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Angriff auf SPD-Spitze: Münteferings Gift
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"Mir standen die Haare zu Berge": Franz Münteferings scharfe Kritik am Wahlkampfstart der SPD sorgt in der Partei für Aufregung und vergiftet die Atmosphäre in der Führungsriege weiter. Zielt seine Attacke auf Parteichef Gabriel?

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Liberalitärer 14.08.2013, 13:48
1. Suizid

Zitat von sysop
"Mir standen die Haare zu Berge": Franz Münteferings scharfe Kritik am Wahlkampfstart der SPD sorgt in der Partei für Aufregung und vergiftet die Atmosphäre in der Führungsriege weiter. Zielt seine Attacke auf Parteichef Gabriel?
Politischer Selbstmord der Sozialdemokraten, welch ein Debakel.

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zynik 14.08.2013, 13:52
2.

Zitat von sysop
"Mir standen die Haare zu Berge": Franz Münteferings scharfe Kritik am Wahlkampfstart der SPD sorgt in der Partei für Aufregung und vergiftet die Atmosphäre in der Führungsriege weiter. Zielt seine Attacke auf Parteichef Gabriel?
Wie so oft schon nett analysiert von den Nachdenkseiten:

"Müntefering baut schon einer Wahlniederlage vor. Es ist der miese Trick der SPD-Rechten, dass sie seit Helmut Schmidts Zeiten immer die Linke in der SPD für die Niederlagen ihrer „rechten“ Politik verantwortlich macht. Der „herausragende Wahlkämpfer“ will damit davon ablenken, dass etwa sein Vorstoß für die Rente mit 67 und sein unerbittliches Eintreten für die Agenda-Politik der SPD seit 2002 eine Wahlniederlage nach der anderen im Bund wie in den Ländern eingebrockt hat, was schließlich zu ihrem absoluten Tiefststand bei der letzten Bundestagswahl beigetragen hat.

Die SPD-Rechte hat seit Jahrzehnten ihre vorausgegangenen politischen Fehler ständig zu Lasten der eigenen Partei verteidigt und den Kritikern dieser Fehler dann die Wahlniederlagen in die Schuhe geschoben. Dadurch konnte sich die SPD nie mehr erneuern und hat längst das Attribut einer Volkspartei verloren, ja sie ist zu einem Auslaufmodell geworden. Wer wählt schon eine Partei die nur ihre Vergangenheit zu verklären versucht und die nicht in der Lage ist, Fehler zu korrigieren und sich ständig nur Erfolgen rühmt, die bei ihrer ureigenen Wählerschaft niemals angekommen sind."

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tob99 14.08.2013, 13:53
3.

Ade, liebe SPD, wir sehen uns vielleicht in 4 Jahren wieder, wenn diese unsäglichen Herren in ihren unverdienten Ruhestand gegangen sind. Was mir nun bleibt, ist die Piraten zu wählen. Das schreibt ihnen, ein SPD Mitglied, der über 40 Jahre mit dabei ist.

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ftraven 14.08.2013, 13:55
4. Versager

Wie ist denn der Wahlkampf 2009 gelaufen, den
Müntefering zu verantworten hatte?
Ein Debakel für Steinmeier und die ehemals soziale
demokratische Partei Deutschlands.
Müntefering möchte die Aussagen vor der Wahl nicht
überbewertet haben (sprich, man kann versprechen
was man will), er machte die Mehrwertsteuerrechnung
0 + 2 = 3 % auf (und erklärt bis heute nicht warum),
er trug die schröderischen Reformen mit und
glaubt, dass man als Maurer, Altenpfleger etc. mindestens bis 67 Jahre arbeiten kann. Aha.
Jeder, der sich seine jedes Jahr ins Haus flatternden
Rentenauskunft genau ansieht, weiß was die Renten-
reformen der Vergangenheit bedeuten. Und die SPD
wollte das Rentenniveau noch weiter absenken.
Die SPD nähert sich immer mehr dem Projekt 18 (%),
zumal wenn sie die von Gabriel wahrscheinlich ange-
steuerte GroKo eingeht.

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der-denker 14.08.2013, 13:55
5.

Er ist einer der Totengräber der SPD. Er IST Gift für die Partei, vor allem aber für diejenigen um die sich die Partei kümmern soll, was ihr historischer Auftrag ist. Eine Partei ist kein Unternehmen das sich neue Zielgruppen aussucht um mehr Umsatz/Wählerstimmen zu generieren. Wie es die Wirrköpfe um Schröder in der "neuen Mitte" versuchten.
Seit ich 2003, noch relativ unpolitisch zum damaligen Zeitpunkt, und eher braver SPD-Wähler, im Autoradio eine Rede von "Münte" hörte, verabscheue ich den Mann. Er schwadronierte von den"Schangsen" die älteren Arbeitslosen eröffnet würden. Was damit gemeint war, war HartzIV. Verlogener Mistkerl. Tausende die schuldlos arbeitslos waren wurden mit einem Tritt in die Sozialhilfe befördert, bzw. ihren Ehepartnern die volle Fürsorge für ihren Lebensunterhalt aufgebürdet.

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WernerS 14.08.2013, 13:56
6. Danke Franz

Ich stimme Müntefering voll zu.
Die SPD ist unfähig und besteht nur aus Selbstdarstellern, die immer genau wissen, was die anderen falsch machen.

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Holbirn 14.08.2013, 13:56
7. Der alte Mann war doch der Beste

Ich wette, mit einem etwas besseren Kanzlerkandidaten hätte Münte die SPD unter seiner Leitung zum Sieg geführt.

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Baikal 14.08.2013, 13:57
8. Volksschule Sauerland

reicht nun eben nicht um Vorsitzender zu werden (und zu bleiben). Das reicht nur zum Parteisoldatentum (samt -tumin, wie jetzt die eigene Jung-Frau als Nachfolgerin installieren zu wollen). Die alte Tante SPD hat leider zuviele Liebahber vom Typ was werden wollen, aber nicht können, eben Müntefering (und so nebenbei: auch Nahles,Andrea - außer Parteibuch nie was gelesen).

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klaus47112 14.08.2013, 13:58
9. wie immer..

der Bote der schlechten Nachricht wird gehenkt!

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