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Annegret Kramp-Karrenbauer: Frau von gestern
DPA

AKK ist die Frau des Apparats, das macht sie zur Favoritin für den CDU-Vorsitz. Leider würde sich mit ihrer Wahl der Verfall der Partei fortsetzen. Rechnet man richtig, liegt die CDU bei 21 Prozent - hinter den Grünen.

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käthe 29.11.2018, 14:42
20. Das sehe ich anders

Mit Merz wäre eher das Ende der CDU als Volkspartei erreicht. Ein Millionär, der sich für einen Mittelständler hält, ein Neoliberaler, der die Interessen des Großkapitals vertritt ("Deutschland hat zu wenig Aktionäre") hat nach meinem Empfinden wenig Gespür fürs "Volk". Ich befürchte jedoch, er wird von den alten Männern der CDU zum Vorsitzenden gemacht. Von denen taucht ja einer nach dem anderen aus der Versenkung - jetzt auch noch Roland Koch! Wahrscheinlich ist es aber so, dass auch der CDU ein weiterer Rückgang der Wählerstimmen droht, egal wer Vorsitzender ist. Die Parteienlandschaft wird sich immer weiter zersplittern.

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parrothh 29.11.2018, 14:45
21. An allem ist die Merkel Schuld...

... nun sogar am Niedergang der Sozialdemokratie und am Erstarken der Alternativen für Dumme. Und da das ja keine deutschen Trends sind, trägt Frau Merkel dann aus Sicht von Hr. Fleischhauer wohl die Verantwortung für diese Entwicklungen im gesamten Europa.

Schon ein Wahnsinn, was ein Mensch alleine alles bewirken kann.
Und kein Wunder, dass man diesem Höllenritt ein baldiges Ende wünscht.

Ich dagegen wünsche mir manchmal einfach mehr Sachverstand.

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moritz27 29.11.2018, 14:48
22. Ja, Herr Fleichhauer,

da liegen Sie richtig. Die allermeisten Journalisten und die Anhänger der anderen Parteien woll AKK. Abe wir sind in einer Demokratie. Vielleicht beugt sich die CDU dieser Mehrheit? ;-)

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stefan2109 29.11.2018, 14:50
23. Immer den andere die Schuld geben ...

... ist immer leicht.
Jeder hat alles selbst in der Hand. Nie, wirklich niemals, ist jemand anderes außer man selbst für die eigene Misere verantwortlich.
Merkel ist weder für den Verfall der SPD noch für den Aufstieg der AfD verantwortlich. Dafür ist jeder einzelne verantwortlich, ein jeder und das was er aus seiner Situation und mit seiner Meinung macht. Merkel ist keine Magierin die „hex-hex“ irgendjemanden in seinem denken beeinflussen kann - dafür ist schon jeder selbst verantwortlich. Aber es ist natürlich leicht sich immer jemandem zu suchen den man verantwortlich machen kann statt selbst in sich rein zu schauen und zu überlegen wofür ich stehe und was ich denke.

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holger.becker 29.11.2018, 14:57
24. Frage des Standpunktes

Ob Frau Kramp-Karrenbauer die Frau von gestern, Herr Merz ein Mann von morgen oder von vorgestern, die SPD konservativ oder linksradikal ist, ist hauptsächlich eine Frage des eigenen Standpunktes. Und das sagt mehr über Diskussionsteilnehmer als über Kandidaten aus.

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dwg 29.11.2018, 14:59
25.

Nun, wenn Frau Kramp-Karrenbauer von gestern ist, dann sind die beiden Herren von vorgestern. Während Herr März offensichtlich die letzten Jahre nicht viel mitbekommen hat, außer seine Kränkung zu kultivieren, ist es mir völlig schleierhaft, wie Herr Spahn den Spagat zwischen seiner Lebensweise und seinen Äußerungen hinbekommt. Letztlich ist es auch diese Inkonsistenz, die seine Akzeptanz in der CDU untergräbt.

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lathea 29.11.2018, 15:01
26. Wenn die SPD weiter bei Nahles bleibt,....

.....könnte sie noch mehr Stimmen verlieren, die bei einer AKK-CDU bei der CDU landen würden. Mit März a der Spitze der CDU wäre vermutlich die nächste Regierung Grün-Rot-Rot - es sei denn, Merz möchte mit der AfD koalieren.

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oortsche_wolke 29.11.2018, 15:02
27. Der lauteste Populist gewinnt.

Das ist doch die Erfahrung der letzten Wahlen, nahezu überall auf der Welt. Dahingehend erscheint es ggf. als Vorteil, der vermeintlich schwächere Kandidat „von außen“ zu sein. Wenn’s Merz würde, und da sind sich ja mal alle Kommentatoren (ob links, ob rechts) einig, wärs gut für die Demokratie. Ich würde ihn nicht wählen, obwohl (oder weil) ich Merkel gewählt habe, fände es aber trotzdem gut, weil unsere Demokratie eine seriöse konservative Partei braucht.

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robbery 29.11.2018, 15:14
28. Die Frage anders stellen

was wollen wir und welche Person steht dann dafür! Die Herausforderungen der Zukunft sind immer noch dieselben wie nach der Wende. Integration des Ostens, Wirtschaftswachstum für Jobs und genug Geld behalten um Leben zu können. Wie verbessert man dies im Vergleich zur aktuellen Situation? Den Staat mehr raushalten! Die Steuern einschlieslich Umlagen und Zwangsabgaben, erniedrigen. Die Wirtschaft fördern und nicht als Feind oder Schröpfmaschine ansehen. Und im Osten forschungseinrichtungen und Startupkultur fördern! Da kann der Staat sich darauf konzentrieren! Aber keine Märchen wie Digitalisierung, Bildungswahnsinn, Umweltkatastrophen, Gesundheitswahn weiter unterstützen! Der Staat konzentriert sich wieder auf Infrastruktur und Sozialschutz, dann müssen auch die Steuern nicht dauernd erhöht werden. Und durch wen wird das eher unterstützt? Bestimmt nicht durch staatshörige Linke!

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Principiis obsta 29.11.2018, 15:16
29. schlecht recherchiert und informiert

AKK ist in der Tat keine Lösung, Herr Spahn übrigens auch nicht. Beide sind Teil des Problems und nicht der Lösung udn darüber hinuas wenig glaubwürdig.

Aber Herr Merz ist schlicht und einfach Lobbyist und der Netzwerker. Wer etwas anderss behauptet, hat schlecht recherchiert und ist grottenschlecht informiert - das hätte ich nicht gedacht.

Soll uns hier Herr Merz schon als Bundeskanzler verkauft werden ?

Wenn das so weitergeht, bleibt den Bürgerinnen und Bürgern nichts anders übrig, als sich selbst auf den Weg in den Buindestag zu machen.

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