: Es sind Terroristen, für die Menschenleben und Werte anderer Kulturen nichts zählen. Mit verklärtem Gutmenschentum ist solchen Verirrten jedenfalls nicht beizukommen.
Die wirklich bösen Menschen sind also die Gutmenschen, die den Kampf gegen die bösen Terroristen nicht gutheißen....

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powersteel 09.04.2010, 13:59
53. Melden sie sich freiwillig

Zitat von seine_unermesslichkeit
Welch ein Schwachsinn auch, wenn Merkel und zu Guttenberg Tapferkeitsorden nur an Kameraden verteilen, die andere Kameraden aus dem Feuer gerettet haben. Zuallerst gehört solch ein Orden an die Brust eines Kämpfers geheftet, der viele Talibanis getötet hat!
Sie wären mit dieser Einstellung der richtige Mann für solch eine Mission. Melden Sie sich freiwillig beim BVM u. holen Sie sich ihre Tapferkeitsmedaillen ab.

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AberHallo 09.04.2010, 13:59
54. Opium

Zitat von Klartext007
haben sich die Russen von 1979-89 in Afghanistan in Hinterhalten verbissen, wobei es tausende Tote gab. Wieso lernt die Weltgemeinschaft nichts daraus? Wo jetzt sogar der korrupte afghanische Staatspräsi ....
Opiumfelder vernichten kann man auch prima aus der Luft.

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Klartext007 09.04.2010, 14:03
55. So ist

Zitat von Magentasalex
Die wirklich bösen Menschen sind also die Gutmenschen, die den Kampf gegen die bösen Terroristen nicht gutheißen....
das nicht gemeint. Aber Bösmenschen werden durch Gutmenschen nicht besser.

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pauschal_gegen_alle 09.04.2010, 14:07
56. Zu viel Asymetrie in diesem Thema

Die Lage ist verzwickt und komplex. Nicht nur, dass die Auseinandersetzung im Bereich der Konflikthandlungen asymetrisch ist, wir haben auch noch an der "Heimatfront" eine Asymetrie in Form jeder Menge individueller Meinungen und Kontrageber. Wer bitte fragt den auf der Gegenseite kritisch nach, wenn bei einem Überfall aus dem Hinterhalt deutsche Menschen (Aufbauhelfer) getötet werden oder bei Entführungen deutsche Geiseln erschossen werden. Wer eskaliert denn die Gewalt? Warum schicken wir keine Zivis zum brunnenbohren und FSJlerinnen in die Krankenhäuser?
Das Problem ist, dass in diesem Konflikt Regeln gelten, die von uns hier nur unzureichend oder gar nicht nachvollziehbar sind. Gleichzeitig massen sich Untersuchungsausschüsse, beliebige Privatpersonen, Juristen und Journalisten an Geschehnisse wertend zu beurteilen, die völlig ausserhalb ihres Erfahrungsspektrums liegen und, nebenbei bemerkt, auch ausserhalb dem des Gesetzgebers.
Man sehe sich die Frontreportagen an - die kiffenden afghanischen Regierungstruppen für die das Ganze ein Männerausflug mit geballer ist, bei dem man vielleicht auch mal die Seite wechseln kann, beiläufig Sturmgewehre tragende Bauern/Greise/Kinder/Taliban, da treibt ein Bauer/Taliban/Selbstmordattentäter seine Gänse zwischen den Feuerlinien auf die Koalitionstruppen zu ... es ist das totale Chaos. Die Gewalt bricht aus der Beiläufigkeit heraus aus was zur Folge hat, dass das Personal unter Daueranspannung steht.Und da erwarten einige Diskutanten moralisch korrektes Verhalten und jesusähnliche Fehlerlosigkeit der Koalitionstruppen. Es ist doch in Wirklichkeit die totale Ratlosigkeit gegenüber der unverhüllten Brutalität und Aggression der extremistischen Terrorkrieger, die die meisten reflexartig in Pazifismusmuster treibt.
Es war doch eines schon vorher klar, wenn man sich dorthin begibt lässt moralische Werte zu Hause - und wir sind alle dort, sozusagen. Wir sind sicher alle der Ansicht, dass Gewaltanwendung ein ungeeignetes Mittel ist Konflikte intelligent zu lösen. Es ist schwer zuzugeben, dass sich dieser Konflikt nicht mehr intelligent lösen lässt.

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Der Horizont 09.04.2010, 14:09
57. Mag zynisch klingen, aber....

Zitat von seine_unermesslichkeit
20 deutsche Soldaten sind bisher im Gefecht gefallen, und das in 8 Jahren. Nicht mal alle 4 Monate macht das ein Mann. Wenn Sie das "verheizen" nennen, dann lach ich mich tot!
Hallo,
es mag zynisch klingen,es ist wohl wahr, die wahrheit ist oft unerträglich zynisch..
Also, an einem Wochenende in Deutschland sterben mehr unbeteiligte Menschen, Menschen, die sich nicht sehenden Auges als Soldaten in ein Kriegsgebiet begeben haben.
Es wurden seit dem Zwischenfall am Karfreitag mehr Menschen von Soldaten, auch von Deutschen Soldaten in AFG getötet.

Sicher, der Tod der drei Deutschen Soldaten ist für die Angehörigen schmerzlich, aber noch lange keine nationale Tragödie, vor allem nicht, wenn man als regierung Soldaten in ein Krisengebiet mit "umgangssprachlichen Krieg" schickt.

MfG

Der Horizont

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DerMicha 09.04.2010, 14:11
58. ...

Zitat von Klartext007
Aber Bösmenschen werden durch Gutmenschen nicht besser.
Schön gesagt. Diesen Satz werde ich mir merken. :)

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AberHallo 09.04.2010, 14:13
59. Dummfug

Zitat von moritzdog
begreifen es halt immer noch nicht, dass gegen eine Guerilla eine reguläre Armee nur verlieren kann. Dazu gibt es genügend Beispiele aus der Geschichte angefangen von den Germanen gegen die Römer, Spanier gegen Napoleons Armee, usw. usw.Gegenbeispile sind kaum oder nur wenig vorhanden.
Die Römer sind ja wohl das beste Beispiel für erfolgreiche Vernichtung von Guerilla. Die haben 1000 Jahre lang alles beherrscht, was sie innerhalb von sechs Monaten zu Fuß oder per Schiff erreichen konnten.

Dito Napoleon. Obwohl der wegen der britischen Seeherrschaft enorme Transportprobleme hatte, ist es erst einer Allianz der vier stärksten Mächte der damaligen Welt gelungen, ihn zu besiegen.
Gegen Guerilla verliert vor allem derjenige, der daheim von seiner eigenen Presse und Bevölkerung besiegt wird und der Kriege nicht mit letzter Konsequenz führt. M.a.W. Demokratien.

Die Chinesen werden Tibet niemals verlieren. Ob es in hundert Jahre freilich noch Tibeter geben wird, das ist eine andere Frage

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