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Angriffe auf Merkel und Kramp-Karrenbauer: Die Sozialdemokratisierung der CDU
Harald Tittel / DPA

Der konservative Wahlverein CDU zerlegt sich, wie man das bisher nur von der SPD kannte. Einer betreibt den Niedergang besonders eifrig: Friedrich Merz, der ewige Widersacher.

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hans.lotz 29.10.2019, 19:43
1. Heimliche Wahlhelfer der AfD

Das wird der AfD sehr gelegen kommen. Mit der Rechtsaußen-Partei reden wollte die CDU nicht. Jetzt stimmen führende Repräsentanten der CDU in den Chor der AfD ein. So machen sie "Merkel muss weg" zum Gassenhauer und viele ihrer Wähler ratlos. Die Krise der ehemaligen Volkspartei CDU kommt in Fahrt. Und das gerade in einer Zeit, in der die ohnehin schon überforderte Frau Kramp-Karrenbauer Chefin der Partei ist.

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arikimau 29.10.2019, 19:47
2. Die FDP ist das Schlimmste daran

Die FDP könnte wirklich prima mit RRG regieren, aber statt Sozial/Liberal zu sein, gehen sie wieder in die Opposition. Mit wem soll die FDP denn noch regieren, wenn ARD und Linke so stark sind.

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Flauschie 29.10.2019, 19:47
3. Schlechter als jetzt geht's kaum noch

Am politischen Rand ist Merkel eine Hassfigur und in der Mitte so unscharf wie Nebel. Hinzu kommt quaelende Inaktivitaet oder Rumhapeln bei wichtigen Themen (Digitaliserung, Rente, EU, Klimaschutz). AKK hat's offensichtlich nicht drauf. Durch einen Personalwechsel kann es eigentlich nur besser werden.

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luciust 29.10.2019, 19:48
4. Wo genau liegt eigentlich das Problem?

Vier Parteien. Je um die 20%. Ab und zu trumpft mal eine auf. Die Vernünftigen müssen irgendwie eine Mehrheit finden. Und die anderen tummeln sich auch irgendwo. Das muss für eine grundsätzlich stabile parlamentarische Demokratie nicht schlecht sein. Wer einem angeblich achso stabilen Zwei-Parteien-System hinterhertrauert, der sollte mal in Richtung der USA schauen. Oder UK. Da erodiert das System langsam von innen weg. Besser ist das nicht.

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GoaSkin 29.10.2019, 19:50
5.

Merz steht kaum wie sonst jemand in der CDU für FDP-Politik. Doch ob man die CDU ausgerechnet als zweite FDP braucht, ist fraglich. Eigentlich ist Merz in der falschen Partei.

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Herbert Bonanza 29.10.2019, 19:51
6. Abwegig

Warum Friedrich Merz nun "besonders eifrig den Niedergang der CDU betreiben" soll, wird das Geheimnis des Autors bleiben; Merz war ja kaum auf der politischen Bühne und der Niedergang der CDU ist ja nun wirklich schon sehr lange für jeden erkennbar.
Da gibt es aber noch unsere geliebte Kanzlerin, die nun wirklich extrem wenige eigene Entscheidungen getroffen hat - und die waren dann auch noch grundfalsch und haben massiven Schaden in unserem Land angerichtet.
Könnte es sein, dass das dem Wähler nicht gefällt?
Merz sagt einfach die Wahrheit, wahrscheinlich ist das aber auch schon "rechtsradikal" oder "populistisch".

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benutzer1000 29.10.2019, 19:51
7. Die Wähler sind nicht schuld.

Es sind einfach Tatsachen, dass die CDU einiges vergeigt hat. Das haben die Wähler begriffen, die die Rechnung jetzt und noch in einigen Jahren begleichen müssen. Die CDU muss sich entscheiden und formulieren für welche Wähler sie zukünftig Politik machen möchte, wenn sie in Zukunft eine Volkspartei sein möchte.

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okerz 29.10.2019, 19:53
8. Könnte es sein,

dass dies der Anfang einer Spaltung in einen rechten konservativen und einen christlichsozialen Flügel ist?
Dann könnte die CSU bundesweit gewählt werden und der konservative Flügel hätte Zustimmung in Bayern. Schaun mer mal, ob die Parteienlandschaft noch differenzierter wird. Es wird spannend.

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hergen.heinemann 29.10.2019, 19:53
9. Es ist nicht Merz,

der die CDU inhaltlich "sozialdemokratisiert" hat. Das hat "Mutti" getan. Dass mal gegen die (nicht mehr) vorhandene Führung anargumentiert wird, ist nicht unnormal, wenn nach Meinung vieler etwas grundsätzlich schief läuft.Das als Sozialdemokratisierung zu bezeichnen ist auf der Nettigkeitsskala nicht sehr weit oben angesiedelt.

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