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Anhängerschwund: FDP verliert Tausende Mitglieder
dapd

Der Chefwechsel weg von Westwelle hin zu Rösler hat nicht geholfen: Der FDP laufen die Mitglieder zu Tausenden davon, binnen eines Jahres hat sie fast acht Prozent ihrer Anhänger mit Parteibuch verloren. Auch die anderen Parteien verloren Mitglieder - mit zwei Ausnahmen.

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kuac 13.02.2012, 10:39
1. kein Wunder

Zitat von sysop
Der Chefwechsel weg von Westwelle hin zu Rösler hat nicht geholfen: Der FDP laufen die Mitglieder zu Tausenden davon, binnen eines Jahres hat sie fast acht Prozent ihrer Anhänger mit Parteibuch verloren. Auch die anderen Parteien verloren Mitglieder - mit zwei Ausnahmen.
Kein Wunder, wenn die Parteien das Heft aus der Hand geben und nur noch als getriebener der Finanzmärkte werden.

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pepito_sbazzeguti 13.02.2012, 10:42
2. Austritt

Zitat von sysop
Der Chefwechsel weg von Westwelle hin zu Rösler hat nicht geholfen: Der FDP laufen die Mitglieder zu Tausenden davon, binnen eines Jahres hat sie fast acht Prozent ihrer Anhänger mit Parteibuch verloren. Auch die anderen Parteien verloren Mitglieder - mit zwei Ausnahmen.
Womit hat die FDP denn gerechnet? Dass nach dem Wechsel zu ausgrechnet diesem Chef Tausende in diese Schrumpfpartei eintreten?

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mischamai 13.02.2012, 10:44
3. wichtig

Zitat von sysop
Der Chefwechsel weg von Westwelle hin zu Rösler hat nicht geholfen: Der FDP laufen die Mitglieder zu Tausenden davon, binnen eines Jahres hat sie fast acht Prozent ihrer Anhänger mit Parteibuch verloren. Auch die anderen Parteien verloren Mitglieder - mit zwei Ausnahmen.
Wie wichtig eine Partei wie die Piraten ist,zeigt die aktuelle Diskussion um ACTA.Gerade solche unüberlegten Handlungen mit schwammigen Formulierungen zeigt wie nötig solche Parteien sind.Deshalb werden die Mitgliedszahlen wohl weiter sprunghaft ansteigen.

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Damon Ridenow 13.02.2012, 10:50
4. .

Die Gründe können noch einfacher sein: vielleicht merken die Menschen endlich, in welchen Parteien es nur noch um Postenschacherei und persönliches Abkassieren der Funktionäre geht und welche Parteien wirklich Interesse daran haben, Politik für die Menschen in Deutschland zu machen.

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Barath 13.02.2012, 10:55
5. ...

Zitat von sysop
Der Chefwechsel weg von Westwelle hin zu Rösler hat nicht geholfen: Der FDP laufen die Mitglieder zu Tausenden davon, binnen eines Jahres hat sie fast acht Prozent ihrer Anhänger mit Parteibuch verloren. Auch die anderen Parteien verloren Mitglieder - mit zwei Ausnahmen.
Warum gibt es hier keine Zahlen über die Linkspartei?

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hello07 13.02.2012, 10:56
6. Weniger NETTO...?

Zitat von sysop
Der Chefwechsel weg von Westwelle hin zu Rösler hat nicht geholfen: Der FDP laufen die Mitglieder zu Tausenden davon, binnen eines Jahres hat sie fast acht Prozent ihrer Anhänger mit Parteibuch verloren. Auch die anderen Parteien verloren Mitglieder - mit zwei Ausnahmen.
Tja, FDP hat fertig!
Sprücheklopfen und falsche Versprechen kennen nur eine Richtung
- in den Keller -.
Was hat Rösler eigentlich erwartet? Weitere Verdummung vom Volk

geduldet? Die Antwort fällt darauf sehr deutlich aus...

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wt@dd 13.02.2012, 10:56
7. Ist das so

Zitat von mischamai
Wie wichtig eine Partei wie die Piraten ist,zeigt die aktuelle Diskussion um ACTA.Gerade solche unüberlegten Handlungen mit schwammigen Formulierungen zeigt wie nötig solche Parteien sind.Deshalb werden die Mitgliedszahlen wohl weiter sprunghaft ansteigen.
Inwiefern die Piraten wirklich eine politische Bedeutung über den Protest Charakter hinaus haben wird, wird die Zukunft zeigen.
Zur Zeit machen sie aber eher den Eindruck einer FDP der Internetcommunity - Lobbyismus für ihre Sache mit teilweise sehr agitatorischen Mitteln siehe gerade der Aktionismus zu ACTA mit Falschaussagen, Verzerrungen und Unwahrheiten.
Würden sie ACTA seriös kritisieren (was durchaus möglich ist), wären sie für mich glaubwürdiger.
So sind die Piraten eben nur eine FDP für die Welt des Internet mit ähnlich platten und ihrer Klientel verbundenen Aussagen wie die alte Fast Drei Prozent Partei.

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SPONU 13.02.2012, 11:03
8.

Zitat von Damon Ridenow
Die Gründe können noch einfacher sein: vielleicht merken die Menschen endlich, in welchen Parteien es nur noch um Postenschacherei und persönliches Abkassieren der Funktionäre geht und welche Parteien wirklich Interesse daran haben, Politik für die Menschen in Deutschland zu machen.
Ja.
Allerdings: aus den Parteien werden die späteren Amtsträger rekrutiert. Bei stetig abnehmender Wahlbeteiligung, gleichzeitig schrumpfenden Parteien vergrössert sich das von Ihnen zutreffend erkannte Problem sogar noch. Die Zahl der willigen Bereicherer wird kleiner und entsprechend grösser sind die Chancen auf ein Pöstchen. Dem Wähler hilft das schlussendlich nicht...

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llofwyr 13.02.2012, 11:04
9. Hätte nicht gedacht, dass ...

Zitat von sysop
Der Chefwechsel weg von Westwelle hin zu Rösler hat nicht geholfen: Der FDP laufen die Mitglieder zu Tausenden davon, binnen eines Jahres hat sie fast acht Prozent ihrer Anhänger mit Parteibuch verloren. Auch die anderen Parteien verloren Mitglieder - mit zwei Ausnahmen.
... die FDP noch so viele Mitglieder hat - sie arbeitet aber dran.
"Außerdem werde Politik immer weniger verstanden" - heißt das, wir sind alle zu blöd, die "Vordenker" zu begreifen?
Wir brauchen also die Diktatur von oben zu unserem eigenen Besten.
Es tut gut, solche Thesen in der freien Presse zu lesen...

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