Forum: Politik
Angst vor Großbritanniens Austritt: EU rüstet sich für Brexit-Ernstfall
AFP

Sechs EU-Länder und die EU-Kommission bereiten sich nach SPIEGEL-Informationen auf ein Ausscheiden Großbritanniens vor. Der Brexit würde sich demnach über zwei Jahre hinziehen - und sehr teuer.

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Mertrager 27.05.2016, 16:55
40. Was wäre daran so schlimm ?

Eine gemeinsame Außenpolitik, eine gemeinsame Wirtschaftspolitik und eine gemeinsame Armee. - Kann ich mir gut vorstellen, wenn man es vernünftig anpackt. Und nicht mit diesen Hintenrum-Futzis, die sich in Brüssel die Taschen vollschaffen. Europa ist doch mit seiner Zerspittertheit in der Welt deutlich weniger wirksam, als es sein könnte. Im Guten. GB war seit 40 Jahren der Klassenstörer par execellence. Wir sollten das- mit denen, die wollen - auch ohne GB schaffen.

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silverhair 27.05.2016, 16:55
41. Keine Neue Erfindung

Zitat von mielforte
Der Brexit wäre der ultimative Startschuß für den Zerfall einer grandiosen Idee. Der Verdacht des Zurücknehmens Groß Britanniens angesichts eines bevorstehenden Chaos in Zentraleuropa drängt sich auf: Deutschland ist ein für allemal geschlagen, das Ziel der Europäischen Union ist somit erreicht, eine Mitgliedschaft nicht mehr nötig. Oder war da doch mehr?
Diese Idee ist schon alt! Schon immer haben die Nachfolger von A. dem Grossen versucht ein Superreich immer wieder zu gründen .. die ganze Idee ist nichts anderes als immer der Wein in neuen Schläuchen.
Und immer ist es gescheitert , an der Illusion, man könne die localen Geographien und Bedingungen, damit aber auch unterschiedliche Lebensweisen und Bedingungen mal so eben unter ein Dach zwängen , einfach weil man ja "Denkt und Philosoph, Politiker und Jurist ist"!

Fakt ist aber das in der Realität die einfachsten Geographischen Bedingungen schon diesem Universalanspruch massiv widerstand entgegensetzen, und die Widersprüche die sich in diese Nationalen Superkonzepten zeigen immer grösser und grösser werden, - und das zerreist einfach jeden Zusammenhalt den man doch so gerne erzwingen wollte!

Menschen sind keine Ameisen .. Gesetze Können nicht überall gleich sein, und nicht für jedes Ding gibts nur eine Lösung, sondern viele verschiedene!

Entweder man akzeptiert ein extrem hohes Mass an unterschiedlichen Konzepten, und baut wenig gesetze auf, oder man versucht alles unter ein Dach zu zwingen, und dann scheitert es einfach an einer kaputten Philosophie und nichts anderes is Politik letztlich!

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wunni2010 27.05.2016, 16:57
42. Die EU ohne Britannien ?

Eine EU ohne Britannien ist keine EU es wäre das Ende !
Ich liebe die Engländer , Schotten und Waliser !

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wi_hartmann@t-online.de 27.05.2016, 16:58
43. EU und die Briten

Gut wäre es wenn die Engländer sich aus der EU ver-
abschieden. Diese "Gemeinschaft" wo einer den anderen
über den Tisch zieht und extreme Verschuldung zum
wirtschaftlichen Ziel erklärt wird, um dann die anderen
"Partner" erpressen zu können. Viel mehr als vielfach
bejubelte Reisefreiheit hat die EU uns nicht gebracht,
jetzt dreht sich diese Reisefreiheit zu unserem Nachteil,
weil massenhaft Einreisende jetzt unsere Sozialsysteme
sprengen. Letzteres scheint zu einer neuen Art eines
Krieges zu zählen, wo Androhung einer Invasion von
Einwanderern dazu dient um politische Ziele durchzu
setzen.

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teletubby1951 27.05.2016, 16:59
44. popanz brexit

ich gewinne immer mehr den eindruck, dass der eu-austritt der engländer zu einem angst-popanz aufgebaut wird. die angeblich so katastrophalen folgen sind bisher nur aus der luft gegriffene behauptungen. eine vernünftige politisch-wirtschaftliche zusammenarbeit ist auch ohne das korsett eu möglich und wahrscheinlich. der englische wille, sich nicht länger den wasserköpfen aus brüssel zu unterwerfen finde ich nur allzu nachvollziehbar. zudem sich die kosten dieses wasserkopfes und bürokratiemonsters diagonal entgegengesetzt seines nutzens entwickeln. aber die eurokraten haben ein veritables eigeninteresse, dass sich nichts ändert. es könnte ja ihre schönen überzahlten jobs gefährden. also warnen sie aus allen rohrenvor den übeln eines brexits.

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reinhard_becker 27.05.2016, 16:59
45.

Die Lage der Schweiz und Norwegens, diesen "Inseln der Glückseligkleit" wird auch als indirect participation in European integration bezeichnet (wers nicht glaubt, kann nachschlagen: Kjell A. Eliassen/Nick Sitter, Ever closer cooperation? The limits of the ,Norwegian method` of European integration, in: Scandinavian Political Studies, 26 (2003) 2, S. 125 - 144, hier S. 126), eine Lage, in die sie sich deshalb begeben müssen, weil sie sonst auf dem gemeinsamen Markt weder Produkte, noch Dienstleistungen absetzen könnten. Mit anderen Worten: Die Zwerge brauchen den Riesen, aber der Riese braucht die Zwerge nicht. Als Nicht-Mitglieder haben diese beiden letzten westeuröpäischen "Inseln der Freiheit" keinerlei Zugang zu den Entstehungsprozessen und -mechanismen der EU-Verordnungen und EU-Richtlinien, sie bekommen die Brocken hingeworfen und müssen sie mehr oder weniger schlucken. Wer glaubt, daß Norwegen nicht an die EU zahlt, der irrt.

Insofern wird die Dekade nach dem Fall eines Brexit sicher interessant zu beobachten sein. Es könnte dazu kommen, daß sie die Eu-Regularien nebst Schengen schlucken müssen, wenn sie einen vernünftigen Marktzugang haben wollen. Es könnte sein, daß die Aushandlung bilateraler Abkommen mit der EU und den USA lange dauert. Es könnte sein, daß asiatisch-pazifische Investoren die Lage zu "joker" finden, um in GB zu inverstieren etc etc. Viele Imponderabilien auf dem Wege für ... wofür eigentlich nochmal gleich ? Vielleicht für das inzwischen irrige Gefühl des "little Englander", einem Empire anzugehören, etwas zu sagen zu haben, eine "special relationship" mit den USA zu haben.

Ich habe angefangen, den ersten Beitrag in diesem Blog zu lesen, aber Leute: Wer es schafft, in sechs Zeilen zehn Fehler unterzubringen, von dem erwarte ich auch keine vernünftigen Argumente.

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behemoth1 27.05.2016, 16:59
46. Brexit

Ist das der Beginn des Scheitern von der großen Idee, vom gemeinsamen Haus Europa, dass die Politiker am Endes des letzten Jahrhunderst träumten?
Neue Politiker und schon bricht das Kartenhaus zusammen, wer trägt nun die Schuld?

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diesandmann 27.05.2016, 16:59
47. splendid isolation,

damit sind die Briten immer hervorragend gefahren . Insbesondere immer dann , wenn sie mit Dilettanten zu tun haben .

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view3000 27.05.2016, 17:00
48.

"Die Außenminister waren sich einig, dass Europa im Fall eines Brexits dringend einen "Energieschub" brauchte. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn forderte mehr Solidarität der Europäer untereinander, nicht nur in der Flüchtlingskrise."

Genau, die Steueroasen in Europa müssten auch dringend trocken gelegt werden, damit die großen Aufgaben der Zukunft finanziert werden können.

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chimm 27.05.2016, 17:02
49. EU Armee hätte vor dem EURO kommen müssen

Das wäre der natürliche Weg zu einem Supra-nationalen EU Staat gewesen. Dieser hätte auch sehr viel mehr zu einem gemeinsamen europäischen solidarischen Empfinden geführt.

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