Forum: Politik
Angst vor Großbritanniens Austritt: EU rüstet sich für Brexit-Ernstfall
AFP

Sechs EU-Länder und die EU-Kommission bereiten sich nach SPIEGEL-Informationen auf ein Ausscheiden Großbritanniens vor. Der Brexit würde sich demnach über zwei Jahre hinziehen - und sehr teuer.

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an-i 27.05.2016, 15:52
1. was ist nicht teuer?

...die geopolitischen "Spiele" der NATO/USA haben etliche Billionen gekostet. Nur die unsininige Sanktionen gegen Russland haben bis jetzt 50. Mrd gekostet und die schönste, die USA machen mit Russland weiter Geschäfte...

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habenix 27.05.2016, 15:54
2. Alle Europäer wünschen GB viel Glück

Viel glück beim Referendum das uns Deutschen immer verwehrt wird, und die Hoffnung das dieses Referendum zum Ende der EU führt.

Das danach ein neues Europa der guten Nachbarschaft, Völkerfreundschaft und des Handels entsteht anstatt eines bürokratischen Monsters das den gewählten Regierungen immer mehr Kompetenzen wegnimmt, die Freiheit der Europäer immer weiter beschneidet.

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Banause_1971 27.05.2016, 15:58
3. Das EU-Armee-Gerücht

kann ich mir durchaus vorstellen. Wurde nicht erst neulich beschlossen, dass Deutschland und die Niederlande bei den See-Streitmächten kooperieren wollen? Stimmt, da war doch was. Und es wird sogar von Frau von der Leyen ganz klar gesagt, dass es bis zu einer EU-Armee noch ein weiter Weg ist. Aber es scheint doch klares Ziel zu sein. Sowohl Welt ( http://www.welt.de/politik/deutschland/article151860389/Wie-von-der-Leyen-die-europaeische-Armee-vorantreibt.html ) als auch Spiegel ( http://www.spiegel.de/politik/ausland/bundeswehr-zusammenschluss-mit-niederlaendischer-armee-a-1075731.html ) Man muss ja ehrlich bleiben und die Personen, die es offiziell dementieren gleich der Lüge überführen.

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quark2@mailinator.com 27.05.2016, 15:59
4.

Ein Brexit wäre wie ein frischer Wind für die EU - ein klares Signal dafür, daß man was ändern muß. Es wäre außerdem zur Abwechslung mal echte Demokratie. Und es würde endlich das Trojanische Pferd der USA aus der EU entfernen.

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mwroer 27.05.2016, 16:00
5.

1991 wollte Helmut Kohl eine länderübergreifende Armee. 1996 forderte der französische Premier Alain Juppé sie. 1998 plädierte Tony Blair für eine gemeinsame Militärstruktur der EU. 2005 warb auch Wolfgang Schäuble dafür. Und dieser Tage signalisierten erst der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, dann Frank-Walter Steinmeier und auch Angela Merkel ihre Hoffnung auf eine Umsetzung.

Die Diskussionen über das Für und Wider einer EU-Armee kommen zurück wie ein Echo und übertönen dabei fast, wie die ursprüngliche Idee der EVG schon in Teilen Realität geworden ist. Auf dem Weg nach Europa ist das Militär schneller als manche Politiker.

"Multinationale Entscheidungs-, Kommando- und Streitkräftestrukturen sind wichtige Zwischenschritte auf dem Weg zu einer europäischen Verteidigung", hieß es schon 1994 im Weißbuch der Bundeswehr. Inzwischen hat die EU im Rahmen ihrer Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) multinationale Korps in Stettin und Münster gegründet und 15 Missionen in zwölf Länder Europas und Afrikas geschickt. Die EU-Soldaten beobachten, überwachen, bilden aus und verteidigen sich in Afghanistan, Bosnien und Herzegowina, im Kongo, in Georgien, im Irak, in Moldau, im Niger, in Palästina, in Somalia und im Südsudan. In diesem Jahr startete dazu erstmals ein Projekt zur europäischen Verteidigungsforschung mit einem Etat von zwei Millionen Euro. Ganz schön viel für eine einst gescheiterte Idee.

Die Zeit, März 2015 ...

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mielforte 27.05.2016, 16:02
6. Nochmal:

Der Brexit wäre der ultimative Startschuß für den Zerfall einer grandiosen Idee. Der Verdacht des Zurücknehmens Groß Britanniens angesichts eines bevorstehenden Chaos in Zentraleuropa drängt sich auf: Deutschland ist ein für allemal geschlagen, das Ziel der Europäischen Union ist somit erreicht, eine Mitgliedschaft nicht mehr nötig. Oder war da doch mehr?

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mwroer 27.05.2016, 16:04
7. Wofür eigentlich dieses Theater?

Kann mir jemand beantworten was das soll?

Es wird keinen Brexit geben. Wofür wird an allen Ecken und Enden Angst erzeugt? Ich hätte gedacht die Außenminister und andere Gremien der EU haben genug echte Arbeit auf dem Tisch liegen.

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Renée Bürgler 27.05.2016, 16:05
8. Die üblichen Reflexe gegenüber dem UK

Jetzt kommen sicher wieder die gewohnten Beiträge des Inhalts:

- "Sollen sie doch abhauen, die Briten mit ihren Extrawürsten!"
-"Sollen sie doch gehen, die nerven doch sowieso nur!".

Euch ist schon klar, das GB nach Deutschland der größte Netto-Zahler ist, für dessen aufallenden Beiträge dann, wenn sie ausscheiden, in erster Linie wir aufkommen müssten. Da geht es um x Milliarden, die wir dann zahlen müssten.

Außerdem sind die Briten unsere besten Verbündeten gegen die Begehrlichkeiten der Südländer. Ohne das Schwergewicht Großbritannien, auf unserer Seite, werden wir ganz schön verlassen gegenüber den Forderungen aus Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Zypern usw. usf. da stehen.

Ein Austritt Großbritanniens wäre eine mittlere Katastrophe für uns. Also: Es gibt keinen einzigen Grund, zu jubeln, wenn sie sich vom Acker machen.

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Darwins Affe 27.05.2016, 16:06
9. Ewr

Ich denke, man wird im Zweifelsfall GB einen Status im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) geben wie Norwegen, Liechtenstein und Island. Damit sind die wirtschaftlichen Probleme ohne grosse Kosten gelöst (GB ist immerhin Deutschlands drittwichtigster Handelspartner nach USA und China).

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