Forum: Politik
Annäherung an Havanna: Kerry will Kuba von US-Terrorliste streichen
AFP

Kuba könnte schon bald von der US-Terrorliste gestrichen werden. Eine entsprechende Empfehlung erteilte John Kerry dem Weißen Haus. Zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren trafen sich nun die Außenminister beider Staaten zu einem Gespräch.

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hannac. 10.04.2015, 09:51
10. Der Wolf und das Schaf. ..

Wenn Kuba schlau ist, schaut es erstmal u.a. auf die Ukraine bevor es seinem alten Todfeind die Hand reicht.
Vorallem sollten diejenigen gewarnt werden, die für Bestechlichkeit und anderen Annehmlichkeiten erpressbar werden. Noch kann sich Kuba seinen neuen Herrn aussuchen. Für Europa scheint es zuspät zusein.

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Gegendenstrom 10.04.2015, 09:58
11. Anschläge

Zitat von kuac
Haben Sie denn die Logik der Geheimdienste immer noch nicht verstanden? Da die Anschläge alle verhindert wurde, konnte ja keine stattfinden.
Meinen sie etwa die, bei denen Flugzeuge über Washington explodieren sollten? Das war von der CIA geplant, um es Kuba dann in die Schuhe zu schieben (Ähnlichkeiten zu 9/11 sind rein zufällig), worauf Kennedy aber seine Unterschrift verweigerte. Aber der hat ja dann auch nicht mehr lange gelebt.

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frank57 10.04.2015, 10:12
12. Das ist nur richtig

wer hat denn schon mal was von kubanischen terroristen gehört? Die Amis machen sich ihre eigene Welt....und bekriegen weltweit andere Länder!
Da stellt sich die Frage wer denn hier der Terrorist ist?

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spon-facebook-10000752194 10.04.2015, 10:33
13.

Zitat von kuac
Ja sicher, sonst würde ja keine Sanktionen geben.
Au, ja. Das klingt plausibel :-)

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stefan taschkent 10.04.2015, 10:41
14. Hitlist

Das sollte man besser still und leise tun, um sich nicht noch weiter zu diskreditieren und besagte Liste ad absurdum zu führen.

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leonkennedy 10.04.2015, 10:55
15. haben sie sich

Zitat von kuac
Ja sicher, sonst würde ja keine Sanktionen geben.
mal etwas ausführlicher mit der geschichte beschäftigt?
wohl kaum.
die sanktionen bestehen seit der übernahme der rebellen von kuba. als sie anfingen us-unternehmen zu verstaatlichen, weil sie das importierte erdöl nocht rafinieren wollten.

die us- unternehmen wollten sich ihre macht/einfluss nicht nehmen lassen also hatten sie dafür am ende gesorgt, das ein handelsembargo gegen kuba verhängt wurde und letztendlich dafür gesorgt hat, das fidel richtung sowjets gegangen ist.
die usa sind verantwortlich,das sich kuba seitdem dem kommunistischen lager (zuckerverkäufe) angeschlossen hat.

es gibt soviele US-kritische stimmen, weil sich viele mit der geschichte beschäftigt haben. es gibt keinen grund gegen die USA negativ stimmung zu machen. dafür sorgt die USA und ihre poltik schon von ganz alleine.
natürlich wissen das nur die leute, die sich nicht von bild füttern lassen bzw. überhaupt mal mit politik/geschichte beschäftigen.

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Maître111 10.04.2015, 11:02
16. Eine gute Außenpolitik!

Erst Iran, dann Kuba. Wenn beides klappt wird Obama dafür in die Geschichtsbücher eingehen. Dieses Rad werden die Republikaner nicht mehr zurückdrehen können, wenn sie auch noch so schäumen.

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carahyba 10.04.2015, 11:30
17. da bin ich mir nicht so sicher ...

Zitat von Maître111
Erst Iran, dann Kuba. Wenn beides klappt wird Obama dafür in die Geschichtsbücher eingehen. Dieses Rad werden die Republikaner nicht mehr zurückdrehen können, wenn sie auch noch so schäumen.
Die Republikaner wussten schon immer Fakten zu schaffen.
Denken Sie nur an die gelungene Uraufführung im UN-Sicherheitstheater: "staring Colin Powell, inscenation CIA".
An den Folgen hat die Welt noch einige Dekaden zu knacken. In Bezug auf Cuba läuft das gerade mal etwas mehr als 50 Jahre.
Man lässt sich nicht so ohne weiteres des billigen Luxusbordells berauben. Das geht so nicht, wo kämen wir dahin.
Und nicht vergessen, Deutschland hat die Sanktionen Jahrzehnte lang mitgetragen, denn Cuba war ja schliesslich ein Terrorstaat.
In Lateinamerika ist die Isolation der USA allmählich perfekt. Nicht mal Panama, immer noch eine "Kolonie" der USA, wagt da auszuscheren.

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KurtT. 10.04.2015, 12:42
18.

Was hier immer wieder sichtbar wird, ist wohlfeiler Antiamerikanismus, das "Denken" und Gewichten in den Kategorien "Gut oder Böse", ohne ein "Dazwischen". Man kann und sollte die US-amerikanische Politik kritisieren; das ist völlig legitim. Wem aber - wie hier beim Thema Iran und Kuba - sein offensichtliches Bedürfnis nach "Feindbildern" wichtiger ist als die Tatsache, dass es durchaus auch wünschenswerte Veränderungen gibt, muss sich die Frage gefallen lassen, ob seine Wahrnehmung der Realitäten eigentlich noch "auf der Höhe der Zeit" wäre! Denn was Obama in den letzten Jahren seiner Amtszeit versucht, dürfte - auch in Sachen Kuba - sehr respektabel sein, und ICH erkenne da keinerlei Gründe, seine diesbez. Politik abzuwerten! *

* Aber selbstverständlich ist es für so konditionierte Leute "naheliegender", alles aus "der Sofa-Perspektive" zu bewerten - vermutlich um sich selber eine Bedeutung zu geben, die man im "wirklichen Leben" nicht mehr hat. Oder noch nie hatte ...

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lupidus 10.04.2015, 13:09
19.

Zitat von Maître111
Erst Iran, dann Kuba. Wenn beides klappt wird Obama dafür in die Geschichtsbücher eingehen. Dieses Rad werden die Republikaner nicht mehr zurückdrehen können, wenn sie auch noch so schäumen.
wohl wahr. jedoch denke ich die republikaner mit ihren freunden aus der rüstungsindustrie werden keine probleme haben jegliches friedensabkommen zu torpedieren.

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