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Angriff gegen die Kanzlerin: SPD wirft Merkel Demokratieverachtung vor
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Die Anhänger des Gegners einlullen - so hat Angela Merkel 2013 die Wahl gewonnen. Eine demokratieverachtende Taktik, klagt SPD-Generalsekretär Heil im SPIEGEL. Diesmal werde die Kanzlerin damit nicht durchkommen.

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rolantik 22.06.2017, 09:18
60. "Heil" loses Durcheinander

Herr Heil hat schon einmal einen Wahlkampf als Manager vergeigt und nun tritt er nach Wadenbeissermanier erneut an mit Argumenten bei denen man nur mit dem Kopf schütteln kann. Weder Herr Heil noch Herr Schulz sind charismatische Personen. denen man eine Bundesrepublik Deutschland "überlassen" kann. Es fehlt ein geschlossenes Wahlprogramm, es kommt häppchenweise und wird gleich in allen Medien zerrissen. Die Kritik an der CDU ist unangebracht und unangemessen, rühmen sie sich doch, dass sie so viel in der GroKo bewegt haben. Welch ein Widerspruch. Die haben doch mitregiert und auch in den Länderregierungen war die SPD mehrheitlich beteiligt.
Herr Heil sollte sich schnell zurückziehen, oder valide Argumente liefern, weshalb die SPD diesen Wahlkampf gewinnen sollte.

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schnapporatz 22.06.2017, 09:20
61. Große Einluller sind auch die großen Medien

...die trotz skandalösester Rahmenbedingungen existenzielle Themen immer nur streifen, kurz ansprechen und dann flott zum nächsten Thema übergehen. - Einfach nicht genug Widerstand in der Öffentlichkeit mobilisieren, dass sich Politiker auch mal zum Handel gezwungen sehen. Wie zB. beim Thema Rentnerarmut, Niedriglöhne, H4, Bankenregulierung, Vermögenssteuer etc.!

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obertroll 22.06.2017, 09:20
62.

Da nehmen sich die großen und kleinen Parteien nichts - sie sind alle demokratieverachtend. Aber so ist das mit Politmarionetten - sie müßen machen was man ihn sagt, auch wenn es gegen den eigenen Staat und dessen Volk geht.

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rolantik 22.06.2017, 09:21
63. Volltreffer

Zitat von archivdoktor
WOW, da ist die SPD echt innovativ......Heil prophezeit zugleich, dass das mit dem Einschläfern nicht mehr gelingen wird - na, dann ist doch alles gut! Vielleicht wird sich Martin Schulz am Wochenende über Themen äußern, bei denen er sich bisher sehr "zurückhält". Z.B.: Wie steht er zu den Eurobonds? Wie will er die Flüchtlingskrise angehen? Was möchte er gegen den islamistischen Terror unternehmen? Was sagt er zur inneren Sicherheit? Wie steht es mit der Rentenabsenkung? Geht er auch mit den Linken wenn es zu R2G reicht??? Viele Themen hat er in Brüssel vielleicht anders gesehen - wie sieht es jetzt aus? Bisher nur schwammig-wolkige Statements, die einem nixxxxx sagen. Vielleicht sollte Herr Heil sich mal Sankt Martin zur Brust nehmen und ihm raten, mal Tacheles zu reden und die Menschen nicht im Unklaren lassen - sonst wird das alles nichts.....
Sehr guter Beitrag, der die wahren Probleme der SPD schonungslos aufdeckt. Herr Heil ist nicht einer, der diese Defizite beseitigen kann, das hätte Herr Schulz vorher schon artikulieren müssen.
Arme SPD.

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Wofgang 22.06.2017, 09:21
64.

Ist das die "schwarze Socken" Kampagne der SPD? Den Jungs und Mädels fällt doch wirklich nix mehr ein um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Die hälfte der Partei könnte geschlossen in die CDU eintreten und niemand würde es merken.

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Überfünfzig 22.06.2017, 09:25
65. Zum Einlullen....

....gehört aber auch das man sich einlullen läßt und zur Wahrheit gehört nun mal das unser Land mittlerweile den unkritischen Rentner gehört, für die es reicht, das die Rente sicher ist und Fr. Merkel so freundlich zu dieser Klientel ist. Der Rest der noch Zukunfstängste hat oder sich daran stört, dass seine Steuergelder in Millardenhöhe ins Ausland transferiert oder hier damit Migranten in Millonenzahl ausgehalten werden, sowie in unerträglicherweise Lobbyisten hofiert werden, ist danach immer weiter in der Minderheit.
Ein Gespräch mit den eigenen Eltern erklärte sich für mich diesen ganzen Wahnsinn, warum sich so eine Frau und der unkritische Hofstaaat um sie herum, bei über 35% halten kann. Uns gehts gut, die Kaffeefahrten sind amüsant und der Rest interessiert uns nicht. Deutschland in 2017.

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carranza 22.06.2017, 09:25
66. Nebelkerzen

Fakt ist doch wohl, dass der SPD die Wähler zu den Linken und zur AFD weggelaufen sind und sich die CDU, Agenda2010 sei dank, nicht nur 2013 bequem zurücklehnen konnte, denn deren Stammwähler sind von der Problematik wohl doch eher marginal betroffen.
Außerdem bezweifele ich, dass Martin Schulz geglaubt wird, dessen konzernfreundliche Haltung (TTIP/CETA) und seine Vetternwirtschaft mit Junkers was aus Brüssler Zeiten bekannt ist, und nun plötzlich kurz von den Landtagswahlkämpfen in Deutschland verbal seine soziale Ader entdeckt. Mag sein dass, wenn man den Pressehype genutzt hätte und es zumindest versucht hätte, die CDU zu sofortigen Änderungen zu bewegen, man ihm durchaus geglaubt hätte. Aber entweder hat es in der SPD niemals irgendwer beabsichtigt, das irgendwann mal umzusetzen, oder man hat vielleicht sogar aus guten Gründen nicht an den Pressehype um Martin Schulz geglaubt.

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Wofgang 22.06.2017, 09:26
67.

Zitat von sichernicht
... Hoffen wir, dass das kommende Wochenende endlich den Durchbruch bringt, und vielleicht doch noch so etwas wie Wahlkampf stattfindet! ...
Ich schau mir den Wahlk(r)ampf gar nicht mehr an. Für mich ist entscheidend wofür Steinmeier, Gabriel, Nahles und Schulz die letzten Jahre eingetreten sind und da ist nicht viel Gutes, geschwiege denn Sozialdemokratisches dabei. Weiterhin Tschüss SPD!

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herbert 22.06.2017, 09:27
68. Ausgerechnet blasse der SPD Heil

weiss der überhaupt, was eine demokratieverachtende Taktik ist ?
Anstatt andere anzugiften, soll er erstmal seinen SPD Stall säubern und die Bevölkerung von der SPD Agenda2010 befreien!

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Pless1 22.06.2017, 09:29
69. Niemand wurde abgehalten

Die Wähler nicht von der Urne und die SPD nicht davon, Themen zu setzen.

Was erwartet die SPD? Dass Merkel jetzt für sie Wahlkampf macht?

Nein, lieben Genossen, es obliegt denen, die den Wechsel anstreben, den Finger in die Wunde zu legen, Missstände aufzuzeigen, Menschen für einen Wechsel zu mobilisieren. 2013 hätte die SPD das einfach gehabt, denn sie kam aus der Opposition. Sie hat es trotzdem nicht geschafft. Der Hauptgrund ihres Scheiterns war, dass der Kandidat nicht zum Programm passte, das war schlicht unglaubwürdig. Und unglaubwürdige Angebote locken den Wähler nun einmal nicht an die Urne.

Genau so wird es 2017 wieder sein. Es ist nämlich erneut die SPD, die auf die falschen Themen setzt und zu vielem gar nicht klar Stellung bezieht. Und wenn doch etwas kommt, dann lockt das kaum jemanden hinter dem Ofen hervor, siehe das Steuerkonzept (wenn man das überhaupt so nennen will). Eine wirkliche Machtoption stellt man ebenfalls nicht dar. Wie will man so Wähler mobilisieren?

Die Wahl ist doch schon so gut wie gelaufen, Schulz längst der Schneid abgekauft und sein Strohfeuer "Schulz-Effekt" längst verpufft. Er kann von Glück sagen, wenn es für schwarz/gelb nicht reicht, denn dann kann er zumindest Vizekanzler und Außenminister werden. Da wäre er wohl auch besser als sein Vorgänger.

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