Forum: Politik
Annegret Kramp-Karrenbauer: Wenig Herz für Europa
DPA

Wo steht Annegret Kramp-Karrenbauer, die neue CDU-Vorsitzende? Wohin würde sie Deutschland als Kanzlerin führen, was hat sie mit der EU vor? Ihr jüngstes Papier gibt Aufschluss: Für Europa hat sie wenig übrig.

Seite 2 von 36
mistersteve 11.03.2019, 17:45
10. Macron will CO2-Emissionen gleich Null?

Hat der Herr Verfasser auch geprüft. ob Monsieur Macron den Ausstieg Frankreichs aus der Atomenergie nun - im Sinne des gemeinsamen europäischen Handelns - genauso schnell wie Deutschland vorantreiben will und TROTZDEM bis 2050 die CO2-Emissionen auf Null redizieren will? Denn wenn er mit Blick auf die CO2-Neutralität stattdessen den Atomausstieg Frankreichs immer weiter auf die lange Bank schiebt, spielt er im länderübergreifenden Vergleich doch mit ziemlich gezinkten Karten.
Und was das von Herrn Kuzmany vollmundig verlangte Teilen des deutschen Wohlstands angeht: Wer zahlt dann für dieses "Teilen"? Vielleicht doch mal die Konzerne, die vom Binnenmarkt besonders profitieren (z.B. in Form einer Sondersteuer, mit der der für gewisse Industriezweige Deutschlands - wie so oft betont wird - viel zu niedrige Kurs des Euro zumindest halbwegs kompensiert bzw. "abgeschöpft" wird), oder sollen doch nur wieder die normalem Bürger, insbesondere die (noch vorhandene) Mittelschicht und die Kleinbetriebe, die Zeche zahlen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
firefox34 11.03.2019, 17:48
11. Konsequent

Die Frau hat kein Format, ist rückwärts gewannt und konservative. Typ "Thatcher am Herd". Die "starke Frau Europas" die konservative Themen besetzt. Genau das was die CDU will und braucht um dem Ziel, der AfD Wählerstimmen abzunehmen, näher zu kommen. Gut für die SPD um endlich wieder soziale und europäische Themen zu besetzen, alleine, ohne die CDU und nicht in einer großen Koalition. Frau Kramp-Karrenbauer kann der Parteiendemokratie in Deutschland nur gut tuen, damit die "Volksparteien" wieder Profil bekommen. Vielleicht findet die SPD ja auch noch so einen Kandidaten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aurichter 11.03.2019, 17:49
12. AKK will zurück

in eine Zeit um '68 herum, wo die "Staatsmacht" auf rebellieren der junge Menschen eingeprügelt hat, wo die Politik und alte Seilschaften die Richtung vorgaben und weiter vorgeben wollten. Hoffentlich erstickt diese künftige CDU an ihren vollmundiger und immer noch verkrusteten Absichtserklärungen. Diese sich jetzt entblössende AKK wäre demnach in der AfD besser aufgehoben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hardeenetwork 11.03.2019, 17:52
13. Europa Ja - AKK Nein

Ganz klare Ansage. Wenn AKK gegen Europa ist und so schaut es aus, dann ist die CDU zu einer unwählbaren Partei geworden. Sie ist der Wolf im Schafspelz und zeigt mit AKK ihr wahres Gesicht. Hoffentlich nutzt die SPD den nun frei gewordenen Raum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Safiye 11.03.2019, 17:55
14. Entsetzlich, dieser ...

... Muff. Zurück zu Kinder, Küche, Kirche ? Oh nein, so was brauchen wir echt nicht mehr. Geh` bitte zurück ins Saarland und bleib` dort ... Erst kippt Merkel alle Männer in ihrer Partei und dann kommt sie uns mit so jemandem. Schlimmer geht`s nimmer. Europa ist uns Hier und Jetzt und unsere Zukunft ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
christian.fiedler2601 11.03.2019, 17:55
15. Macron Schönredner

wenn es aber ans eingemachte geht, vertritt Frankreich nur seine eigenen Interessen. Und diese sind meist gegen Deutschland gerichtet.
Einen gemeinsamen Pltz im Sicherheitsrat will er auch nicht für Europa, sondern seinen behalten.
Das sagt doch alles.
Klar die Bankenunion findet er toll weil dann die Sparkassen für marde franz. Banken haften, dann ist Europa toll.
Geben jedoch tun sie nichts für Europa, die Franzosen.
England war der natürliche Verbündete eigentlich für D, nicht dieses Frankreich.
Dazu kommt der Zentralismuswahn der Franzosen.
Und Straßburg wollen sie auch nicht abschaffen. Die ganze EU Bürokrarie stinkt zum Himmel- Mittlere Beamte bekommen 8000 Netto ohne Zusatz Vergütungen.
Als Ergebnis sehen wir zu 99% Quatsch. Viel besser ist die eigenstaatliche Verantwortung und viel viel demokratischer.
Demokratie und EU passen nicht zusammen. Es geht nicht, zumal ja schon die Besetzung des Parlaments vollkommen undemokratisch ist, da kleine Staaten zu viel Gewicht bekommen.
Das einzig Richtige wäre den Laden mit der Mistgabel auszumisten

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shotaro_kaneda 11.03.2019, 17:55
16.

Naja, ich würde erstmal die Europawahlen abwarten, dann werden wir sehen, ob die Bevölkerung der EU mehr oder weniger Europa will. Wie weit es Herr Macron mit seiner Doktrin alles dem Klimaschutz unterzuordnen gebracht hat, haben die Gelbwesten gezeigt. Macron ist in seinem Land nicht gerade beliebt. Über eine einheitliche Sozialpolitik kann man gern diskutieren. In der Theorie klingt auch immer alles gut, es kommt aber auf die Ausgestaltung und die Umsetzung eines solchen Vorhabens an. "Das wohlhabende Deutschland möchte seinen Wohlstand nicht teilen..." Klingt für die 20-25% bei uns im Niedriglohnsektor jetzt schon nicht besonders prickelnd.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasfred 11.03.2019, 17:55
17. Bloß nix neues wagen

Was unter Adenauer funktioniert hat, muß ja nicht schlecht gewesen sein. Blöd nur, dass ausgerechnet der SPD Schröder die ganzen Steuersenkungen durchgesetzt hat. Wenn AKK sich durchsetzt, können wir in Deutschland wieder Armenhäuser einrichten. Dann können die Omis mit der kleinen Rente die viel zu großen Wohnungen mit altem Mietvertrag frei machen. Die Wirtschaft wusste schon immer, was gut für sie ist. Die braucht nur den richtigen Rahmen. Europa ist nur noch Belastung. Wo Annegret und die Rechten sowieso alles besser wissen, muss man sich nicht reinreden lassen, von Ländern die nur unser Geld wollen. Toll. Nach Pis, Orban, Kurz und Co. haben wir nun unsere eigene Nationalistin. Deutschland hat viele Baustellen, aber nicht dort, wo AKK gerade draufzu steuert. Wenn sie nur von denen gewählt wird, die direkt von ihr profitieren würden, käme sie nichtmal auf fünf Prozent. Alle anderen zahlen drauf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 11.03.2019, 17:58
18. Plant AKK das Ende..

.... von Europa? Bei ihren Vorstellungen wird einem klar, die CDU wird, wenn das wass AKK von sich gibt rückwärts abgewickelt. Später wird die CDU dann sagen "Das haben wir so nicht gesehen!"

Es ist diese bedingungslose engstirnigkeit die sich Werteunion nennt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a.nahrmann 11.03.2019, 17:59
19. Prozess

Die Mehrheit der Bürger ist europafreundlich und wünscht sich ein Europa, wie es AKK skizziert hat. AKK will nicht zurück in die Vergangenheit, wie es fälschlicherweise Herr Kuzmany behauptet , sondern endlich das Projekt "Europa" aus dem Elfenbeinturm der Eliten holen und an die Realitäten anpassen. Solidarität in Europa ist gut, sollte aber nicht ausufern, keine Einbahnstraße sein. Das Entstehen einer europäischen Identität ist ein Prozess, der der sich über Generationen hinziehen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 36