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Anhänger von Macron und Le Pen: Freiheit, Gleichheit - wenig Brüderlichkeit
DPA

Am Sonntag wählt Frankreich einen neuen Präsidenten - eine historische Entscheidung für Europa. Wer unterstützt Macron? Wer stimmt für Le Pen? Fünf Franzosen geben Antwort.

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unbekanntgeblieben 05.05.2017, 13:30
20.

Zitat von Beat Adler
kritischer-spiegelleser Heute, 10:47 1. Macron steht für die Eliten Und die werden derzeit von den "Globalisierungsverlierern" abgewählt. Da wurde zu oft, zu offen und zu diskriminierend auf die Bürger herabgeschaut. Die sich bei einer demokratischen Wahl auf einmal organisieren und Kontra geben. In Frankreich, in Deutschland, in Europa und in Amerika. .................................................. ....... Was ist falsch an Eliten? Was tun sie falsch? Was ist daran vewerflich? Die neue Arbeiterklasse sind die Roboter, vorlaeufig noch ohne Stimmrecht, in menschenleeren Fabriken. Alle Anderen, die Menschen, sind heute die Eliten. Damit steht Emanuel Macron fuer die Menschen ein. mfG Beat
Der, Le Pen und das ganze andere Gesindel auch in allen Ländern steht in aller erster Linie für sich selbst ein. Das wäre in Ordnung, wenn sie denn wenigstens mittelmäßig fähig oder intelligent wären ...

Schon mal überlegt, dass es keinen Rechtsruck (Brexit, Trump, usw) irgendwo gegeben hat, sondern dem denkenden Teil der Bevölkerung dieses Schauspieler in ihrer Selbstbewaihräucherung zunehmend gleichgültiger werden?

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Beat Adler 05.05.2017, 13:33
21.

Zitat von burgundy
Ja, wirklich? Die neue Arbeiterklasse der Roboter ist noch nicht so wirklich da, die aber, die ihre Haut zu Markte tragen müssen, sind, wenn sie nicht total überflüssig sein sollten, werden die Sklaven der Zukunft sein. Die Tendenzen sieht man doch heute bereits. Und Macron steht für die Menschen ein? Der Witz war nicht schlecht. Macron steht für sich ein und für die, die ihn finanzieren. Das war's dann schon. Und ein kleines Wort noch zu den "Eliten", wenn es so etwas überhaupt geben sollte. Natürlich machen sie alles richtig - für sich. Das ist kein Vorwurf. Egoismus ist die Triebfeder unseres Daseins.
Die Geschichte, dass Macron, ein ex Banker der Rothschild Bank, stoert etwa der Familienname der Bank(?), oder ist es schlicht Eifersucht(?) ein Versager ist, und in 5 Jahren sich alle Franzosen um Le Pen gruppieren, ist genaus so bloedsinnig, wie die Geschichte von Pest und Cholera.

Kann diese Pest, Scylla und Cholera, Charybdis Geschichte nicht mehr lesen. Die Wahl ist zwischen rueckwaertsgewandtem Nationalismus und positiv ausgerichtetem Internationalismus mit guter Zukunft. Von Pest und Cholera oder Scylla und Charybdis keinerlei Spur!
mfG Beat

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Beat Adler 05.05.2017, 13:40
22. Populismus braucht aufgebauschte Geschichten ueber wie dreckig geht es uns doch!

Zitat von unbekanntgeblieben
Der, Le Pen und das ganze andere Gesindel auch in allen Ländern steht in aller erster Linie für sich selbst ein. Das wäre in Ordnung, wenn sie denn wenigstens mittelmäßig fähig oder intelligent wären ... Schon mal überlegt, dass es keinen Rechtsruck (Brexit, Trump, usw) irgendwo gegeben hat, sondern dem denkenden Teil der Bevölkerung dieses Schauspieler in ihrer Selbstbewaihräucherung zunehmend gleichgültiger werden?
Populismus braucht aufgebauschte Geschichten ueber wie dreckig geht es uns doch! Trump hatte damit vollen Erfolg. Le Pen erreicht damit 21% der Waehler.

Der Brexit ist nicht dort einzustufen, bei Trump und Le Pen. Er ist etwas Besonderes. In 25 Jahren, so lange braucht es, wissen wir, ob der Brexit nicht doch ein Erfolg ist, weil er FUER die Internationalitaet steht, das genaue Gegenteil von America first von Trump und die Abschottung Vive la France Schneckenhaus von Le Pen.
mfG Beat

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waage6666 05.05.2017, 14:04
23.

Zitat von Beat Adler
kritischer-spiegelleser Heute, 10:47 1. Macron steht für die Eliten Und die werden derzeit von den "Globalisierungsverlierern" abgewählt. Da wurde zu oft, zu offen und zu diskriminierend auf die Bürger herabgeschaut. Die sich bei einer demokratischen Wahl auf einmal organisieren und Kontra geben. In Frankreich, in Deutschland, in Europa und in Amerika. .................................................. ....... Was ist falsch an Eliten? Was tun sie falsch? Was ist daran vewerflich? Die neue Arbeiterklasse sind die Roboter, vorlaeufig noch ohne Stimmrecht, in menschenleeren Fabriken. Alle Anderen, die Menschen, sind heute die Eliten. Damit steht Emanuel Macron fuer die Menschen ein. mfG Beat
Falsch, Investmentbanker sind keine Eliten - sie verbrennen fremdes Geld zum Teil von arglosen Sparern. Für mich bedeutet "Eliten" -Menschen mit geistigen Fähigkeiten und sozialer Verantwortung und die spreche ich einem Macron ab. Wie so vielen Strippenziehern, die mit ihrer Geld-Macht Politik und Meinungen kaufen!

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burgundy 05.05.2017, 15:59
24.

Zitat von Beat Adler
Die Geschichte, dass Macron, ein ex Banker der Rothschild Bank, stoert etwa der Familienname der Bank(?), oder ist es schlicht Eifersucht(?) ein Versager ist, und in 5 Jahren sich alle Franzosen um Le Pen gruppieren, ist genaus so bloedsinnig, wie die Geschichte von Pest und Cholera. Kann diese Pest, Scylla und Cholera, Charybdis Geschichte nicht mehr lesen. Die Wahl ist zwischen rueckwaertsgewandtem Nationalismus und positiv ausgerichtetem Internationalismus mit guter Zukunft. Von Pest und Cholera oder Scylla und Charybdis keinerlei Spur! mfG Beat
Lieber Beat Adler, ich kann ihre Entgegnung auf meinen Post nicht verstehen. Ich habe mich überhaupt nicht zu den Qualitäten Macrons geäussert, auch nicht zu denen von Le Pen. Mir geht es ein wenig wie Seine-et-Marnais. Man kann weder den einen, noch die andere wählen.

Macron ist für mich keineswegs ein Versager, ganz im Gegenteil, der Name der Rothschild - Bank stört mich ebenfalls nicht, und ich wüsste auch nicht, warum ich eifersüchtig sein sollte: Ich bin es weder auf Macron noch auf die Rothschilds. In diesen Regionen kann ich mich nicht bewegen, daher stellt sich für mich die Frage ohnehin nicht. Und ich glaube genauso wenig wie Sie, dass die Welt in Frankreich in fünf Jahren mehr auf die Seite Le Pens neigen wird. Die Stärke des Rechtspopulismus wird sicherlich überbetont. Bislang zeigt sich das Wahlvolk, gleich in welchem Land Europas, doch sehr ausgewogen. Extremismus ist eben nur eine Randerscheinung

Le Pen halte ich für weniger radikal, als sie dargestellt wird, auch wenn sie immer wieder einmal saftig auf die Pauke haut. Vielleicht leidet sie an einem Vaterkomplex. Gar nicht mal unwahrscheinlich, und ich denke, die Auseinandersetzung zwischen ihr und ihrem Vater war real und nicht nur Show. Le Pen ist hochintelligent und sicherlich viel progressiver, als Sie es mit Ihrem Wort vom "rückwärtsgewandten Nationalismus" insinuieren. An der Realität der Welt, so wie sie sich gerade darstellt, kann auch Le Pen nicht vorbei. Und ihr Stil, den FN zu führen und sich zu präsentieren, zeigt von einem sehr pragmatischen Bewusstsein.

Dennoch sind beide Kandidaten nicht für die Prâsidentschaft geeignet. Aus einem einfachen Grund: Frankreich ist zu verkrustet, zu verfilzt, zu hierarchisch, um eine Dynamik zu entfalten, die das Land wirtschaftlich nach oben katapultiert, ohne gleich das gesamte Sozialsystem über Bord zu werfen. Hinzu kommt, dass die Binnenwirtschaft in Frankreich entscheidend ist und eine Schwächung der Kaufkraft sich für die Wirtschaft viel dramatischer auswirken würde als in Deutschland. Die Veränderungen müssen nachhaltig und behutsam angegangen werden. Dafür stehen aber beide Kandidaten eben gerade nicht. Beide wirken hierfür nicht seriös genug. Dass Macron stark interessengebunden ist, macht die Sache auch nicht besser. Die Zeit wird zeigen, ob und wie er es schafft, sich nach seinem Wahlsieg ein eigenständiges und souveränes Profil zuzulegen.

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