Forum: Politik
Anhörung im Bundestag: Von der Leyens Scheu vor der Drohne
AP

Soll die Regierung Drohnen anschaffen, und dürfen diese bewaffnet sein? Die Bundeswehr will die unbemannten Flieger, die Bevölkerung lehnt sie ab. Und Ministerin von der Leyen drückt sich um eine klare Haltung herum.

Seite 9 von 14
karl_krass 30.06.2014, 16:17
80. Beschränken

sollte sich Deutschland auf die Sicherung der Unantastbarkeit Deutschlands. Ein Welt-Polizist reicht doch wohl?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_der_sich_wundert 30.06.2014, 16:18
81. Ausserdem ...

wenn eine Drohne im Einsatz abstürzt ist eine Maschine kaputt und kein Pilot im Einsatz gefallen. Auch ein Grund mehr sich diese Dinger anzuschaffen und VERANTWORTUNGVOLL einzusetzen ... meint der_der_sich_wundert

Beitrag melden Antworten / Zitieren
H-Vollmilch 30.06.2014, 16:19
82. Tu ich nicht.

Zitat von merlin 2
Werter Forist, wo nehmen Sie die Annahme her, daß es nicht wieder ein Milliardendebakel wird? Bisherige Projekte können es wohl kaum sein.
Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matz-bam 30.06.2014, 16:20
83. Und

Zitat von Freidenker10
Was bitte schön soll Deutschland mit bewaffneten Drohnen? Diese Geräte sind einfach nur hinterhältige Mordmaschinen und bei den US Einsätzen sterben auch regelmäßig Zivilisten! Gehts also wieder mal um "das haben wollen " von teuerem Spielzeug?
wenn man es sich mal ganz nüchtern überlegt, ist sowohl Deutschland als auch der Rest der Welt ganz gut damit gefahren, als die Deutschen noch auf diese Kriegsabenteuer verzichtet haben, mit welchem Mordgerät auch immer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moonman 30.06.2014, 16:21
84. Wenn

eine Drohne losgeschickt wird, steht grundsätzlich ein Name drauf, sowie ein "kollateraler Gruß" an alle am Zielort Anwesenden, die danach verwesen.
Ob man Drohnen ablehnt oder nicht spielt keine Rolle. Zukünftig wird jeder Staat, jede Gruppierung und auch jede Privatperson, genügend Geldmittel und Willen vorausgesetzt, die Dinger haben.

Sehr geehrte Frau v.d. Leyen, sie werden verstehen, dass ich demzufolge etwas Abstand von Ihnen und Ihresgleichen haben möchte, nicht nur in räumlicher Hinsicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Celestine 30.06.2014, 16:22
85.

Frau v.d. Leyen hat doch einen Beratungsauftrag an ein internationales Konsortium aus führenden Wirtschaftsberater aus UK, NL und USA vergeben, Auftragswert über eine Million Euro für die Beratung allein. Weil derlei Beratungsunternehmen ungefähr identisch mit Lobbyismus sind, so muss man nicht viel Phantasie haben, um sich vorstellen zu können, zu welchem Resultat das Konsortium bei der Frage auf die Antwort über die Kaufentscheidung kommen wird.
Die gespielte Zögerlichkeit ist die gleiche Strategie wie bei Frau Merkel: Bei unpopulären Entscheidungen sich zuerst ablehnend geben, dann doch die alternativlose Entscheidung treffen.
Für mich steht es jetzt schon fest: Die amerikanische Kampfdrohne wird von der BW bestellt. Aber die werden natürlich zu dem Zweck umbenannt, schön wäre z.B. "Ursula's Glory" oder "Peace for Europe". ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 30.06.2014, 16:23
86. Märchenstunde

Zitat von me-privat
Drohnen machen es unseren Söldnertruppen nur einfacher, Zivilisten als Kollateralschaden 'mal eben so mitzuliquidieren... Man sieht ja nicht wirklich, worauf gefeuert wird.
Genau das Gegenteil ist der Fall, wie hier schon mehrfach erläutert wurde.

Die Drohne ist ein langsam über ihrem Ziel kreisendes Flugobjekt, das infolgedessen sein Ziel viel länger und gründlicher beobachten kann als es ein Jet je könnte. Folglich kann der Drohnenpilot auch besser beurteilen, ob ein Angriff Unbeteiligte gefährden würde oder nicht.

Der Kampfjetpilot kann im Grunde nur vorgebene Bodenziele anfliegen und angreifen. Was da unten vor sich geht, bekommt er überhaupt nicht mit. Typisches Beispiel: Luftangriff auf Tanklaster bei Kundus.
Wenn die Leitstelle Mist baut, in dem Fall der deutsche Kommandeur, gibt es für die Piloten nichts mehr zu korrigieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matz-bam 30.06.2014, 16:23
87. nun

Zitat von daktaris
Was die Bevölkerung will... . Hier geht es um einen modernen deutschen irrationalen Reflex. Und der ist geprägt von der Überzeugung, dass man sich die Welt auch durchaus so malen kann, wie sie einem gefällt. .
Sich die Welt zu malen, wie sie einem gefällt, ist sicher besser als sie sich zurecht zu bomben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zerozero123 30.06.2014, 16:23
88.

Zitat von NoUse4aName
Es ist ja schon dreist zu behaupten das mehrheitlich Zivilisten sterben würden, aber zu behaupten dass ausschließlich Zivilisten durch Drohnen sterben ist schon völlig widersinnig. Oder soll die Taliban jetzt eine Erfindung der 'allmächtigen' US-Waffenlobby sein?
Wenn gegen eine Person keine Beweise präsentiert werden und auch kein gerichtliches Verfahren angestrebt wird kann, ich nicht sehen was der Unterschied zu einem Zivilisten ist.
Es wird auf Vermutung bombardiert und ermordet. Das ist Realität. Mit glaubwürdigen westlichen Werten hat das alles nichts mehr zu tun. Vielmehr stellen sich die "guten" aus dem Westen zusehens mit den Terroristen auf eine Stufe.

Es ist schon dreist, wie die Hinrichtung von Männern, Frauen und Kindern, deren Schuld niemals bewiesen worden ist hier hingenommen wird.
Und was die US-Waffenlobby betrifft, niemand kann hier ernsthaft so naiv sein und glauben das US Politik von US Politikern gemacht wird. Die Waffenlobby in den USA WILL den Krieg um Geld zu verdienen. Und das machen sie auch in dem sie die Marionetten der Politik missbrauchen. Wer das nicht erkennt sieht eh nichts mehr von der Realität....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nickleby 30.06.2014, 16:26
89. Verkennung der Realitäten

Zitat von me-privat
Das beruhigt das Gewissen der geist- und gewissenlosen, bezahlten Söldner, die wir gemeinhin Soldaten nennen. Da der Eid jedoch von "verteidigen" handelt und bewaffnete Drohnen genau hierzu nicht dienen, sind sie ein ausschließliches Tötungsinstrument, gesteuert von bezahlten, ich sag's nochmal, gewissenlosen Söldnern...und nicht etwa von Bürgern in Uniform. In den USA sind die Lenker der drohnen entweder von der CIA oder der Luftwaffe... und bei uns?
Ihr Rundumschlag hilft hier nicht. Sie müssen klar und analytisch vorgehen :
Die Insurgenten nehmen die Zivilbevölkerung Geisel, um ihre wirren Vorstellungen zu verwirklichen.
Die Gesellschaft wehrt sich dagegen durch geeignete Schutzmaßnahmen, zu denen im asymetrischen Krieg heute Kampfdrohnen gehören.
Kein verantwortungsbewusster Befehlshaber schickt seine Soldaten, nicht Söldner , in den Tod, weil sie eben Bürger in Uniform sind. Söldner halten sich nicht an die Haager Konvention.
Das Abscheuliche an den Terroristen ist, dass sie ihre Weltsicht als die 'ultima ratio' ansehen und daher nur irrational handeln.
DFas muss bekämpft werden -- auch mit Drohnen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 9 von 14