Forum: Politik
Annette Schavan: Ein richtiger Rücktritt - leider
REUTERS

Annette Schavan ist so, wie sich die meisten Menschen einen Politiker wünschen: seriös, unaufgeregt, uneitel. Doch ihr Rücktritt war notwendig - weder sie noch die Kanzlerin hätten einen Verbleib im Amt erklären können.

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mangelaerkel 09.02.2013, 18:55
280. schade ...der Abgang hätte

ruhig 'blutiger' sein dürfen! Einfach so mal schnell zurücktreten...nicht einsichtig und nach dem Motto : wer seid ihr denn schon? nur der Pöbel! Ich gehe! macht euren Dreck alleine! Ja Frau Schavan das bisschen Dreck kann einer ihrer Kollegen in seinem Urlaub regeln jedenfalls einer der über ein gutes Zeitmanagement verfügt also keiner wie Sie die sie unter Zeitmanagement eher verstanden haben wie sie die ganzen Jahre bloß die Zeit rum kriegen...nix geleistet außer Spesen nix gewesen und unser Bildungssystem in die Steinzeit katapultiert das Volk der Dichter und Denker in RTL Fans mutieren lassen...was noch...und dann ein feiger Abgang...dagegen sieht ihr Kollege Rösler wie ein großer Nationalheld aus!!!

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jonny_68 09.02.2013, 18:56
281. oh doch!

Zitat von poensi
... ehrenvoller Schritt, egal ob sie nun in ihrer Jugend geschummelt hat oder nicht und in ihrem Fall für mich äußerst bedauerlich! Schließlich ist Frau (Dr.) Schavan eine der wenigen im Kabinett von Mutti, die einen sehr großen und über Jahrzehnte gewachsenen Erfahrungsschatz einbringen konnte.

... hat sie einen Erfahrungsschatz? Falls ja, hat sie den gut verborgen. Leitungen als Ministerin (weder Landes- noch Bundes) kann ich nicht erkennen!

Zitat von poensi
Umso grausamer finde ich die Verurteilung durch die Öffentlichkeit, sei diese nun durch Blockwart- und Denunziantenforen im Internet oder durch gewisse Kreise in der Journaille vertreten worden.
Genau, Fr. Schavan hat ja nicht betrogen, oder? Die Aberkennung ist übrigens weder durch Internet, noch durch Presse erfolgt, sondern durch die Hochschule!

Zitat von poensi
Zum Schluß sei gesagt, das bis auf Mord jede Straftat in Deutschland irgendwann verjährt und JEDER eine zweite Chance verdient hat, Frau Schavan hat noch nicht mal eine Straftat begangen.
Doch, sie hat eine Straftat begangen, und zwar Meineid! Diese ist allerdings verjährt. Zu jeder Diss gehörte auch damals schon die übliche Erklärung (ich versichere, dass ich die Arbeit....). Die Doktorwürde ist denoch futsch, denn da gibt es keine Fristen!

Falls sie eine zweite Chance bekommt, sicherlich nicht als Bildungsministerin!

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Heimatloserlinker 09.02.2013, 18:57
282. Kohelet

Zitat von nickellodeon
Steile These "Uneitelkeit"? Jemand, der sich den Titel plagiiert, beweist genau das Gegenteil. Eher empfand ich Hochmut bei den Auftritten Schavans.

Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel und ein Haschen nach Wind (Prediger Salomon)

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jonny_68 09.02.2013, 18:57
283. wird duch wiederholungen nicht besser!

Zitat von ultimaratiofarm
Das Leben einer anständigen, kompetenten und über alle Parteigrenzen hinweg respektierten Politikerin wurde zerstört - bravo! Ich hoffe, diese menschenverachtenden Denunzianten (neudeutsch: "Plagiatsjäger") sind zufrieden...
Sie können es noch öfter posten, es wird nicht wahr dadurch!

Bennenen Sie lieber mal die Leistungen!

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Zometa 09.02.2013, 18:57
284.

Zitat von dickebank
Der "Titel" ist doch nicht einmal das Problem der Frau Schavan. Die kämpft doch nicht gegen den Entzug des "Titels". Frau Schavan verliert mit dem Entzug der Promotion ihren Studienabschluss, da sie keinen anderen akademischen Grad von der Uni D'dorf verliehen bekommen hat. Aus den Augen der BA gilt sie als ungelernte Arbeitskraft, deren höchster schulischer Abschluss das Abitur ist. Sie verfügt lediglich als angelernte Arbeitskraft über einige Jahre an Berufserfahrung. Auf dem freien Arbeitsmarkt ist Frau Schavan de facto nicht vermittelbar. Da liegt das Problem, der Entzug des akademischen Grades "Doktor" ist verschmerzbar.

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FreakmasterJ 09.02.2013, 18:57
285. Der Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen...

Zitat von sag_auch_mal_was
Nur weil wir heute andere Möglichkeiten haben heisst das noch lange nicht das wir wie heute auch anwenden sollten.Vor über 30 Jahren wurde die Arbeit als richtig angesehen wurde heute soll sie falsch sein, betrogen haben? Ganz unabhängig von ihrem Amt, werden heute doch nicht alle bisher verfassten Doktorarbeiten überprüft und neu bewertet. Die Arbeit ist von ihrem damaligen Doktorvater als in Ordnung befunden worden. Und ob das wissentlich, also in betrügerischer Absicht oder aus Schlamperei geschah, heisst noch lange nicht, es in negativem Sinn auszuschlachten. In dubio pro reo. Es geht hier nicht um Gerechtigkeit, es geht darum das sich eine Uni unter dem Zwang einer öffentlichen Meinung beugt, und diese Meinung wird durch die ständig präsenten Medien bestimmt. Ich halte das für einen falschen und zum Teil gefährlichen Weg. Schlimm das heute alle nur noch den geraden und ebenen Weg gehen.

"In dubio pro reo" ist nicht die Sache des Universitätsgremiums. Schavan will ja klagen. Soll sie, und das Gericht wird die Entscheidung der Universität auf Herz und Nieren überprüfen, nicht war?!

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Just4fun 09.02.2013, 18:58
286. (°_°)

Zitat von jonny_68
Welche saubere politische Arbeit denn? Noch schlechter? Wenn man als Bildungsministerin derart wissenschaftliche Standards umgeht und betrügt ist man am falschen Platz.
Ja, es war ein Fehler von Merkel, Schavan berufen zu haben und nicht Sie !!!

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Bono Beau 09.02.2013, 18:58
287. Unglaubliches Niveau

Zitat von friedrich1954
1. ich kannte mal einen Vetrinär, der sich damit brüstete, neben einer lausigen Dr.-Arbeit dem Professor nach dem Krieg seine Sezierkunst an einer Schweinehälfte vorgeführt zu haben.Das Fleisch durfte der hungerige Prof behalten und er bekam seinen Titel.So waren damals die Gepflogenheiten
erreicht Ihr Post - damit stellen Sie sich, das immerhin - direkt neben die Abgekanzlerte, die ja auch nicht zu ihrer Schummelorgie steht, sondern einen Interessenkonflikt über ihre Klage gegen die Uni konstruiert, um sich wieder "auf mein Bundestagsmandat" zu konzentrieren.

Ich habe 1979 mein Diplom gemacht und bei der Diskussion über die Note meiner Diplomarbeit wies mein Prüfer auf genau 1 Zitat hin, in dem ich ein Quelle aus der Sekundärliteratur als Zitat aus einer primären Quelle angegeben hatte.... Ende der Diskussion.

Weil nämlich klar war, dass so ein Fehler einfach nicht passieren darf und nur tolerierbar war, weil es eben 1 Fehler war. So waren damals (noch vor Schavans Zeiten) die Gepflogenheiten.

Nein - es war ein jämmerlicher Auftritt voller Selbstgerechtigkeit und weit jenseits zwingend zu erwartender Einsicht. Zwingend zu erwarten jedenfalls von jemandem, der weiter in der politischen Landschaft eine Rolle spielen will. Punkt.

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derletztdemokrat 09.02.2013, 18:58
288. Die unangenehmste Art

Zitat von Peter-Lublewski
Bei Ihrer Aufzählung haben Sie hämisch und arrogant vergessen.
Passt doch, Schavans Büttenrede kam zur rechten Zeit.
Diese uneinsichtige alte Frau war auch ohne dieses Skandal unerträglich.
Was hat sie denn gemacht, und für was ist so ein Ministerium gut?
Ich denke das ist Ländersache.
Diese Person war nix anderes als ein Fliegenfänger für Wahlerstimmen im unterbelichteten Raum des Ländle.

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erwin777sti 09.02.2013, 18:59
289. reine Ablenkungstherapie auf Kosten der Steuerzahler, wie KT v&z G

als die Plagiatsdiskussion beim Lügenbaron in die kritische Phase ging,
zog es ihn in das ferne Afghanistan, "zu seinen Soldaten .."

so auch die Betschwester,
sie wusste doch Wochen vorher schon von dem Sitzungstermin des Philosophischen Fakultätsrates der Uni Düdo
- in diesem Falle hätte ich für den Fall der Fälle abgewartet ..
sie aber, sie setzte sich in ein Flugzeug der Flugbereitschaft -
aus meiner Sicht eine reine Trotzreaktion,
die den Steuerzahler mehr als 100 Tsd. Euro kostet -
da ist ein Verstoss gegen den Zölibat ein Pappenstiel dagegen ...

Zitat von wernerblock
Wie ist es der Flugbereitschaft zum Papst? Und ich frage mich noch immer, was eine Bildungsministerium in Südafrika bei einer Softwarefirma/Computer Firma macht? Die Dame hat doch keinerlei IT Kenntnisse. Sinn mach diese Reise für mich nicht.

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