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Angstneurose: Die SPD als klinischer Fall
DPA

Regression nennt die Medizin den Rückzug in einen früheren Entwicklungszustand: Anders als psychologisch lassen sich die Versuche der SPD, einer Regierungsbeteiligung zu entkommen, nicht mehr erklären.

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Kulinariker 21.12.2017, 19:12
1. Therapie für die SPD

Die Diagnose stimmt. Respekt!

Ob da aber noch eine Therapie hilft? Das ist Glaubenssache.

Offen ist nur noch ob Frau Nahles wegen Äußerungen wie "auf die Fresse" besser auf dem Schulhof oder in der Kita "Bätschi" aufgehoben ist. In jedem Fall ist das der Abschied der SPD nicht aus der Regierung, sondern generell von jeder Verantwortung. Im übrigen müsste ihr ein seriöser Ratgeber einmal sagen, dass in der Tat von Sprache auf Absichten, Ideen und Plänen zu schließen ist.

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lumpazivagabundus2017 21.12.2017, 19:14
2. Ich bin keine SPD-Mitglied,

auch kein SPD-Wähler.
Aber diese Partei hat momentan meine volle Sympathie.
Mit Merkel würde ich auch ums Verrecken keine Koalition eingehen.

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hotgorn 21.12.2017, 19:15
3. Unter Konservativen

Die SPD könnte ja auf die Umsetzung realistischer Wahlversprechen setzten. Das Arbeitslosengeld Q das für Qualifikation z.B. mir persönlich hat das Jobcenter ja Chancen verbaut statt welche zu ermöglichen. Wieso muss das so sein? Hier muss die SPD ansetzten anstatt Union 2.0 mit Gabriel zu spielen. Fleischhauer wäre ehe FDP und Union lieber die ja während ihrer Regierungszeit noch weniger als die Groko zustande brachte.

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002614 21.12.2017, 19:16
4. Ich teile

Ihre Kindheitserinnerungen. Mein Vater war Beamter und hat immer nur SPD gewählt. Er hat uns Kinder mitgenommen auf 1. Mai Demonstrationen, die damals vor dem Reichstag mit politischen Reden stattfanden und nicht mit dem Krawall und den Ausschreitungen, die später und auch heutzutage am 1. Mai von der Polizei nur schwer einzudämmen sind.

Es sind andere Zeiten - und denen muss sich auch die SPD stellen. Es hat auch damit etwas damit zutun, dass in den 70er und 80er Jahren "Bildungsurlaub" in den Betrieben nur etwas mit Kampf gegen das Kapital und deren Ausbeutung zutun hatten. - Bildung ! Wohin hat sie geführt? - Muss man da nicht auch umdenken und sich fragen: Bildung - - was heißt das? -- Jedenfalls nicht allein die Renovierung der Schultoiletten.

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Havel Pavel 21.12.2017, 19:17
5. Halt mal so tun als ob!

Das müsste doch auch der gutgläubigste merken, wo die SPD hinsteuert. Sie fordern das ein, wovon sie ganz genau wissen, dass die CDU/CSU nicht nachgeben wird, ja nicht nachgeben darf, um das Vertrauen ihrer Wähler nicht noch mehr zu verspielen. Ich habe starke Zweifel daran, ob es mit dem angestrebten Regierungsbündnis zu einem positiven Ergebnis kommt. Nur muss man sich fragen, was dann die Hinhaltetaktik einbringen und wem sie nützen soll? Minderheitsregierung oder Neuwahlen wären die Alternativen, nur was soll bei Neuwahlen grossartig am Wahlergebnis anders sein, die Ausgangslage wäre wohl dann sehr ähnlich. Jüngste Verlautbarungen weisen wieder auf ein Bündnisinteresse der FDP hin, schon wahrlich eine Situation wie in einer Schmierenkömödie.

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susie.soho 21.12.2017, 19:21
6. Keine Koalition

...der SPD mit der rechtsnationalen CSU, die soeben verkünden ließ, sie habe Orban und Kurz zur Klausur in Kirchseeon eingeladen!

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Europa! 21.12.2017, 19:25
7. Emotionen können keine Politik ersetzen

Die SPD vertritt praktisch nur unsinnige, schädliche Positionen. Braunkohle, "Bürgerversicherung", Familiennachzug - alles nur Mist. Da hilft keine Psychologie. Die Kita-Sprüche von Frau Nahles sind amüsanter als das hohle Pathos von Schulz, und die trockene Sachlichkeit von Scholz ist besser als das ebenso opportunistische wie egoistische Gerede von Gabriel. Aber das hilft alles nichts. Der einzige Punkt, den ich gutheißen würde, wäre die Abschaffung der grundlos befristeten Arbeitsverträge, ansonsten ist die SPD-Politik einfach Schrott.

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teflonhirn 21.12.2017, 19:25
8. Die SPD

Ist schon viel zu lange in den Rollen Täter oder Komplize gefangen. In der Opposition mal keine Ämter zum Verteilen zu haben, hilft hoffentlich die Fraktion zu entkrusten (Äh-ne, dafür ist die Kruste wohl zu dick).

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Pfaffenwinkel 21.12.2017, 19:26
9. Der Autor ist also der Meinung,

im Unterbewußtsein wolle die SPD gar keine GroKo. Wäre dem so, könnte man es ja mal mit einer Therapie versuchen.

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