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Annegret Kramp-Karrenbauer: CDU prüft Gehaltsmodell für neue Chefin
DPA

Der Parteivorsitz der CDU ist traditionell ein Ehrenamt. Doch im Fall Kramp-Karrenbauer berät die Union, ob die neue Chefin wie eine Abgeordnete entlohnt werden könnte.

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biobayer 10.12.2018, 22:43
180. Man stelle sich vor, Friedrich Merz würde ein Partei-Gehalt nehmen ...

Man stelle sich vor, Friedrich Merz wäre CDU-Parteivorsitzender, und die CDU würde ihm - wie nun bei AKK geplant - ein sechsstelliges Jahresgehalt bezahlen, das seit 1949 kein CDU-Parteivorsitzender erhalten hat - ein völliges Novum in der Parteigeschichte.

Man würde Friedrich Merz an den Pranger stellen - als Nassauer Raffke und Nimmersatt, der sich ein Ehrenamt fürstlich entlohnen lässt.

Bei AKK dagegen zeigen Autoren und Foristen volles Verständnis dafür, dass plötzlich erstmalig nach 70 Jahren CDU-Parteigeschichte eine Apanage für das Ehrenamt der Parteivorsitzenden eingeführt wird.
Bei Friedrich Merz würde man sagen, er hätte ja schließlich gewusst, dass es sich um ein Ehrenamt handele, und er solle gefälligst vom Ersparten leben.

So wie es aussieht ist zu erwarten, dass Frau AKK sowohl ein eigens für sie installiertes Partei-Gehalt u n d die Ruhegehälter aus ihrer Tätigkeit im saarländischen Landtag beziehen wird.
Pecunia non olet.

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swandue 10.12.2018, 23:17
181.

Zitat von biobayer
Man stelle sich vor, Friedrich Merz wäre CDU-Parteivorsitzender, und die CDU würde ihm - wie nun bei AKK geplant - ein sechsstelliges Jahresgehalt bezahlen, das seit 1949 kein CDU-Parteivorsitzender erhalten hat - ein völliges Novum in der Parteigeschichte. Man würde Friedrich Merz an den Pranger stellen - als Nassauer Raffke und Nimmersatt, der sich ein Ehrenamt fürstlich entlohnen lässt. Bei AKK dagegen zeigen Autoren und Foristen volles Verständnis dafür, dass plötzlich erstmalig nach 70 Jahren CDU-Parteigeschichte eine Apanage für das Ehrenamt der Parteivorsitzenden eingeführt wird. Bei Friedrich Merz würde man sagen, er hätte ja schließlich gewusst, dass es sich um ein Ehrenamt handele, und er solle gefälligst vom Ersparten leben. So wie es aussieht ist zu erwarten, dass Frau AKK sowohl ein eigens für sie installiertes Partei-Gehalt u n d die Ruhegehälter aus ihrer Tätigkeit im saarländischen Landtag beziehen wird. Pecunia non olet.
Merz ist Multimillionär und könnte es verkraften. Für den sind Peanuts, was man in der Politik verdienen kann.

Die Unterstellungen gegenüber Frau AKK finde ich daneben.

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adal_ 11.12.2018, 00:38
182. Märchenstunde

Zitat von biobayer
Man stelle sich vor, Friedrich Merz wäre CDU-Parteivorsitzender, und die CDU würde ihm - wie nun bei AKK geplant - ein sechsstelliges Jahresgehalt bezahlen, das seit 1949 kein CDU-Parteivorsitzender erhalten hat - ein völliges Novum in der Parteigeschichte.
Selbst ein politischer Multifunktionär wie Gabriel bekam seinerzeit zusätzlich zum Ministergehalt und der halben Abgeordnetendiät von seiner Partei noch eine Entschädigung für den Parteivorsitz und kam so fast auf das Kanzlergehalt. Nix Novum.

Merz hätte als Parteivorsitzender kein Gehalt bekommen , weil sein Einkommen mehr als ausreichend ist. So einfach ist das.

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Lamboing 11.12.2018, 08:38
183.

Ich bin kein AKK-Fan, aber ich denke Parteiarbeit zu kennen und das ist mit Verlaub gesagt Knochenarbeit. Ich finde schon dass sie dafür Entlohnung/Schmerzensgeld verdient. Nur am Rande, liebe CDU: Mit Friedrich Merz wäre Euch das nicht passiert...

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wasistlosnix 11.12.2018, 08:48
184. Neidgesellschaft Deutschland

Es steht jeder Partei und jedem Verein offen jemanden fest anzustellen. Die ihr zustehende Rente wird mit Sicherheit mit dem Einkommen verrechnet.
Das alles liegt einfach im ermessen der CDU und sie wusste es vorher das es nicht automatisch einen Arbeitsvertrag gibt.
Persönlich stelle ich mir eher die Frage wie man in einem hohen Regierungsamt noch seine Pflichten als Vorsitzender einer großen Partei erfüllen kann.

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mwroer 11.12.2018, 08:56
185.

Zitat von grotefend
Dass Angela Merkel einen Großteil ihrer Tätigkeiten als Parteivorsitzende delegiert hat, dürfte auch Ihnen klar sein. Und wollen Sie allen Ernstes argumentieren, dass AKK als Parteivorsitzende kandidiert hat, um einen Halbtagsjob zu haben!? Also bitte, das wäre ....
Ja genau DAS habe ich geschrieben - die Hauptarbeit macht der Generalsekretär in Parteien und der wird, was auch Sinn macht, dafür bezahlt.
Das war Frau Kramp-Karrenbauer übrigens bis jetzt und die Frau wusste genau als was sie kandidiert, mit allen Vor- und Nachteilen.
Simple Tatsache: Die Frage bzw. diesen Anspruch auf Bezahlung hätte Sie VOR der Wahl auf dem Parteitag bringen müssen - nicht danach wo nur der frisch gewählte Vorstand entscheidet.

So nebenbei ... welche Möglichkeiten Frau Kramp-Karrenbauer hat ist eine Frage, ob Sie diese wahrnimmt auch. Als CDU Mitglied würde ich mir, nach der Nummer, ziemlich veralbert vorkommen :)

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